Schuhe: ein Risiko für die Pilzübertragung

Pilzinfektionen der Füße sind ein sehr weit verbreitetes Phänomen in der Bevölkerung. Zudem haben Studien nachgewiesen, dass nur ca. 50% der Betroffenen von ihrer Krankheit wissen. Das liegt auch daran, dass eine Pilzbesiedlung nicht immer mit  Beschwerden einhergehen muss. Erst bei ausgedehnten Befunden kann es zu Juckreiz kommen. Eines der größten Risiken für eine Wiederinfektion stellen pilzkontaminierte Schuhe  
da.

 

Denn bei Fußpilz können die Pilzerreger in den Hautschuppen der Füße in die  Schuhe und Strümpfe gelangen. Dort können die Erreger über längere Zeit verbleiben. Dies hat damit zu tun, das Sporen in eine Ruhephase von mehreren Jahren übergehen  können. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich ein besonders hoher Befall bei  
Skileihstiefeln, Laufschuhen von Mittel - und Langstreckenläufern sowie bei  Fußballprofis fanden. Auch bei Verkaufsschuhen in Schuhgeschäften konnten  Pilzerreger nachgewiesen werden.


Was kann man dagegen machen? Für Schuhe gibt extra antimykotikahaltige Puder in Apotheken zu kaufen.