Hilfe bei chronischen Krankheiten

Chronische Krankheiten haben in den letzten 10 Jahren deutlich zugenommen. In der Regel erfordert die Behandlung eine intensive Betreuung. Für die Betroffenen ist es vor allem eine psychische Herausforderung, die die Seele aneckt. Immer wieder ist zu beobachten, dass eine solche Erkrankung ein Gefühl der existenziellen Not hervorruft. Eine Heilung ist, wenn überhaupt möglich, nur über einen langen Zeitraum möglich. Der Patient wird aus der Geborgenheit von Normalität und Ordnung vertrieben und sucht nach Lösungen, seine Wunden zu heilen. Es gibt unterschiedliche Zahlen, wie viele in Deutschland von chronischen Krankheiten betroffen sind. Experten gehen von mehr als 33 Prozent aus. Die Tendenz ist steigend. Nicht nur die Krankheit selbst belastet, auch die finanziellen Unruhen werden größer. Die Krankenkassen übernehmen zwar ein Teil der Behandlungskosten, die Zuschüsse werden aber seit Jahren geringer.

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Im Vordergrund steht die Heilung oder die Linderung. Nicht jedoch Fragen nach der Krankheitsverarbeitung und der Anpassung an ein Leben mit eben jener chronischen Erkrankung.

Wie kann Hilfe aussehen

Hilfe kann von Seiten kommen. Einmal von der medizinischen Seite. Also neue Wege zur Linderung und Besserung und ganz besonders wichtig, die psychologische Seite. Betroffene benötigen Menschen an ihrer Seite, die ihnen ein irgendwie normales Leben ermöglichen. Einfach ist das jedoch meistens nicht. Jüngere Patienten haben es wesentlich einfacher in diesem Punkt, als ältere, die meistens alleine dastehen und auch finanziell nur noch wenige Möglichkeiten haben.

In Punkto Medizin gibt es verschiedene Wege, wobei der Erfolg immer individuell abhängt. In den letzten Jahren rückte dafür die Chinesische Medizin in den Fokus. So wird die chinesische Heilkunst bei chronischen Krankheiten und Schmerzen häufig eingesetzt, gilt aber bei uns in Deutschland noch als ein Geheimtipp.

Traditionelle Chinesische Medizin

Eine ganzheitliche Heilkunde, die nach und nach in Europa und Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gerade bei chronischen Krankheiten. Besonders bei folgenden Erkrankungen kann sie eine alternative Behandlungsmöglichkeit darstellen:

  • Allergien
  • Erkältungen mit Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen
  • Asthma
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Bindehautentzündung
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Schulterschmerzen
  • Schmerzen bei Kniegelenks- und Hüftgelenksarthrose
  • Tennisellenbogen
  • Achillessehnenentzündungen
  • Hautkrankheiten
  • Bluthochdruck
  • Verdauungsbeschwerden
  • Nervenschmerzen
  • Hörsturz
  • Tinnitus
  • Immunschwäche (Stärkung des Immunsystems)
  • Schwangerschaftsbeschwerden
  • Geburtsvorbereitung und Geburtseinleitung
  • Psychische Beschwerden
  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Arthrose des Daumengelenkes
  • Chronische Harnblasenentzündungen
  • Suchterkrankungen wie Alkohol-, Drogen- oder Nikotinsucht (unterstützt bei der Entwöhnung)
  • Übergewicht (Unterstützung bei der Gewichtsreduktion)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden

Nebenwirkungen gibt es kaum, wodurch die Anwendung als relativ risikoarm gilt. Heilkräuter spielen eine wichtige Rolle bei der chinesischen Medizin. Der Blick in das ferne Land verrät zwei besondere Fakten. Zu einem ist die Luftverschmutzung in China in vielen Städten enorm. Dennoch gehört das Land zu jenen, in denen eine hohe Lebenserwartung besteht, die erstmals höher als in den USA ist.

Familie und Freunde

Neben alternativen Behandlungsmethoden sind es vor allem die sozialen Kontakte, die wichtiger als alles andere bei chronischen Krankheiten sind. Umstehende sollten ohne Mitleid Betroffene weiterhin stark in das eigene Leben einbinden. Eine chronische Krankheit kann das Leben deutlich einschränken. Betroffene spüren das aber nur dann, wenn sich Freunde und Bekannte zurückziehen oder Mitleid spenden.