Tipps für den Schutz gegen UV-Strahlung

Wir lieben ausgiebige Sonnenbäder unter dem blauen Himmel. Wie sollte es auch anders sein? Die Sonne verbessert nicht nur unsere Laune, sondern trägt auch zu unserer körperlichen Gesundheit bei. Sie ist ein unersetzbarer Vitamin D-Lieferant, die unser Herz-Kreislauf- sowie Immunsystem ankurbelt und unser Knochenaufbau unterstützt. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch ein geschädigtes Hautbild durch die übermäßige Einwirkung von UV-Strahlen. Der lange Aufenthalt in der Sonne trocknet die Haut aus, beschleunigt die Hautalterung und stimuliert die Produktion der freien Radikalen, die im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Deswegen ist Sonnenschutz keine Angelegenheit, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

 

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Sonnenschutz abhängig von Ort und Zeit

Die Tages- und Jahreszeit, das Wetter sowie der Standort sind wichtige Faktoren, die die Intensität der Sonnenstrahlen beeinflussen. Deshalb ist Sonnenschutz nicht nur ein Thema in heißen Sommertagen. Im Winter ist der Schnee ein starker Reflektor von Sonnenstrahlen. Zudem haben sie auf Bergen eine stärkere Wirkung als auf niedrigeren Höhenlagen. Wer sich also im Winter lange Zeit im Freien aufhält, sollte nicht vergessen, die unbekleideten Hautstellen mit ausreichend Sonnencreme zu schützen. Besonders Wintersportler müssen aufpassen. Auch im Frühjahr ist Vorsicht angesagt. Wie der Schnee, reflektiert auch das Wasser die Sonnenstrahlen und verstärkt somit deren Einwirkung auf die Haut. Wer sich bereits im Frühling ruhige Momente am Strand oder im Schwimmbad gönnen möchte, sollte trotz der milderen Temperaturen auf genügend Sonnenschutz achten.

Im Sommer erreicht die UV-Strahlung ihren höchsten Punkt. Luftige und deckende Kleidung sowie die regelmäßige Nutzung von Kosmetika für den Sonnenschutz sollten ein Teil des Alltags werden. Auch bei bedecktem Wetter muss aufgepasst werden. Weiterhin ist es äußerst ratsam die Mittagssonne zu meiden. An Werktagen ist es für die meisten Berufstätigen einfach, sich an diese Regel zu halten. Am Wochenende kann die Zeitspanne zwischen 11:00 und 15:00 Uhr dafür genutzt werden, sich mit Freunden in den Innenräumen von Cafés zu treffen oder ein Spieletreffen zu organisieren. Traditionelle Kartenspiele wie Black Jack, das mit einfach Regeln auskommt, oder komplexere Brettspiele wie Monopoly können unterhaltsame Mittagsaktivitäten werden. Will man lieber die Zeit alleine verbringen, kann man auch ein Film anschauen oder eine Serie anfangen. Der eigentliche Punkt ist, dass man sich möglichst wenig der Mittagssonne aussetzt, um die Haut vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen.

Sonnencreme, Sonnenbrille und Sommerkleidung

Die Sonnencreme ist die wichtigste Waffe im Kampf gegen die negativen Folgen der übermäßigen Sonneneinstrahlung. Vor dem Einkauf, sollte man sich Gedanken um den eigenen Hauttyp machen. Je heller die Hautfarbe ist, desto mehr muss die Haut geschützt werden. Die Angaben zum Lichtschutzfaktor sowie die dazugehörige Schutzklasse befinden sich auf der Verpackung der Kosmetika. Dies sind wichtige Informationen, die als Orientierung zum individuellen Sonnenschutz genutzt werden können. Bevor man das Haus verlässt, sollte man sich großzügig eincremen. Vorsicht bei Körperstellen wie Nacken, Ohren oder Fußrücken: Diese werden oft vergessen. Oftmals ist das Nachcremen eine Notwendigkeit, die stark vernachlässigt wird. Die Reibung mit der Kleidung, Schweiß und der Wasserkontakt verringern den Schutz, auch wenn die Produkte Wasserfestigkeit versprechen. Ist man unter dem freien Himmel sportlich aktiv, sollte man zu Kosmetika mit höherem Lichtschutzfaktor greifen, da man sich im Eifer des Gefechts schnell ein Sonnenbrand einholen kann.

 

 

 

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Neben der Sonnencreme, sollte eine schützende Sonnenbrille selbstverständlich sein und dass nicht nur, weil die Helligkeit das Sehvermögen stört. UV-Strahlung greift die Horn- und Netzhaut an, weshalb man langfristig bleibende Schäden am Auge riskiert. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Brille dunkel Gläser hat und passend zur Gesichtsform ist, um die Augen vollkommen zu verdecken. Die Angaben "UV400" oder "100 Prozent UV-Schutz" erklären, dass die Brillen für den Sonnenschutz geeignet sind.

Auch wenn man an heißen Sommertagen gerne auf unnötige Kleidung verzichten will, kann sie effektiv gegen die UV-Strahlung eingesetzt werden. Weite und luftige Sommerkleidung, die besonders empfindliche Körperstellen bedeckt, kann zusätzlich zu den Sonnenschutzprodukten und der Sonnenbrille, die negativen Folgen von übermäßiger Sonneneinwirkung auf den menschlichen Körper bekämpfen.