Vorsicht vor Sonnenbestrahlung nach Kontakt mit Riesenbärklau

Eine neue, nicht ganz ungefährliche Pflanze wurde entdeckt, die Verbrennungen verursachen kann. Man nennt sie Riesenbärklau und Spezialisten bezeichnen sie als invasiven Neophyten. Das bedeutet es handelt sich um eine gebietsfremde Problempflanze. Die neu eindringende Pflanze verdrängt andere Pflanzenarten und kann 10.000 bis 50.000 Samen bilden, die sogar schwimmen können.

 

 

 

 

Die Stauden der Pflanze können bis zu 5m hoch werden und die Blüten sind entweder weiß oder rosa. Die Pflanze wächst häufig an Flüssen oder Bächen sowie an Wegesrändern und manchmal sogar im eigenen Garten. Kommt man mit der Pflanze in Verbindung mit Sonnenlicht in Kontakt, so kommt es an der Haut zu leichten bis teilweise schweren Verbrennungen. Selbst nach 3 Tagen können sich noch rote Stellen, Entzündungen und Bläschen bilden. Die Heilung kann mehrere Wochen andauern. Grund für die Verbrennungen, ist der Saft der Pflanze, der mithilfe von Sonneneinstrahlungen Verbrennungen zweiten Grades verursachen kann. Es kommt zu einer Phototoxischen Reaktion d.h. der Saft der Pflanze wirkt, in Verbindung mit dem Sonnenlicht, giftig auf die Haut. Kommt man mit der Pflanze in Kontakt, sollte man also die Sonne meiden. Auch während der Heilung und des Abklingens, sollte auf Lichtschutz geachtet werden.

 

 

Zuerst macht sich ein Brennen auf der Haut bemerkbar und dann schwillt die Haut der Betroffenen meistens an und es können sich dann noch Bläschen bilden. Die Anzeichen werden mit Schmerzmitteln, Kortisoncreme oder durch Kühlen behandelt.

Entdeckt man den Riesenbärklau im eigenen Garten, so sollte er an der Wurzel herausgerissen werden.

 

 

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