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Cellulite: (K)ein Kraut gegen Orangenhaut?
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Doch die meisten Methoden versprechen mehr als sie halten können.
Es trifft fast nur Frauen...
Von der Cellulite sind fast nur Frauen betroffen, weil sie von der Natur mit stärker dehnbarem Bindegewebe ausgestattet sind. Bei Männern ist das Bindegewebe kreuzförmig verstrebt und deshalb grundsätzlich straffer. Bei Frauen dagegen laufen die Bindegewebsstränge parallel und geben den Fettkompartimenten daher viel weniger Halt.
Wenn sich diese Fettzellhaufen durch Fehlernährung prall füllen, drücken sie auf Blutgefäße und Lymphbahnen. Die Sauerstoff-Versorgung leidet, Stoffwechsel-Schlacken werden schlechter abtransportiert und Flüssigkeit staut sich im Gewebe. Die Haut wird großporig und bekommt die gefürchteten Dellen. Für Millionen Frauen eine oft erhebliche psychische Belastung. Einige hoffen mit Hilfe einer Operation das Problem wieder loszuwerden.
Operation soll die Haut wieder straffen
Mit stricknadeldünnen Kanülen werden in der ersten Phase sechs Liter Kochsalzlösung zusammen mit Schmerzmitteln gleichmäßig in alle Problemzonen an Hüfte und Oberschenkeln gespritzt.
In einer Stunde Einwirkzeit bringt die Salzlösung die Fettzellen zum Platzen, das ölige Fett wird freigesetzt. In Phase zwei wird das Fett-Blut-Gemisch abgesaugt. Mit winzigen Messern in der Kanülenspitze können zusätzlich Bindegewebsstränge durchtrennt werden. Dem Cellulite-Gewebe wird buchstäblich der Boden entzogen:
Dr. Witzel, Deutsche Gesellschaft für ästhetisch- Plastische Chirurgie: - Ich erkläre den Patienten immer: das ist so, als ob aus Pulverschnee Pappschnee würde. Scherengitterartig sackt es in sich zusammen und festigt sich in der Tiefe. Dadurch hat man eine relativ feste Schicht im Unterhautfettgewebe und die elastische Haut legt sich glatt an. Sie wird nach der Operation durch entsprechende Bandagen und Miederhosen komprimiert . -
Die Stützhosen müssen 8 Wochen getragen werden. Der kosmetische Erfolg lässt sich erst nach der Abheilung, etwa sechs Monate später, abschätzen. Eine Patientientin, ist knapp fünf Monate nach dem Eingriff, der etwa 15.000 DM gekostet hat, zufrieden.
Cellulite: (K)ein Kraut gegen Orangenhaut?, II
Der Kampf um die Cellulite-Kundschaft tobt vor allem in Parfümerien und Apotheken. 200 Millionen Mark jährlich werden auf dem Markt der Hoffnung allein in Spezial-Cremes und Lotionen investiert.
Testurteil - ungenügend - für alle getetesteten Cellulite-Cremes
Die Stiftung Warentest hat 1996 die sechs Marktführer mit wissenschaftlicher Gründlichkeit getestet. 180 Frauen mit exakt vermessener und fotografierter Cellulite haben acht Wochen lang jeweils ein Cellulite-Mittel auf ein Bein aufgetragen und gegen eine Bodylotion am anderen Bein getestet.
Die Wirkung war gleich - Null - : Das Testurteil lautete - ungenügend - für alle Cellulite-Cremes. Bei Literpreisen bis 400 Mark fand die - Tiefenwirkung - nur im Portemonnaie statt.
Frau Lüders, Stiftung Warentest, Berlin: - Das ist das Problem bei jeder Creme. Sie wird äußerlich aufgetragen, und die Wissenschaft bezweifelt, dass sie dahin gelangt, wo sie wirken muss, nämlich zu den vergrößerten Fettzellen und bis zum Bindegewebe. Ob es Efeu-, ob es Seetangprodukte sind, Gingko oder wie sie alle heißen - äußerlich aufgetragen bestehen die größten Zweifel, dass sie überhaupt das erreichen können, was mit ihnen versprochen wird. -
Eine neue Haut-Emulsion versprach - wieder einmal - Cellulite an der Ursache zu packen. PRAXIS hat deshalb Anfang Februar 1998 einen Acht-Wochen-Test gestartet: Fünf Frauen mit leichter Cellulite haben - Lipofactor - nach Vorschrift zweimal täglich aufgetragen. Die französische Pharmafirma behauptet, zwei - Schalter - für die Fettzellen gefunden zu haben: Werden diese Schalter durch den - Bio-Complex - der Lotion besetzt, wird Fett in den Zellen abgebaut. In Firmentests liegt die Erfolgsrate angeblich bei 60 Prozent. Trotz exakter Anwendung waren die fünf PRAXIS-Testerinnen allerdings eher ernüchtert.
Wirksamkeiten von Aromatherapien und Wärmebehandlungen sind nicht nachgewiesen
Nichts als leere Versprechungen - oder gibt es doch schärfere Waffen? - Anti-Cellulite-Wochenenden - bietet eine Beautyfarm im hohen Norden an und verspricht Erfolge. Kernstück des Programms sind Aromaöl-Anwendungen. Von Kopf bis Fuß mit duftenden ölen eingerieben, wird die Kundin in Folien und Tücher gewickelt. Eine Dreiviertel Stunde unter der Wärmelampe sorgen dafür, dass der Kreislauf auf Touren kommt und der Schweiß aus allen Poren rinnt.
Doch weder für Sauna, noch für Aromawickel oder solche Lymphdrainagen gibt es einen eindeutigen Wirksamkeitsnachweis bei Cellulite. So sollte man die Anwendungen mit Einzelpreisen von 120 - 150 DM eher als Verwöhnaktion denn als ursächliche Therapie betrachten.
Der PRAXIS-TIPP gegen Cellulite:
Das Fazit: Wundermittel gegen Cellulite gibt es nicht. Eingecremt ist meist nur angeschmiert. Cremes sind höchstens Balsam für die angeknackste Seele. Mühelos zurück zur Pfirsichhaut - das bleibt wohl nur ein Traum....
Ehe Sie also zu den teuren Mitteln greifen, versuchen Sie es mal mit unseren meist kostenlosen aber gesunden Tipps:
Vorbeugen ist besser als kurieren: Deshalb, machen Sie keine Radikal-Diäten sondern halten Sie Ihr Wohlfühlgewicht. Regelmäßig Sport tut der Figur und der Gesundheit gut, am besten regelmäßig und an der frischen Luft. Besonders günstig sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
Rauchen verschlechtert die Hautdurchblutung.
Cellulite: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
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Cellulite
Entscheidend dafür ist, wieviel Fett in den Depots gespeichert wird und wie stark das Bindegewebe ist. Das aber wird von der Mutter auf die Tochter vererbt. Daß das gerecht ist, hat niemand behauptet, sinnvoll ist es in jedem Fall. Denn diese Fettspeicher, die in der Pubertät gebildet werden, haben eine wichtige Aufgabe. Sie dienen in der Schwangerschaft als Vorratsdepots.
Je älter man wird, um so mehr läßt die Spannkraft des Bindegewebes nach. Auch die Elastizität der Haut nimmt ab und damit ihre Fähigkeit, die darunterliegenden Fettpolster, die auch schlanke Frauen natürlicherweise haben, - in Schach - zu halten. Als Dellen werden sie unter der Haut sichtbar, als - Orangenhaut - , die vor allem Frauen (weniger ihre Männer, wie Umfragen belegen) als störend empfinden.
Keine Radikalkuren!
Je dicker die Fettschicht an Oberschenkeln und Gesäß ist, desto stärker ist die Neigung zu Cellulite. Vermeiden Sie deshalb übergewicht. Sinnvoll ist vor allem, von früher Jugend an auf seine Figur zu achten, weil durch starke und häufige Gewichtszu- und wieder -abnahme das Bindegewebe in der Unterhaut besonders - ausgeleiert - und damit schlaff wird. Bei starkem übergewicht sind alle anderen Maßnahmen zur Beseitigung der Cellulite jedoch zum Scheitern verurteilt. Deshalb gilt als erstes: übergewicht langfristig reduzieren!
Was Orangenhaut nicht mag: Sport
Profi-Sportlerinnen sind der beste Beweis: Ihre durchtrainierte Muskulatur stützt das Bindegewebe so stark, daß Cellulite meist keine Chance hat. So weit brauchen Sie gar nicht zu gehen: Regelmäßige Bewegung, zum Beispiel Joggen, Schwimmen und Radfahren, kräftigt die Muskulatur an Oberschenkeln und Gesäß in jedem Fall, und das Gewebe wird insgesamt straffer. Auch gezielte Gymnastik für die Problemzonen an Po, Oberschenkeln und Hüften wirkt - vorausgesetzt Sie lassen nicht locker und üben fleißig dreimal die Woche.
Schwere Beine vermeiden
Lymphstauung und Flüssigkeitsansammlungen im Unterhautgewebe verschlimmern die Cellulite. Legen Sie deshalb - vor allem im Sommer, wenn es warm ist - immer wieder die Beine hoch. Das läßt sich meist auch bei sitzenden Tätigkeiten im Büro zwischendurch für einige Minuten realisieren.
Leichte Massagen oder Trockenbürsten der Beine - immer zum Herzen hin - können den Lymphabfluß fördern und die Versorgung des Bindegewebes verbessern. Auch dadurch wird das Hautbild straffer und schöner.
Angeschmiert
Cremes und Salben, die auf die Problemzonen aufgetragen werden, sind nach Ansicht von Hautärzten bei Cellulite wirkungslos, weil diese Produkte gar nicht bis in die Unterhaut vordringen und die für die Cellulite verantwortlichen Bindegewebsstrukturen verändern können.
Fallen Sie nicht auf unhaltbare Versprechungen verschiedener Anbieter herein, die Ihnen eine einfache Beseitigung der Cellulite in Aussicht stellen.
Cellulite durch die Pille?
Möglicherweise. Denn die Pille kann bei entsprechend empfindlichen Frauen zu einer Gewichtszunahme an den Oberschenkeln führen und damit zu vermehrter Wassereinlagerung im Fettgewebe. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Frauenarzt über Alternativen.
Möglichst nie Orangenhaut
... kann Ihnen niemand versprechen, denn die Veranlagung zu Cellulite wird vererbt. Sie können aber einiges tun, um Po, Schenkel und Bauch in Form zu halten:
Würzen Sie lieber mit Kräutern als mit Salz. Denn Salz hält Wasser im Gewebe zurück. Trinken Sie mindestens 2 Liter pro Tag. Am besten Mineralwasser oder Tee. Das fördert die Entschlackung. Verzichten Sie auf Zigaretten. Nikotin verengt die Gefäße und schwächt dadurch das Bindegewebe. Fettreiche Lebensmittel blähen die Fettzellen regelrecht auf. Eine ballaststoffreiche Kost macht nicht nur satt, sie sorgt auch für eine regelmäßige Verdauung. Auch das kommt der Schönheit zugute. Viel hilft viel - das gilt auch für den Sport; aber nicht hin und wieder mal zwei Stunden, sondern lieber nur 20 Minuten, und das aber dreimal die Woche. Auf die Regelmäßigkeit kommt es an! Vermeiden Sie Crash-Kuren. Sie leiern das Bindegewebe aus. Große Wunder - k(l)eine Wirkung
Um der Cellulite zu begegnen, setzen Kosmetikstudios zunehmend auf High-Tech. Das ist teuer, und die Wirkung solcher Verfahren ist umstritten und meist nicht belegt.
Laserstrahlen dringen nur begrenzt in das Gewebe ein. Eine sichtbare Glättung der Hautstruktur ist daher nicht zu erwarten.
Tiefenwärme: Bei dieser Behandlung werden die Oberschenkel in heiße Gummimanschetten gepackt. Die Wärme soll das Fett dann buchstäblich zum Schmelzen bringen. Auch hier gilt: alles graue Theorie, überzeugende Nachweise fehlen.
Lymphmassagen regen den Lymphfluß an und verbessern dadurch die Versorgung des Bindegewebes mit Nährstoffen. Daß man damit Cellulite - wegstreicheln - kann, ist nicht stichhaltig belegt.
Reizstrom stimuliert die Muskeln durch leichte Stromstöße. Eine Festigung des Bindegewebes - wie durch regelmäßigen Sport - ist fraglich.
Haut und Sonnenstudios
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Damit Sie sich keine Hautschäden zuziehen, gibt es einiges zu beachten.
Jetzt in den Wintermonaten lechzt der Körper nach Sonne, da das häufig schlechte Tageslicht und Wetter depressiv und lustlos machen. Um den kalten und dunklen Wintertagen zumindest für einen kurzen Augenblick zu entfliehen, legen sich über zehn Millionen Deutsche regelmäßig auf die Sonnenbank.
Hierauf müssen Sie achten, wenn Sie nicht mit der vornehmen Blässe kokettieren möchten: Die Wirkung der ultravioletten Strahlung ist in Solarien keineswegs harmloser als die natürliche Sonnenstrahlung. Das betrifft nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz sowohl die akute Wirkung, wie den Sonnenbrand, als auch chronische Wirkungen, beispielsweise vorzeitiges Altern der Haut, Faltenbildung und Erhöhung des Hautkrebsrisikos. Tragen Sie eine Spezialbrille und halten Sie zusätzlich die Augen geschlossen.
Cellulite
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Nahezu alle Frauen müssen sich damit auseinandersetzen. Allmählich bildet sich die Orangenhaut auf Hüften, Bauch, Schenkel und Gesäß. Bei Frauen, die außerdem ein häusliches Leben mit wenig Bewegung führen und die ihre Ernährungsweise nicht ausreichend kontrollieren, bilden sich an bestimmten Stellen des Körpers unangenehme Wülste. Darüber hinaus unterliegt das Hautgewebe der Frau hormonellen Schwankungen (Menstruation, Schwangerschaft, Menopause), die das Speichern von Fett zusätzlich begünstigen. Aber welche Frau träumt nicht davon, sich von widerspenstigen Rundungen und der unschönen Orangenhaut zu befreien. Viele Frauen haben nichts unversucht gelassen und keine Therapie-Möglichkeit ausgelassen: Abmagerungskuren, intensive Körperübungen, Salben gegen Cellulite, Großmutters Heilrezept, Schlankheitsdragees ......alles ohne Erfolg.
Cellulite entsteht durch Fettablagerungen im Bindegewebe; es bildet sich die so genannte ""Orangenhaut"". Bei diesem besonders für Frauen typischen Phänomen handelt es sich um Fettspeicherungen in den Fettzellen im unteren Hautgewebe. Die Fettzellen wachsen an und verformen die Zellwände. Diese Verformungen quellen zwischen den Bindegewebssträngen hervor, es kommt an der Hautoberfläche zu den typischen Verwölbungen und Vertiefungen, die ähnlichkeit mit dem Aussehen einer Orange wird offensichtlich. Das größte Problem in diesem Entwicklungsstadium ist, dass der Prozess durch eine gehemmte Blutzufuhr unverändert andauert. Giftstoffe stagnieren, der Zufluss neuer Nährstoffe gerät ins stocken, das Bindegewebsgel büsst seine Elastizität ein. Weder Körperübungen, noch drastische Abmagerungskuren können hier etwas ausrichten.
Die kombinierte Unterdruck-Kompressions-Rollmassage „Twinsvelte“ gibt Frauen ein jüngeres und gesünderes Aussehen, und das in perfektem Einklang mit der Natur, ohne chirurgischen Eingriff. Neben den kosmetischen und therapeutischen Vorzügen bieten die Behandlungsverfahren des Twinsvelte® mehrere Möglichkeiten zur Eindämmung des Alterungsprozesses. Die Therapie passt sich jeder Altersgruppe an und erzielt besonders gute Resultate bei altersbedingten Abbauerscheinungen. Die Haut verliert ihre Elastizität mit der Folge, dass die Cellulite optisch noch ausgeprägter hervortritt. Im Gesicht vermehren sich die Falten, Fettablagerungen bilden das Doppelkinn und die hängenden Wangen aus. Der Twinsvelte® trägt durch Anregung der lokalen Mikrozirkulation zu einer Kräftigung des Bindegewebes bei und verbessert somit die Elastizität und das Aussehen der Haut. Indem das Gewebe auf natürlichem Wege gefestigt wird, kann eine Behandlung im Gesichtsbereich dazu beitragen, die Faltenbildung zu mindern und Fettablagerungen abzubauen. Diese Behandlung hilft die altersbedingten Veränderungen des Körpers zu meistern und dadurch Ihr Wohlgefühl zu erhöhen.
Resultate der Behandlung Die Patientinnen werden ein- bis dreimal in der Woche 35 Minuten lang behandelt. Dabei wird ein spezieller Strumpfhosenanzug getragen. Die Resultate der Behandlung werden durch Körpermessungen und Vorher-Nachher-Fotos belegt. Eine Reduktion um ein bis zwei Konfektionsgrößen ist durchaus realistisch. Polster verschwinden, aber nicht an den Stellen, wo Rundungen erwünscht sind, wie z.B. im Gesicht und an den Brüsten. Darüber hinaus befreit die entspannende und beruhigende Wirkung vom Alltagsstress. Eine hochmoderne, nicht aggressive Technik Mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Gerät wird eine Hautfalte erfasst, ein- und ausgerollt und somit mit einer Art ""Hautgymnastik"" das Bindegewebe aufgebaut. Dieses ist imstande, einen natürlichen Vorgang in die Wege zu leiten, der übermäßige Fettablagerungen abbaut und gleichzeitig die Haut kräftigt und strafft. Der erste Schritt dauert ca. 5-6 Minuten. Dann folgt eine Kompressionstherapie und Lymphdrainage. Dabei werden die Druckmanschetten in den entsprechenden Körperbereichen (Beine, Arme, Po und Bauch) angelegt und vom Gerät mit dem für den Patienten entsprechenden Druck versorgt. So wird eine Lymphdrainage erzeugt, die den optimalen Abschluss jeder Twinsvelte Behandlung darstellt.
Während der Behandlung werden die zu behandelten Regionen mit einer Creme eingerieben während Sie bequem auf einer Liege liegen. Während Sie sich entspannen, kümmern wir uns um Ihre Problemzonen. Das Resultat: eine von Cellulite weitgehend befreite, glatte und feste Haut. Darüber hinaus ist diese Methode ein nicht aggressives Verfahren, das Wohlbefinden und Entspannung auslöst. Ihr besonderer Vorteil: sie ist risikofrei. Die Behandlung erfolgt ohne einen medizinischen Eingriff und ohne chemische Substanzen. Es geht lediglich darum, die natürlichen Funktionen des Organismus zu stimulieren. Es gehört zu den innovativen Heilmethoden, die natürlichen Lösungen den Vorzug geben.
Gegenanzeige: - Schwangerschaft - Ausgeprägter Bluthochdruck - überempfindliche Gefäße mit der Neigung zu Blutergüssen
Akne - Therapie
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Wann zum Arzt?
Ihren Arzt um Rat fragen sollten Sie aber:
Bei starken Entzündungen im Gesicht wenn viele entzündete Pickel da sind wenn Sie erste Narben nach abgeheilten Pickeln beobachten wenn Pickel und Entzündungen an untypischen Stellen (zum Beispiel in den Achselhöhlen oder den Leisten) auftreten wenn eine Akne nach Einnahme eines Medikaments schlimmer wird oder erstmals auftritt wenn eine Akne schon längere Zeit abgeheilt war und dann plötzlich erneut aufflackert wenn eine Akne erst nach der Pubertät beginnt. So wirken Aknemittel
Die modernen Aknemedikamente sind hochwirksam, man muß sie allerdings konsequent und lange genug anwenden. Es dauert praktisch immer einige Wochen, bis die Behandlung richtig anschlägt. Die gebräuchlichsten Aknemedikamente sind in der Tabelle zusammengestellt. Die meisten sind rezeptpflichtig. Bei ausgeprägter Akne ist es immer besser, zum Arzt zu gehen, als lange mit frei verkäuflichen Mitteln herumzuprobieren.
Fast alle Aknemedikamente führen zu einer vorübergehenden Austrocknung und Reizung der Haut. Die Haut kann spannen, oder es kann ein leichtes brennendes Gefühl auf der Haut entstehen. Schließen Sie daraus aber nicht, daß Sie die Behandlung nicht vertagen. In Maßen sind diese Erscheinungen ganz normal, sie zeigen an, daß die Therapie zu wirken beginnt. Wenn Hauttrockenheit und Reizung zu stark werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob für Sie nicht ein milderes Medikament besser ist. Oft genügt es auch, die Behandlung weniger häufig durchzuführen.
Auch wenn die Abheilung nicht so schnell eintritt, wie Sie sich das wünschen: Geben Sie nicht auf! Denn bei richtiger und konsequenter Behandlung kann heute jede Akne zumindest entscheidend gebessert werden.
Die wichtigsten Akne-Medikamente
Vitamin-A-Säure (als Creme, Gel oder Tinktur) ... wirkt als - schälendes - Präparat besonders gut gegen Mitesser. Krankhafte Verhornung wird beseitigt. Anfänglich kommt es zu einer Rötung und Schuppung der Haut, zum Teil auch zu Brennen und Spannen. Das läßt aber mit der Zeit nach.
Benzoylperoxid (als Creme, Gel oder Waschlotion)
... wirkt ebenfalls schälend. Zusätzlich hat Benzoylperoxid eine antibakterielle Wirkung und kann so Entzündungen beseitigen. Anfangs kann eine Hautreizung auftreten. übrigens: Benzoylperoxid kann farbige Textilien bleichen, Vorsicht ist geboten!
Antibiotika (äußerlich und zum Einnehmen) ... wirken gegen die Bakterien, die bei der Akne zu Entzündung und Eiterbildung führen. Meist werden sie äußerlich angewendet. Bei schweren entzündlichen Formen können sie vorübergehend auch in Form von Tabletten eingenommen werden.
Hormone (innerlich) Für Frauen gibt es spezielle - Pillen - , die neben der Empfängnisverhütung auch gut gegen Akne wirken.
Isotretinoin (innerlich) ... ist hochwirksam bei schweren Formen der Akne. Deswegen sind regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle von Nebenwirkungen erforderlich. Isotretinoin kann Mißbildungen bei ungeborenen Kindern verursachen, deshalb dürfen Frauen während und bis zwei Jahre nach der Behandlung nicht schwanger werden.
Vorsicht!
Manche Kosmetikpräparate können bei entsprechendem Hauttyp Akne auslösen. Diese Präparate enthalten komedogene, das heißt Mitesser auslösende Substanzen. Achten Sie beim Kauf darauf, und beobachten Sie genau, wie Ihre Haut auf bestimmte Produkte reagiert. Lassen Sie sich, wenn Sie unsicher sind, von Ihrem Hautarzt beraten.
Akne und Plege
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Was kann man selbst gegen Akne tun?
Akne - wegwaschen - ?
Viele gehen nach dem Motto vor: möglichst oft, gründlich und aggressiv. So bekommt man fettige Haut natürlich kurzfristig trocken. Als Reaktion versucht die Haut dann allerdings, das entfernte Fett möglichst schnell wieder zu ersetzen. Deshalb die Grundregel: schonende Reinigung - auch im Gesicht! - maximal zweimal am Tag. Wenn die Gesichtshaut an der Stirn und um die Nase mittags wieder glänzt, kann man das überschüssige Fett schonend mit einem weichen Kosmetiktuch abnehmen. Das hat den gleichen Effekt wie Waschen und strapaziert die Haut kaum. Vorsicht ist auch geboten mit sogenannten - seifenfreien Waschlotionen - und - Waschstücken - (Syndets). Nicht alle sind wirklich schonender als normale Seife. Im Gesicht ist fast immer lauwarmes Wasser ohne irgendwelche Zusätze am besten
Akne - wegpeelen - ?
Peeling-Präparate enthalten feine körnige Bestandteile wie etwa Seesand. Durch Auftragen und - behutsames! - Reiben auf der Haut bewirken sie eine intensive Hautreinigung, Schüppchen werden entfernt. Die oberste Hautschicht wird allerdings stark gereizt und ausgetrocknet. Eine Tiefenwirkung hat Peeling - entgegen vieler Werbeaussagen - nicht. Bei der Aknebehandlung dürfen Peelings nur angewandt werden, wenn keine ausgeprägten Entzündungen (Eiterpusteln) vorliegen. Generell wird der Sinn von Peelings bei Akne von Hautärzten unterschiedlich bewertet. Sie können bestenfalls eine unterstützende Maßnahme sein und sollten im Gesicht nicht öfter als höchstens ein- bis zweimal in der Woche vorgenommen werden.
Und cremen?
Als wichtigste Grundregel gilt: entweder gar keine oder eine möglichst leichte, wenig fettige Creme benutzen.
Nehmen Sie lieber in Kauf, daß die Haut nach der Reinigung vorübergehend etwas spannt. Bei der Gesichtspflege ist häufig eine leichte Pflegecreme sinnvoll, um Schuppenbildung zu vermeiden. Am Rücken sollte man ö -außer speziellen Aknepräparaten und Medikamenten - in der Regel keinerlei Pflegecreme oder Hautmilch auftragen.
Mit Diät gegen Akne?
Wissenschaftliche Untersuchungen haben bisher keinen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Eßverhalten und dem Auftreten von Akne nachweisen können. Diäten (keine Schokolade, keine tierischen Fette, keine Nüsse etc.) sind deshalb nicht erforderlich.
Hat Akne mit Unsauberkeit zu tun?
Nein. Auch noch so häufiges Waschen kann eine Akne nicht beseitigen.
Mitesser selbst ausdrücken?
Fachleute sagen: nein!
Denn Mitesser (vor allem geschlossene) sitzen meist so tief, daß sie nur durch sehr starkes Quetschen oder gar nicht zu entfernen sind.
Durch den Druck preßt man aber Talg und Eiter häufig noch mehr in die Tiefe und trägt so zur Ausbreitung der Entzündung bei. Wer häufig an seinen an sich harmlosen Pickeln herumdrückt, kann sogar selbst eine besondere Form der Akne auslösen.
Sonne erlaubt!
Denn durch Sonne wird Akne meist gebessert. Außerdem fallen Pickel auf gebräunter Haut weniger stark auf als auf blasser. Bei der Auswahl des richtigen Sonnenschutzmittels ist zu beachten, daß Sonnenöl und fettige Cremes die Akne verschlimmern können. Schützen Sie sich deshalb lieber mit Lotionen oder Gel. Auf jeden Fall gilt aber: Sonnenbad ja - Sonnenbrand nein!
Akne wegen zu wenig Sex?
Daß Akne bei jungen Männern ein Hinweis auf eine (noch) unbefriedigte Sexualität sei, ist Blödsinn. Akne hat nichts damit zu tun, ob man (genügend) Sex hat oder nicht. Deswegen treffen Sprüche wie - Wenn du erst mal verheiratet bist, wird sich das schon geben - nur scheinbar zu. Wenn die Akne von selbst weggeht, dann wegen des älterwerdens.
Akne - Was kann der Arzt tun?
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Wann zum Arzt?
Ihren Arzt um Rat fragen sollten Sie aber:
bei starken Entzündungen im Gesicht wenn viele entzündete Pickel da sind wenn Sie erste Narben nach abgeheilten Pickeln beobachten wenn Pickel und Entzündungen an untypischen Stellen (zum Beispiel in den Achselhöhlen oder den Leisten) auftreten wenn eine Akne nach Einnahme eines Medikaments schlimmer wird oder erstmals auftritt wenn eine Akne schon längere Zeit abgeheilt war und dann plötzlich erneut aufflackert wenn eine Akne erst nach der Pubertät beginnt. So wirken Aknemittel
Die modernen Aknemedikamente sind hochwirksam, man muß sie allerdings konsequent und lange genug anwenden. Es dauert praktisch immer einige Wochen, bis die Behandlung richtig anschlägt. Die gebräuchlichsten Aknemedikamente sind in der Tabelle zusammengestellt. Die meisten sind rezeptpflichtig. Bei ausgeprägter Akne ist es immer besser, zum Arzt zu gehen, als lange mit frei verkäuflichen Mitteln herumzuprobieren.
Fast alle Aknemedikamente führen zu einer vorübergehenden Austrocknung und Reizung der Haut. Die Haut kann spannen, oder es kann ein leichtes brennendes Gefühl auf der Haut entstehen. Schließen Sie daraus aber nicht, daß Sie die Behandlung nicht vertagen. In Maßen sind diese Erscheinungen ganz normal, sie zeigen an, daß die Therapie zu wirken beginnt. Wenn Hauttrockenheit und Reizung zu stark werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob für Sie nicht ein milderes Medikament besser ist. Oft genügt es auch, die Behandlung weniger häufig durchzuführen.
Auch wenn die Abheilung nicht so schnell eintritt, wie Sie sich das wünschen: Geben Sie nicht auf! Denn bei richtiger und konsequenter Behandlung kann heute jede Akne zumindest entscheidend gebessert werden.
Die wichtigsten Akne-Medikamente
Vitamin-A-Säure (als Creme, Gel oder Tinktur) ... wirkt als - schälendes - Präparat besonders gut gegen Mitesser. Krankhafte Verhornung wird beseitigt. Anfänglich kommt es zu einer Rötung und Schuppung der Haut, zum Teil auch zu Brennen und Spannen. Das läßt aber mit der Zeit nach.
Benzoylperoxid (als Creme, Gel oder Waschlotion)
... wirkt ebenfalls schälend. Zusätzlich hat Benzoylperoxid eine antibakterielle Wirkung und kann so Entzündungen beseitigen. Anfangs kann eine Hautreizung auftreten. übrigens: Benzoylperoxid kann farbige Textilien bleichen, Vorsicht ist geboten!
Antibiotika (äußerlich und zum Einnehmen) ... wirken gegen die Bakterien, die bei der Akne zu Entzündung und Eiterbildung führen. Meist werden sie äußerlich angewendet. Bei schweren entzündlichen Formen können sie vorübergehend auch in Form von Tabletten eingenommen werden.
Hormone (innerlich) Für Frauen gibt es spezielle - Pillen - , die neben der Empfängnisverhütung auch gut gegen Akne wirken.
Isotretinoin (innerlich) ... ist hochwirksam bei schweren Formen der Akne. Deswegen sind regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle von Nebenwirkungen erforderlich. Isotretinoin kann Mißbildungen bei ungeborenen Kindern verursachen, deshalb dürfen Frauen während und bis zwei Jahre nach der Behandlung nicht schwanger werden.
Vorsicht!
Manche Kosmetikpräparate können bei entsprechendem Hauttyp Akne auslösen. Diese Präparate enthalten komedogene, das heißt Mitesser auslösende Substanzen. Achten Sie beim Kauf darauf, und beobachten Sie genau, wie Ihre Haut auf bestimmte Produkte reagiert. Lassen Sie sich, wenn Sie unsicher sind, von Ihrem Hautarzt beraten.
Akne und Hormone
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Gibt es ein verändertes Auftreten von Akne bei Frauen? Studien haben gezeigt, dass auch Frauen über 30 sogar 40 Jahren verstärkt unter einer monatlich immer wieder kehrenden Akne leiden, besonders vor der Menstruation (Monatsblutungen). Es kommt zu einer Verschiebung des Altersgipfels. Morphologische Strukturuntersuchungen der Haut haben gezeigt, dass die Verwerfungen der Haut vor den Monatsblutungen mit steigendem Alter zunimmt. In den USA konnte gezeigt werden, dass insgesamt 44 % der Frauen zwischen 12 und 52 Jahren unter prämenstrueller Akne leiden. Darunter versteht man die Akne, die an den Tagen vor den Blutungen aufblüht. Das Maximum liegt am 22. Tag eines 28 Tageszyklus, jener Tag, an dem die weiblichen Geschlechtshormone im weiblichen Körper im Keller sind.
Welchen Einfluss haben die Hormone? Hormone haben nicht nur einen Einfluß auf das Haarwachstum, sondern auch auf die Talgproduktion. Hier besonders das Testosteron, das zur erhöhten Talgproduktion führt. Daher leiden auch Männer deutlich häufiger unter Akne als Frauen. Auslöser der Akne ist nämlich unter anderem eine verstärkte Talgproduktion der Talgdrüsen. Akne befindet sich daher in Arealen, in denen sehr viele Talgdrüsen vorkommen, nämlich im Gesicht, im Decolleté und am oberen Rücken. Bei Frauen, die verstärkt unter Akne leiden, ist der Anteil der männlichen Hormone (Androgene) im Verhältnis zu den weiblichen Hormonen erhöht. Als einen wichtigen Grund für die in den letzten Jahren zunehmende Akne der Frauen vermuten Wissenschaftler die zunehmende Belastung der Frauen durch Beruf und Familie. Durch den chronischen Stress baut sich ein gewisser Pegel an Stresshormonen im Körper auf. Diese haben eine leicht restandrogene Wirkung, d.h. sie wirken teilweise wie schwache männliche Hormone und greifen am gleichen Rezeptor an den Talgdrüsen an.
Wie entsteht Akne?
Zu unserer Haut gehören Talgdrüsen. Diese Talgdrüsen produzieren Talg, die die Haut geschmeidig machen und fetten. Denn das Fett dient der Abwehr von Erregern oder sonstigen Fremdstoffen. Dieser Talg wird über Ausführungsgänge absondert. Die Wände der Ausführungsgänge sind mit Zellen ausgekleidet, die sich ständig erneuern. Dabei fließen tote Zellen als Horn zusammen mit dem Talg auf die Hautoberfläche ab und bilden dort einen Schutzfilm gegen Umwelteinflüsse. Im Gesicht, im Decolleté und auf dem Rücken gibt es die meisten Talgdrüsen. Nun kommt es in der Pubertät unter dem Hormoneinfluß zu einer verstärkten Produktion von Talg. Die erhöhte Talgbildung allein löst jedoch noch keine Akne aus, denn bleibt die Hautpore offen, fließt der Talg ungehindert ab. Ein - Pickel - entsteht erst dann, wenn sich die Hautpore durch Verhornungen verschließt. Bei der Entstehung der Akne spielt nämlich noch eine leichte Verhornungsstörung um den Ausführungsgang eine Rolle, die Hornschuppen um die Talgdrüsenausgänge lösen sich nur ungenügend ab, daher verstopft sich der Ausführungsgang. Der Talg kann dann nur ungenügend und nicht kontinuierlich abfließen. Die Folge ist ein Rückstau, der Talg trocknet ein, wird leicht schwärzlich. Der Mitesser entsteht. (Akne comedonica). Diese Mitesser sind also nicht die Folge mangelnder Reinlichkeit, sondern die Ergebnisse eines nicht zu verhindernden Oxidationsprozesses in den Talgdrüsen.
Wie kommt es zur Entzündung?
Da die Talgdrüsen eine offene Verbindung zur Außenwelt haben, werden diese regelmäßig von Bakterien besiedelt. Bei der Akne spielt v.a. das Bakterium Propionibakterium acnes eine Rolle. Es vermehrt sich schlagartig im Talg, zersetzt diesen in reizende Fettsäuren. Diese verursachen Entzündungen, Schwellungen, Rötungen und Eiterbildung, die sich bei schweren Formen zu ausgedehnten Abszessen mit Gelenkbeschwerden und Fieber entwickeln können (Akne fulminans).
Therapie der Akne
Die äußerliche Behandlung Die Behandlung der Akne beginnt meist äußerlich. Bewährte Mittel sind z.B. Benzoylperoxid, welches die Bakterien abtötet. Des weiteren wird die Haut verstärkt durchblutet, dies steigert die Abwehrkraft. Azelainsäure ( - Skinoren - ) und Adapalen ( - Differin - ) greifen gezielt in den Stoffwechsel der Talgdrüsen ein und haben eine milde Peeling - Eigenschaft, d.h. es kommt zu einem verstärkten Ablösen der fest haftenden Hornschuppen um den Talgdrüsenausgang.
Die Antibiotika Antibiotika wie Erythromycin, Clindamycin und Tetrazyklin bekämpfen die Bakterien. Die in Form von Gelen oder Lotionen bei leicher bis mittelschwerer Akne (Akne papulopustulosa) aufgetragenen Substanzen sollten zeitlich begrenzt aufgetragen werden, da sie sonst zu Resistenzen der Bakterien führen können Reichen die äußerlichen Mittel nicht aus, führen die Pusteln zu Narben, dann werden Antibiotika meist innerlich eingenommen.
Die Hormontherapie Sehr wirksam sind auch bestimmte Ovulationshemmer, zumindest bei Frauen .... Diese enthalten nämlich teilweise ein sogenanntes Antiandrogene z.B. Cyproteron, welche die Aktivität der männlichen Geschlechtshormone im Körper der Frau bremsen. Bekannte Präparate sind Diane 35, Neo-Eunormin, Valette, Yasmin.
Vitamin A - Abkömmlinge Das stärkste Mittel bei den heutigen Therapieformen ist aber ein innerlich angewendeter Vitamin - A - Abkömmling, das Isotretinoin. Diese Mittel führt zu einem irreversiblen Rückgang der Talgproduktion, die Talgdrüsen verkümmern förmlich. Des weiteren haben sie eine normalisierende Wirkung auf die Verhornung der Hornzellen um den Talgdrüsenausgang. Die verschriebene tägliche Dosis hängt vom Körpergewicht und Schweregrad der Akne ab. Es kommt meist während der ersten Therapiewochen zu einer Verschlechterung des Bildes, da die Talgdrüsen sich zunächst verstärkt entleeren. Dieses Präparat ist nicht ohne Nebenwirkungen. Daher sind während der Therapie, die sich meist über einen Zeitraum von bis zu 9 - 12 Monaten hinziehen kann, regelmäßige Arztkontrollen mit Blutuntersuchungen notwendig. Besonders wichtig: Es müssen Leber - und Nierenwerte regelmäßig kontrolliert werden. Welche Nebenwirkungen treten an der Haut auf? Die Haut um den Mund kann nach einigen Wochen Therapie leicht gespannter und dünner werden, die Haut wird leicht trockener. Die wichtigsten Nebenwirkung sind aber fruchtschädigende Wirkungen bei schwangeren Frauen, d.h. gäbe man diese Präparate während der Schwangerschaft, würden diese schwere Schäden bei den ungeborenen Kindern verursachen. Daher dürfen dies Präparate nicht während der Schangerschaft gegeben werden und es muß auch eine gewisse Spanne zwischen dem Ende der Therapie und dem Beginn einer Schwangerschaft liegen, da der Wirkstoff teilweise noch über eine längere Zeit im Körper gespeichert wird. Trotz dieser teilweise beträchtlichen Nebenwirkungen, die natürlich nicht unbedingt auftreten müssen (!), was für alle Medikamente gilt: Isotretinoin bewirkt teilweise Wunder. Studien haben gezeigt, dass die Akne in 85 - 90 % komplett abheilt und nicht wieder kommt, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Diese Präparate haben in den letzten Jahren einen wirklichen Durchbruch in der Therapie der Akne gebracht.
Der Pilz-Check: Fuß- und Nagelpilz erkennen
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Ob eine Nagelpilzinfektion (Onychomykose) sich immer aus einem Fußpilz entwickelt, ist unter Fachleuten noch umstritten. Sicher ist, dass der Erreger in der Regel der selbe ist. Bei manchen Patienten beginnt ein Fußpilz auch gleichzeitig mit einer Infektion der Nägel. Es ist daher wichtig, dass man beide Pilzarten selbst erkennen kann (s. Checklisten).
Wenn Sie eine Neuinfektion zum Beispiel in den Zehenzwischenräumen bemerken und den Eindruck haben, dass sich Ihr Fußpilz noch nicht ausgebreitet hat, können Sie sich zunächst selbst behelfen. Für die Selbstbehandlung gibt es in der Apotheke viele hochwirksame Pilzmittel, die äußerlich angewendet werden.
Falls schon die Nägel betroffen sind, sollten Sie in jedem Fall einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen, der Ihnen unter anderem spezielle Medikamente gegen den Pilz verschreibt. Vergessen Sie nicht: Eine Nagelpilzerkrankung ist infektiös und die Therapie dauert Monate. Je früher Sie die unter medizinischer Aufsicht beginnen, desto eher sind Sie den Pilz wieder los.
Schrittweise Ausbreitung
Eine Nagelpilzinfektion hat einen typischen Verlauf. Sie beginnt meist am vorderen und seitlichen Nagelrand und breitet sich dann immer weiter nach hinten aus, bis der ganze Nagel befallen ist. Meist erkrankt erst ein einziger Nagel, der dann die anderen nach und nach infiziert. Dieser Prozess kann sich über mehrere Monate hinziehen.
Wann zum Arzt?
Sie sollten immer zum Arzt gehen, wenn
Sie sich nicht sicher sind, ob es sich überhaupt um einen Pilzbefall handelt. Sie mehr als vier Pilzinfektionen pro Jahr haben. ein Fuß- oder Fingernagel betroffen ist. Nur wenn der Arzt Gewebe entnimmt und eine Pilzkultur anlegt, kann er sicher erkennen, ob ein Pilz vorliegt und um welchen Pilz es sich handelt. Ein gezielt ausgesuchtes Anti-Pilz-Medikament ist effektiver als ein Mittel, das gegen alle möglichen Pilze wirkt.
Ansteckungsgefahr
Pilze sind hochgradig ansteckend. Kratzen Sie sich deshalb nie an den infizierten Stellen, sonst droht eine Rückansteckung. Außerdem: Sie können sich mit einer Fuß- und Nagelpilzerkrankung auch an anderen Körperstellen schnell infizieren.
Verwechslungsgefahr
Es gibt andere häufige Nagelerkrankungen, die nicht durch Pilze verursacht werden, aber ähnlich aussehen. Sie müssen anders therapiert werden. Zum Beispiel die Schuppenflechte (Psoriasis). Wenn Sie an anderen Hautstellen Anzeichen für eine Schuppenflechte finden, handelt es sich bei den Nagelveränderungen vermutlich auch um Schuppenflechte. Endgültige Gewissheit gibt nur eine Pilzkultur (s. Kapitel - Lexikon - ).
Fußpilz-Checkliste
Sie könnten einen Fußpilz haben, wenn Sie folgende Merkmale an ihrer Haut beobachten:
Zwischen den Zehen: Juckreiz, Hautrötung, Schuppung, Hauterweichung zwischen den kleinen Zehen im weiteren Verlauf: kleine Pusteln oder Bläschen, der Rand der infizierten Hautstelle schuppt stärker, Einrisse und Schrunden in der Haut. Fußsohlen: auffallend verdickte Hornschicht, starke Abschuppung.
Nagelpilz-Checkliste
Sie könnten an einem Nagelpilz erkrankt sein, wenn Sie Folgendes an Ihren Nägeln
entdecken:
Die Nagelplatte wirkt stumpf und ist nicht mehr durchsichtig, sondern getrübt beziehungsweise weiß oder gelblich verfärbt, im späteren Stadium sogar braun. (Die Verfärbung entsteht, wenn der Pilz das Keratin im Nagel auflöst und luftgefüllte Hohlräume zurückbleiben.) Der Nagel ist deutlich verdickt, weil sich die Nagelplatte vom Nagelbett abhebt (so genannter Holznagel). Der Nagel wirkt porös und bröckelig.
Akne - Ursachen
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Akne - Ursachen und Spuren
Akne - Wenn Haut und Hormone sich (noch) nicht mögen
Abgesehen davon, daß eine gesunde und schöne Haut viel zum allgemeinen, auch seelischen Wohlbefinden beiträgt, können schwere Akneformen unbehandelt bleibende Spuren an der Haut zurücklassen. Deswegen sollte man rechtzeitig etwas dagegen tun.
Plagt vor allem Teenager
Die Akne beginnt fast immer in der Pubertät ö gerade wenn Schönsein so wichtig wird. Ursache ist die Hormonumstellung in diesem Lebensabschnitt. Beim Jungen beginnen die Hoden mit der Produktion von männlichen Hormonen, den Androgenen. Beim Mädchen werden östrogene und Gestagene gebildet, die weiblichen Hormone.
Diese Geschlechtshormone beeinflussen nicht nur die sexuelle Reifung. Auch Gefühle, Körperwachstum, Stimme, Behaarung und die Haut verändern sich. Für die Veränderungen an der Haut sind vor allem die männlichen Hormone verantwortlich ö deshalb ist Akne bei jungen Männern auch meist stärker ausgeprägt als bei jungen Frauen, bei denen zwar ebenfalls männliche Hormone gebildet werden, jedoch in viel geringerem Umfang.
Warum gerade ich?!?
Warum leiden aber nicht alle an Akne, und warum verschwindet sie bei den meisten nach einigen Jahren langsam wieder ganz von selbst? Die männlichen Hormone werden im gesamten Erwachsenenalter produziert, ihre Menge nimmt im Laufe der Jahre eher noch zu. Entscheidend ist jedoch, daß die Empfindlichkeit der Haut gegen die Wirkung der männlichen Hormone bei den meisten Menschen mit der Zeit nachläßt. Die Haut gewöhnt sich an den normalen Hormonspiegel, und ein neues Gleichgewicht stellt sich ein. Deswegen verschwindet die Akne fast immer spontan. Bei den meisten schon im fortgeschrittenen Teenageralter, bei fast allen Mitte bis Ende zwanzig. Sie kann aber in Einzelfällen auch länger dauern.
Mitesser
Die offenen Mitesser (Fachbegriff: Komedonen) kann man leicht erkennen: ein an der Oberfläche oft schwarz gefärbter Hornpfropf in einer erweiterten Hautpore. Die geschlossenen sind unsichtbar. Hier sitzt der Hornpfropf tiefer, und die Pore ist an der Oberfläche nicht erweitert. Man kann sie meist nur als kleine Unebenheit in der Haut tasten.
Vermehrte Talgbildung
Kleine Drüsen an den Hautporen bilden den Talg. Dieser Talg ist flüssig und hat die Aufgabe, die Hautoberfläche geschmeidig zu halten. Die männlichen Hormone regen den Talgfluß stark an. Besonders viele Talgdrüsen befinden sich an Stirn, Nase, Kinn, Brust und Rücken. Deshalb tritt die Akne in diesen Regionen bevorzugt auf.
Entzündung
Mitesser und Talg bilden einen idealen Nährboden für bestimmte Bakterien, speziell das sogenannte Propionibacterium acnes. Sie führen zu Entzündung und Eiterbildung. Die Entzündung kann örtlich beschränkt bleiben, sie kann sich häufig aber auch in die Tiefe und in die Umgebung ausbreiten.
Aknespuren
Bei den meisten heilen Pickel spurlos ab. Manchmal können aber auch bleibende Veränderungen an der Haut zurückbleiben, die später nicht mehr oder nur teilweise beseitigt werden können.
Narben
Bei starker und ausgedehnter Entzündung werden Hautstrukturen tiefreichend zerstört, die im Heilungsprozeß nicht mehr vollständig erneuert werden können. Eine Narbe entsteht, die meist als kleine Einziehung an der Haut sichtbar bleibt.
Knoten und Zysten
Bei besonders schweren Akneverläufen bilden sich tiefliegende Knoten und Zysten, die mit Talg und Hornmaterial gefüllt sind. Die Haut wird dadurch an der Oberfläche uneben, während in der Tiefe immer wieder Entzündungen auftreten können.
Pigmentveränderungen
Bei manchen Menschen wird durch die Entzündung und Narbenbildung in der Haut die gleichmäßige Pigmentierung gestört. Die Folge sind dunklere oder hellere Stellen und unregelmäßige Bräunung durch die Sonne.