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Pflanzen und Nahrungsmittelallergien
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Die Sojabohne ist eine Pflanze, die zur Pflanzenfamilie der Schmetterlingsblütler gehört, ebenso wie die grüne Bohne, dicke Bohne, Bockshornklee, Erbse, Erdnuß, Guarpflanze, Gummi arabicum, Johannisbrot (Carob), Klee, Kichererbse, Linse, Luzerne (Alfalfa), Schabzigerklee, Mungobohne, Süßholz (Lakritze), Tamarinde und Traganth. Wer auf Produkte einer dieser Pflanzen allergisch reagiert, kann im Laufe der Zeit eine Kreuzallergie auf andere entwickeln.
Während Soja vor allem als Eiweißersatz und in diätetischen Produkten vorkommt, werden die anderen Vertreter dieser Pflanzen vor allem als Dickungsmittel verwendet, beispielsweise in Fertigprodukten, Pudding und anderen Lebensmitteln. Wer daher auf Soja allergisch reagiert, sollte nicht nur auf Sojaprodukte verzichten, sondern auch die damit verwandten Produkte höchstens in Maßen und mit Vorsicht verzehren.
Für Soja-Allergiker ist das Einatmen von Sojamehl am gefährlichsten, gefolgt von den roh vergorenen Sojaprodukten wie Miso und Sojasaucen sowie rohen und blanchierten Soja- und Mungobohnensprossen. Doch auch aufgrund eines Verzehrs von heiß zubereiteten Sojabohnen, Sojamilch, Tofu und Sojafleisch kann es noch zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen.
Diese Lebensmittel sollten Sie aus Ihrem Speiseplan streichen:
Soja und Sojaprodukte in jeder Form. Es gibt sie als Mehl, Gries, öl, Flocken, Grütze, Paste, Soße, Fleisch, Sojamilch, Käse, Fleisch, Miso (Würzpaste), Sojasauce, Quark (Tofu) und Sojateigwaren.
alle Speisen, die mit Soja bzw. Sojaprodukten zubereitet wurden
Auch in folgenden Lebensmitteln kann Soja enthalten sein. Sie sollten sie daher nur dann verzehren, wenn sie mit Sicherheit sojafrei sind:
Brot, Backwaren, Mehlmischungen
Süßwaren (Schokolade, Pralinen)
Wurst-, Fleischwaren und Zubereitungen
Würzsoßen, beispielsweise Worcestersoße, Sojasauce, Grillsoßen u.a.
Brüherzeugnisse wie Suppen, Soßen u.a.
Mayonnaise
diätetische Lebensmittel
Säuglings- und Kindernahrung
Margarine, öl
Salate (sie können beispielsweise Sojabohnensprossen, Mungobohnensprossen oder Sojasauce als Würzung enthalten)
Fertiggerichte
Essen im Restaurant (vor allem die chinesische Küche würzt viel mit Soja. Als Fleischersatz wird Soja weiterhin vor allem in der chinesischen und indischen Küche verwendet)
übrigens: Wenn Soja einem Lebensmittel künstlich zugesetzt wurde, ist es auf der Verpackung deklariert. Achten Sie daher vor dem Kauf stets auf die Angabe der enthaltenen Bestandteile.
Vorschläge zum Austauschen
Wer auf Sojaprodukte allergisch reagiert, kann auf Kuhmilchprodukte (sofern er diese verträgt) ausweichen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, Schaf- und Ziegenmilch zu verwenden.
Sind Sie möglicherweise Veganer? Dann ist ein Verzicht auf Sojaprodukte für Sie problematisch, denn durch Soja haben Sie bislang den Eiweißbedarf Ihres Körpers decken können. Da Eiweiß für Sie - wie für alle Menschen - lebensnotwendig ist, müssen Sie Ihren Bedarf an Eiweiß und Aminosäuren nun durch andere Lebensmittel decken. Holen Sie sich diesbezüglich unbedingt einen fachkundigen Rat von Ihrem Arzt, Apotheker oder einem dafür ausgebildeten Ernährungsexperten.
Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert der Körper auf einzelne Nahrungsmittel oder Zusatzstoffe mit Krankheitssymptomen. Oft reichen schon kleinste Mengen, um die Beschwerden auszulösen. Dagegen hilft nur eines: Lassen Sie alle Stoffe, auf die Sie reagieren, konsequent weg aus Ihrer Nahrung! Auch empfiehlt es sich, auf verwandte Stoffe zu verzichten, da der Organismus im Laufe der Zeit sehr oft auch auf diese allergisch reagiert. Der Mediziner spricht dann von der Entwicklung einer sogenannten Kreuzallergie.
Hier ist Vorsicht geboten!
Besondere Vorsicht empfiehlt sich vor allem bei der Verwendung von Fertiggerichten und beim Essen im Restaurant. Prägen Sie sich die Gerichte gut ein, in denen die Lebensmittel, die Sie nicht vertragen, vorkommen, und verzichten Sie konsequent darauf. Auch ist es möglich, daß Sie einmal allergisch reagieren, obwohl Sie sich streng an die Diät gehalten haben. Vielleicht befanden sich in Ihren Lebensmitteln Stoffe, auf die Sie allergisch reagieren, ohne daß es für Sie ersichtlich war. Möglicherweise wurde das von Ihnen verzehrte Lebensmittel längere Zeit neben einem gelagert, auf das Sie allergisch reagieren. Oder es können Rückstände am Kochgeschirr gewesen sein oder das Tier wurde mit Lebensmitteln, die Sie nicht vertragen, gefüttert bzw. die Pflanze damit gedüngt oder ähnliches.
Versuchen Sie daher bei jeder unvermuteten allergischen Reaktion die Ursache zu ergründen. Nur so schaffen Sie es langfristig, alle Lebensmittel auf die Sie reagieren, zu vermeiden.
Da man oft Schwierigkeiten hat, sich im nachhinein an alles, was man gegessen hat, zu erinnern, hat es sich als nützlich erwiesen, zur Gedächtnisstütze ein Ernährungsbuch zu führen. In dieses werden jeden Tag alle verzehrten Lebensmittel eingetragen und die Beschwerden - sofern welche auftraten - notiert. So können Sie später vergleichen, ob Sie beim Auftreten von Beschwerden gleiche Produkte verzehrt haben und diese dann zukünftig ebenfalls aus Ihrer Ernährung streichen.
Diese Pflanzen bzw. deren Produkte können Ihre Allergie auslösen:
Zur Pflanzenfamilie der Süßgräser gehören neben Weizen und Roggen auch Dinkel, Grünkern, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Zitronengras, Zuckerrohr, Bambus (Bambussprossen) und andere Gräser.
Wer auf ein Getreide allergisch reagiert, kann durchaus andere Sorten vertragen. Doch ist es möglich, daß er auf weitere im Laufe der Zeit eine Kreuzallergie entwickelt. Es empfiehlt sich daher beim Vorliegen einer Getreide-Allergie auch die Sorten, auf die keine Allergie besteht, nur in Maßen und nach dem Erhitzen (also nicht roh) und mit Vorsicht zu genießen.
übrigens: viele Getreide-Allergiker vertragen Reis. Vielleicht ist es auch bei Ihnen einen Versuch wert.
Diese Lebensmittel sollten Sie aus Ihrem Speiseplan streichen:
alle Getreidesorten, auf die eine Allergie besteht, samt Zubereitungen. Hierzu zählen beispielsweise:
Nährmittel Brot, Brötchen, Zwieback, Knäckebrot, Knabbergebäck, süßes Gebäck, Kuchen, Teigwaren inkl. Nudeln, Müslimischungen, Polenta, Breie usw.
Süßwaren Popkorn, Schokolade, Cornflakes, Müsliriegel, Kaugummi, Joghurtspeisen, Quarkspeisen, Pudding und andere angedickte Süßspeisen sowie Dessertsoßen u.a.
Getränke vor allem alkoholische Getränke wie Bier, Branntwein, Whisky usw.
Fertiggerichte praktisch alle, denn Mehl und Stärke wird zum Andicken verwendet. Auch Reisgerichte, Panaden, Suppen, Soßen, Essen im Restaurant
Weiterhin kann Getreide enthalten sein in Salaten (beispielsweise in Form von Weizenkeimen, Bambussprossen u.a.). Auch Produkte und Arzneimittel gegen Verstopfung beinhalten häufig Getreide, zum Beispiel in Form von Ballaststoffen wie Kleie und ähnlichem.
Vorschläge zum Austauschen
Verwenden Sie zum Binden beispielsweise Gelatine, Sago, Agar-Agar oder Kartoffelstärke. Zum Backen ist anstelle von Getreidemehl ein Mehl aus Nüssen oder Hülsenfrüchten, beispielsweise Sojamehl, geeignet oder nehmen Sie Mehl aus Maronen oder Buchweizen.
Darüber hinaus bietet die Hammermühle den Rüben-Ballaststoff - Fibrex - an. Er kann als Bindemittel, Paniermehl oder als Ballaststoff anstelle von Getreideprodukten verwendet werden.
Neurodermitis und Nahrunsmittelallergie
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Was Sie bei der Säuglingsernährung beachten sollten:
Babys möglichst lange stillen (die Mutter sollte allergieauslösende Nahrungsmittel meiden)
für Säuglinge kuhmilch-, hühnerei- und fischfreie Kost (weil häufig eine entsprechende Allergie vorliegt) und erst spät feste Nahrungsmittel geben.
jeweils nur alle drei Tage ein neues Nahrungsmittel in den Speiseplan aufnehmen und dieses mehrere Tage hintereinander füttern
Bevor Sie bei Ihrem Säugling jedoch eine Nahrungsumstellung auf eigene Faust versuchen, sprechen Sie zuvor einmal Ihren Kinderarzt darauf an.
1.-5. Monat Muttermilch (wenn nicht möglich, allergenfreie Säuglingsnahrung.
ab 6. Monat zusätzlich: Apfel und Birne gekocht, Reisflocken (alles ohne Zuckerzusatz)
ab 7. Monat zusätzlich: Banane, Kartoffel, Karotte, Zucchini
ab 8. Monat zusätzlich: Blumenkohl, Rindfleisch, Sonnenblumenöl
ab 9. Monat zusätzlich: Putenfleisch, Kohlrabi, Aprikose, Wassermelone
ab 10. Monat zusätzlich: einzelne Getreidesorten in gegarter Form (Roggenbrot, Maisgries, Haferflocken) milcheiweißfreie Margarine
Erlaubte Getränke: für Säuglinge geeignete Mineralwässer, ungesüßter Tee (Stiefmütterchen, Lindenblüten), Säfte aus Obst, das gut vertragen wurde.
Ernährungsempfehlungen für Kinder und Erwachsene
Trinken Sie viel, Erwachsene mindestens 1,5 Liter pro Tag, damit die Stoffwechselprodukte Ihres Körpers gut ausgeschwemmt werden. Geeignet sind vor allem: Trinkwasser, Mineralwasser, Tees und Kaffee-Ersatz. Als weniger geeignet gelten: kohlensäurehaltige Sprudel und Limonaden, starker Kaffee sowie alkoholische Getränke. Auch Obstsäfte werden oftmals nicht gut vertragen.
Vermeiden Sie darüber hinaus alle Nahrungsmittel, die Sie nicht gut vertragen. Falls Sie noch nicht genau wissen, welche es sind, empfiehlt es sich, dies auszutesten. Lassen Sie zunächst einmal alle diejenigen aus Ihrer Nahrung weg, die von Neurodermitikern zumeist schlecht vertragen werden. Wenn sich Ihr Hautzustand danach bessert, nehmen Sie alle drei Tage eines der weggelassenen Lebensmittel wieder dazu. So können Sie gut beobachten, welches Sie nicht vertragen.
Lebensmittel, die Neurodermitiker oft nicht vertragen:
Fleisch Schweinefleisch, vor allem Salami und Schinken
Fisch viele Sorten, vor allem konservierte
Nährmittel Weizen, Soja und daraus hergestellte Produkte
Süßes Schokolade und andere Süßigkeiten
Milchprod. Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte, vor allem Yoghurt, Quark und Sahne
Eier Hühnereier
Gemüse Karotten, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Sauerkraut, Spinat
Obst Trauben, Rosinen, äpfel, Nüsse, Mandeln
Gewürze vor allem scharfe und Paprika, aber auch andere Gewürze (individuell verschieden)
Weichen Sie anstelle dessen auf Nahrungsmittel aus, die meist gut vertragen werden.
Nahrungsmittel, die Neurodermitiker meist gut vertragen:
Fleisch Kalb, Lamm, Huhn
Nährmittel Gerste, Hafer, Buchweizen, Hirse
Süßes mit Süßstoff oder Fruchtzucker Gesüßtes
Fett Sonnenblumen- und Distelöl
Gemüse Zucchini, Auberginen, Gurken
Nahrungsmittelzusatzstoffe
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Bereits im Jahr 1957 (Gründung der EWG) wurden die Grundlagen für eine Europäische Union vereinbart. Am 23. Oktober 1962 wurde die erste EG-Richtlinie mit Wirkung auf die Verwendung von Lebensmittelfarbstoffen verabschiedet. Die erste Stufe des sog. Binnenmarktes wurde 1968 erreicht und 1993 wurde der Zusammenschluß vollendet. Damit gilt in der EU die Freizügigkeit des Warenverkehrs, also auch der freie Verkauf von Nahrungsmitteln zwischen den 15 Staaten.
Was an Nahrungsmittelzusatzstoffen in der EU erlaubt ist, mußte von den Politikern ausgehandelt werden und konnte folglich nur ein Kompromiß sein. Für Deutschland ergab sich somit das Problem, daß Stoffe wieder bei uns erlaubt sind, die vorher verboten waren oder nie eine Zulassung hatten. Gerade bei den Farbstoffen, sind potentiell allergieauslösende Substanzen hinzugekommen. Waren es vor der EU-Regelung in der BRD ca. 265 zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe, so sind es seit 1996 ca. 295. Bei vielen Medizinern hat dieses zu sehr heftiger Kritik geführt, ob sich hierdurch allerdings etwas ändern läßt, muß offen bleiben.
Natürlich kommt man automatisch zu der Frage: Wer hat den Nutzen von dieser Ausweitung? Analysiert man die sog. E-Liste der Zusatzstoffe, so muß man zu dem Schluß kommen, daß die großtechnische Produktion von Fastfood, Desserts etc. der Gewinner ist. Die Industrie hat ja schließlich auch Probleme, denn gute Rohstoffe sind teuer. Das Produkt muß problemlos per Maschine herstellt werden können, soll gut ausehen und riechen und muß haltbar sein. Schließlich und endlich will der Verbraucher billig einkaufen und nicht stundenlang in der Küche stehen. Da ist beste Food Technology gefordert, und die braucht nun mal eben solche Zusatzstoffe.
Für einen Allergiker ergibt sich aus der EU-weiten Angleichung momentan kein Vorteil. Es bleibt also nur der kritische Blick auf die Packungsangaben. Oder besser: Fertignahrung meiden und - frisch - kochen (was auch nicht teurer ist, oder können Sie nicht kochen?). Bei Wurst- und anderen Fleischwaren etc. sollte man ruhig mal nach Zusatzstoffen fragen (z.B.: Ist in der Brühwurst Geschmacksverstärker drin?). Als Verbraucher sollte man seine Macht nicht unterschätzen, denn enzymgepowertes Bier auf der Basis von Reis oder Mais hatte bei uns bisher auch keinen Erfolg. Und Italien mag bis heute die deutschen Eiernudeln nicht. Es geht also!
Unsere Kinder, die kleinen Opfer der EU-Nahrungsmittel-Industrie?
Die Industrie produziert nur, was gekauft wird. Wer seine Kinder mit Fastfood und milchschnittigen Rechteckriegeln ernährt, der macht sich schuldig! Die Industrie ist extrem flexibel, also auch wenn ein Fastfood-Produkt nicht - läuft - . Das Produkt verschwindet klanglos vom Markt. Eine Tütenhühnersuppe mit 6 Gramm Trockenhuhn taugt nicht für die Ernährung von Kindern. Testen Sie sich selbst mit zwei Suppentassen. Spätestens nach einer Stunde kommt der große Hunger (weil die Tüte keinen Nährwert enthielt) und dann ...? Der Blick in den Kühlschrank, und dann ...? Ihr Kind will dann naschen, denn Zucker bedeutet Kalorien, die der Körper fordert.
Hier finden Sie ein Kochbuch (?!), das in etwas ungewöhnlicher Weise auf Allergien eingeht ... lassen Sie sich überraschen.
Nahrungsmittelallgie
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Hier ist Vorsicht geboten!
Besondere Vorsicht empfiehlt sich vor allem bei der Verwendung von Fertiggerichten und beim Essen im Restaurant. Prägen Sie sich die Gerichte gut ein, in denen die Lebensmittel, die Sie nicht vertragen, vorkommen, und verzichten Sie konsequent darauf. Auch ist es möglich, daß Sie einmal allergisch reagieren, obwohl Sie sich streng an die Diät gehalten haben. Vielleicht befanden sich in Ihren Lebensmitteln Stoffe, auf die Sie allergisch reagieren, ohne daß es für Sie ersichtlich war. Möglicherweise wurde das von Ihnen verzehrte Lebensmittel längere Zeit neben einem gelagert, auf das Sie allergisch reagieren. Oder es können Rückstände am Kochgeschirr gewesen sein oder das Tier wurde mit Lebensmitteln, die Sie nicht vertragen, gefüttert bzw. die Pflanze damit gedüngt oder ähnliches.
Versuchen Sie daher bei jeder unvermuteten allergischen Reaktion die Ursache zu ergründen. Nur so schaffen Sie es langfristig, alle Lebensmittel auf die Sie reagieren, zu vermeiden. Da man oft Schwierigkeiten hat, sich im nachhinein an alles, was man gegessen hat, zu erinnern, hat es sich als nützlich erwiesen, zur Gedächtnisstütze ein Ernährungsbuch zu führen. In dieses werden jeden Tag alle verzehrten Lebensmittel eingetragen und die Beschwerden - sofern welche auftraten - notiert. So können Sie später vergleichen, ob Sie beim Auftreten von Beschwerden gleiche Produkte verzehrt haben und diese dann zukünftig ebenfalls aus Ihrer Ernährung streichen.
Diese Pflanzen und deren Produkte können Ihre Allergie auslösen
Zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse gehören u.a. die Mandel, die Pimpernelle (wird als Gewürz verwendet) und das gesamte Beerenobst (Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Zwetschge, Mirabelle, Kirsche, Himbeere, Brombeere, Mispel, Quitte, Schlehe, Erdbeere, Hagebutte, Eberesche, Nektarine u.a.). Da alle diese Pflanzen eng miteinander verwandt sind, kann es vorkommen, daß Menschen mit einer Allergie auf ein Produkt dieser Pflanzen, beispielsweise Mandeln, im Laufe der Zeit eine Kreuzallergie auch gegen andere Vertreter dieser Pflanzenfamilie entwickeln. Es empfiehlt sich daher, nicht nur auf die Pflanzenprodukte, auf die Sie allergisch reagieren, zu verzichten, sondern auch die oben angegebenen verwandten Produkte höchstens selten und mit Vorsicht zu sich zu nehmen. Wer beispielsweise auf Mandeln allergisch reagiert, sollte daher auch das gesamte Beerenobst und das Gewürz Pimpernelle nur mit Vorsicht genießen.
Besonders problematisch sind bei dieser Allergie die Mandeln. Während man einem Produkt, das Beerenobst enthält, dieses in der Regel bereits von außen ansieht (Ausnahme Fruchtsaft, Pudding und Joghurt oder Quark mit Frucht), sind die Mandeln meist versteckt enthalten. Wir haben daher für Sie extra eine Liste der Lebensmittel zusammengestellt, die Mandeln enthalten können.
Lebensmittel, die häufig Mandeln enthalten:
Schokolade, Pralinen, Knusperriegel, Studentenfutter, Bonbons
Kuchen, Plätzchen, Brot, Brötchen
Backwaren wie Stollen, Lebkuchen und andere mandelhaltige Kuchen
Süßes wie Marzipan, Persipan, Mandeleis (sie alle enthalten Mandeln)
Müsli
Pudding
Mixgetränke
alkoholische Getränke mit Mandeln (Amaretto, Marsala und andere)
Wurst, Pasteten
Soßen (z.B. Cumberlandsoße, Mandelsoße, Dessertsoßen)
Fertiggerichte (achten Sie vor dem Kauf auf die Angabe der Bestandteile auf der Packung. Kaufen Sie nur Produkte ohne Mandeln)
Gerichte im Restaurant (z.B. chinesisches Essen mit Mandeln)
Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert der Körper auf einzelne Nahrungsmittel oder Zusatzstoffe mit Krankheitssymptomen. Oft reichen schon kleinste Mengen, um die Beschwerden auszulösen. Dagegen hilft nur eines: Lassen Sie alle Stoffe, auf die Sie reagieren, konsequent weg aus Ihrer Nahrung! Auch empfiehlt es sich, auf verwandte Stoffe zu verzichten, da der Organismus im Laufe der Zeit sehr oft auch auf diese allergisch reagiert. Der Mediziner spricht dann von der Entwicklung einer sogenannten Kreuzallergie.
Hier ist Vorsicht geboten!
Besondere Vorsicht empfiehlt sich vor allem bei der Verwendung von Fertiggerichten und beim Essen im Restaurant. Prägen Sie sich die Gerichte gut ein, in denen die Lebensmittel, die Sie nicht vertragen, vorkommen, und verzichten Sie konsequent darauf. Auch ist es möglich, daß Sie einmal allergisch reagieren, obwohl Sie sich streng an die Diät gehalten haben. Vielleicht befanden sich in Ihren Lebensmitteln Stoffe, auf die Sie allergisch reagieren, ohne daß es für Sie ersichtlich war. Möglicherweise wurde das von Ihnen verzehrte Lebensmittel längere Zeit neben einem gelagert, auf das Sie allergisch reagieren. Oder es können Rückstände am Kochgeschirr gewesen sein oder das Tier wurde mit Lebensmitteln, die Sie nicht vertragen, gefüttert bzw. die Pflanze damit gedüngt oder ähnliches.
Versuchen Sie daher bei jeder unvermuteten allergischen Reaktion die Ursache zu ergründen. Nur so schaffen Sie es langfristig, alle Lebensmittel auf die Sie reagieren, zu vermeiden.
Da man oft Schwierigkeiten hat, sich im nachhinein an alles, was man gegessen hat, zu erinnern, hat es sich als nützlich erwiesen, zur Gedächtnisstütze ein Ernährungsbuch zu führen. In dieses werden jeden Tag alle verzehrten Lebensmittel eingetragen und die Beschwerden - sofern welche auftraten - notiert. So können Sie später vergleichen, ob Sie beim Auftreten von Beschwerden gleiche Produkte verzehrt haben und diese dann zukünftig ebenfalls aus Ihrer Ernährung streichen.
Diese Tiere können Ihre Allergie auslösen
Zu den Schalentieren gehören Austern, Muscheln, Seeschnecken, Tintenfisch und andere, zu den Krustentieren zählen Krabben, Langusten, Shrimps (Garnelen), Hummer, Krebse, Scampis,Crevetten und andere.
Wer auf einzelne dieser Tiere allergisch reagiert, verträgt möglicherweise die anderen. Doch kann sich im Laufe der Zeit auch gegen diese eine Kreuzallergie entwickeln. Wer daher bereits allergisch auf ein oder mehrere Schalen- bzw. Krustentiere reagiert, sollte nicht nur auf diese konsequent verzichten (und zwar in jeder Form, sei es frisch, gekocht oder in Form von Konserven), sondern auch die anderen höchstens in Maßen und mit Vorsicht genießen.
Diese Lebensmittel können Schalen- oder Krustentiere enthalten. Sie sollten sie daher nur dann verzehren, wenn Sie sicher sind, daß Ihre Allergene nicht enthalten sind:
Fertigprodukte inklusive Essen im Restaurant, vor allem auf
Pizza sowie in Nudelgerichten, Salaten, Paella und Kalamari (Tintenfisch)
Krabbenpaste
Konserven
Suppen
Vorschläge zum Austauschen
Wenn Sie Schalen- und Krustentiere nicht vertragen, hat das auf Ihren Speiseplan wenig Einfluß, denn es gibt zahlreiche andere Lebensmittel (beispielsweise Fisch oder Fleisch), auf die Sie ausweichen können. In einzelnen Fällen kann die Allergie auch Fische beinhalten. Falls Sie davon betroffen sind, informieren Sie uns bitte. Wir haben nämlich bereits zusammengestellt, was bei einer Fisch-Allergie zu berücksichtigen ist und drucken es Ihnen gern ergänzend aus.
Nagelpflege
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Schneiden, nicht brechen
Ein Nagel kann nur dann genau geschnitten werden, wenn die Schere geschliffen, stabil genug ist und nicht klemmt. Für die festeren Fußnägel eignet sich eine Nagelzange.
Wichtig ist, dass der Nagel wirklich exakt geschnitten und nicht am Rand abgebrochen wird. Denn dann kommt es zu scharfen Kanten und Spitzen, die sich schmerzhaft in die Haut bohren, sie verletzen und eine mögliche - Eintrittspforte - für Bakterien und Pilze schaffen.
Feinarbeit mit der Feile
Nägel schneiden ist gut, Feilen ist im Zweifelsfall besser und schonender. Damit Nägel nicht einwachsen, dürfen sie nicht zu kurz geschnitten werden. Bevor man zu viel abschneidet, sollte man die Feinarbeit lieber mit einer Feile erledigen. Damit lassen sich auch alle spitzen Ecken beseitigen. Wichtig: Nur in eine Richtung feilen, nicht hin und her.
Diamantfeilen sind besonders scharf und effektiv,
Sandblattfeilen sind besonders hygienisch, weil sie nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden (wegen der Gefahr der Neuansteckung bei einer Pilzinfektion zu empfehlen).
Wenn der Nagel einmal einwächst ...
... ist das zunächst noch keine Katastrophe. Am Anfang kommt es meist nicht sofort zu einer Infektion. Wächst der Nagel aber über eine längere Zeit hinweg – zum Beispiel durch falsches Schneiden – immer wieder in die Haut ein, kann sich der Nagelfalz entzünden und eitern.
Deshalb ist es wichtig, dass der Nagel an den Ecken nicht zu weit zurückgeschnitten wird. Wer zu stark kürzt, läuft Gefahr, dass die seitlichen Nagelränder besonders stark nachwachsen und sich nach einiger Zeit noch heftiger in die Haut schieben. Besser ist es, den Nagel möglichst gerade abzuschneiden und die natürliche Zehenform zu beachten.
Ist der Nagel bereits entzündet, haben sich vermutlich schon Bakterien und Pilze in die Haut eingenistet. Deren Ausbreitung gilt es zunächst zu bekämpfen. Als erste Maßnahmen zu Hause bieten sich desinfizierende Präparate, entzündungshemmende, kühlende Umschläge, entsprechende Bäder und Tinkturen an.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Entzündung immer wieder kommt und die Hausmittel nicht genügend Linderung bringen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Der Arzt verordnet antiseptische Mittel und bestimmt auch, ob weitere Behandlungsmaßnahmen bis hin zur operativen Entfernung von wild gewuchertem Fleisch (Granulationsgewebe) notwendig sind.
Darauf sollten Sie bei der Nagelpflege außerdem achten:
Alle Instrumente müssen ständig gereinigt werden, damit sich Pilzsporen nicht vermehren können. Es ist besser, für Hände und Füße immer verschiedene Scheren zu verwenden.
Das Nagelhäutchen schützt den Spalt zwischen Nagelplatte und Nagelfalz. Deshalb nicht schneiden und möglichst auch nicht zurückschieben. Sonst können Krankheitserreger und Pilze eindringen.
Hornhaut an Ballen und Ferse nie wegschneiden, sondern mit einer speziellen Feile oder mit Bimsstein abrubbeln!
Nagelschneiden erfordert Geduld, ein gutes Auge und eine sichere Hand. Wer einschneidet und den Nagelwall verletzt, schwächt die Abwehrkräfte und lockt Pilze und Bakterien an. Deshalb: Im Zweifelsfall besser eine zweite Person um Hilfe bitten.
Latexallergie
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Latex ist der Milchsaft zahlreicher Pflanzen aus den Familien: Apocynaceae, Cichoriaceae, Euphorbiaceae, Moraceae. Es gibt Latex und Latex
a. natürliches Latex wird vorwiegend in Südostasien aus dem Milchsaft des Parakautschukbaumes gewonnen.
b. synthetischen Latex wird mittels chemischer Synthese-Prozesse erzeugt
Die Soforttyp-Allergie auf Naturlatex (synthetisch erzeugtes Latex enthält kaum ein allergenes Potential) stellt u.a. in Deutschland ein Problem dar. Obwohl die Symptomatik einer speziellen Allergie gegen Latex schon 1929 zum ersten Mal beschrieben wurde, tauchten in den letzten 10 bis 15 Jahren vermehrt Berichte hierüber aufgetaucht. Ihnen läßt sich ein steiler Anstieg der Zahl der betroffenen Personen entnehmen, und in bestimmten Personengruppen leidet ein erheblicher Prozentsatz an den Begleiterscheinungen dieser Allergie, die von leichtem Juckreiz und Hauterscheinungen über Rhinitis bis zum Asthma reichen - sehr selten wird von lebensbedrohlichem anaphylaktischen Schock berichtet.
Latexallergiker finden sich hauptsächlich in den folgenden Hochrisikogruppen:
ärzte, Krankenpflegeberufe, Zahnärzte und das jeweilige Hilfspersonal; der Anteil von Latexallergikern beträgt zwischen 5 und 17%.
Patienten mit Spina Bifida oder urogenitalen Anomalien sowie überhaupt Patienten nach häufigen Operationen. Hier beträgt die Allergierate bis über 70%.
Arbeiter in der gummiverarbeitenden Industrie, bis über 10% sind hier latexallergisch.
All diesen Personen ist gemeinsam, daß sie in der Regel häufig Kontakt mit Latex haben. Das erklärt sich auch sehr einleuchtend: Naturlatex findet sich v.a. in vielen medizinischen Gebrauchsgegenständen, darüber hinaus ist er in unserer technischen und häuslichen Umwelt verbreitet.
Obwohl Naturlatex in großem Maßstab schon seit vielen Jahrzehnten verwendet wird, hat vermutlich erst der in den achtziger Jahren stark zunehmende medizinische Einsatz von Gummihandschuhen (AIDS-Angst!) neben änderungen im Produktionsprozeß bestimmter Gummiartikel zur Zunahme von Latexallergie-Fällen beigetragen. Außerdem sind diese Handschuhe zum angenehmeren Tragen häufig mit Maisstärkepulver gepudert. Von Maisstärke ist aber bekannt, daß sie sehr leicht die allergenen Latex-Eiweißstoffe aus den Handschuhen absorbiert; beim An-und Ausziehen gelangen diese dann in die Luft. Diese allergentragenden Partikel, die entsprechend feinen Schwebstäuben auch noch Stunden nach Benutzung von Latexhandschuhen in der Atemluft verbleiben können, werden in die Atemwege inhaliert und lösen bei Sensibilisierten über allergisch-entzündliche Veränderungen an den Schleimhäuten der oberen und unteren Atemwege eine Entzündung bzw. eine überreaktion der Schleimhaut der bronchien aus, was letztlich ein allergisches Asthma auslösen kann.
Mehreren Veröffentlichungen in der allergologischen Literatur der letzten Zeit läßt sich entnehmen, daß für Latexallergiker die allseits beliebte Zimmerpflanze Ficus Benjamini eine ernstzunehmende Gefahr bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen darstellt. Bis zu 50% der Latexallergiker sollen auch gegen Ficus Benjamini sensibilisiert sein. Daher kann jedem Latexallergiker, der in seinen Wohnräumen noch eine derartige Pflanze stehen hat, nur dringlich empfohlen werden, diese schleunigst daraus zu verbannen.
Kobalthaltige Nahrungsmittel
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Hier ist Vorsicht geboten!
Besondere Vorsicht empfiehlt sich bei der Verwendung von Fertiggerichten und beim Essen im Restaurant. Prägen Sie sich die Gerichte gut ein, in denen die Lebensmittel, die Sie nicht vertragen, vorkommen, und verzichten Sie konsequent darauf. Auch ist es möglich, daß Sie einmal allergisch reagieren, obwohl Sie sich streng an die Diät gehalten haben. Vielleicht befanden sich in Ihren Lebensmitteln Stoffe, auf die Sie allergisch reagieren, ohne daß es für Sie ersichtlich war (beispielsweise durch die Verwendung eines kobalthaltigen Kochgeschirrs oder Rückstände eines anderen Essens am Kochgeschirr).
Versuchen Sie daher bei jeder unvermuteten allergischen Reaktion die Ursache zu ergründen. Nur so schaffen Sie es langfristig, alle Lebensmittel auf die Sie reagieren, zu vermeiden.
Da man oft Schwierigkeiten hat, sich im nachhinein an alles, was man gegessen hat, zu erinnern, hat es sich als nützlich erwiesen, zur Gedächtnisstütze ein Ernährungsbuch zu führen. In dieses werden jeden Tag alle verzehrten Lebensmittel eingetragen und die Beschwerden - sofern welche auftraten - notiert. So können Sie später vergleichen, ob Sie beim Auftreten von Beschwerden gleiche Produkte verzehrt haben und diese dann zukünftig ebenfalls aus Ihrer Ernährung streichen.
Diese Lebensmittel sollten Sie wegen ihres Kobaltgehaltes aus Ihrem Speiseplan streichen:
ausländische Biere (sie enthalten Kobalt als Stabilisator)
Erdnüsse
Hühnereigelb
Leber
Niere
Herz
Fisch
Linsen in getrockneter Form
schwarzen Tee
Weiterhin sollten Sie meiden wegen ihres Kobaltgehaltes:
alle nickelhaltigen Legierungen (werden für Modeschmuck, Werkzeuge und andere Metallgegenstände verwendet) Vitamin B12-haltige Arzneimittel (das Vitamin B12 selbst enthält Kobalt als Spurenelement). Sie werden angeboten in Form von Vitaminpräparaten und Medikamenten zur Unterstützung der Nerven.
Hefe (sie enthält größere Mengen des kobalthaltigen Vitamin B12)
mineralstoffhaltige Arzneimittel mit Kobalt als Spurenelement.
Augenfältchen
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Die Augenlider brauchen eine Creme oder ein Gel, das den Feuchtigkeitshaushalt der empfindlichen Haut ausgleicht. Das schafft eine fette Creme nicht. Im Gegenteil: Ein dichter Fettfilm kann zusätzlich zu Schwellungen führen, weil die Flüssigkeit im Gewebe versackt und die Haut nicht - atmen - kann. Tipp: Die Augenpflege immer nur sanft einklopfen, niemals die zarte Haut zerren - das verursacht erst recht Falten.
Baden...
... trocknet die Haut generell sehr stark aus - falsch! Baderegeln, die das Austrocknen der Haut verhindern:
Nicht täglich baden. Spezielle ölbäder benutzen. Nicht zu heiß baden (das Wasser darf höchstens 37 Grad warm sein). Nicht zu lange im Wasser bleiben (zehn bis zwölf Minuten). Die Haut nicht abrubbeln, nur vorsichtig trockentupfen. Tipp: Unempfindliche Haut mit einer leichten Lotion eincremen, sehr trockene Körperhaut mit einer reichhaltigen Bodycreme pflegen.
Couperose... ... verschwindet nach Auftragen spezieller Cremes - falsch! Inzwischen bieten zwar viele Firmen Cremes gegen Couperose an. Doch leider schafft es bisher keine einzige, die roten äderchen tatsächlich verschwinden zu lassen. Die meisten Produkte haben eine grünliche Farbe. Sie kaschiert die roten äderchen, da sich Rot und Grün optisch zu einem bräunlichen Hautton vermischen. Tipp: Verwenden Sie als Basispflege eine Creme für empfindliche Haut und schützen Sie Ihr Gesicht vor Kälte und Hitze
Arsenmelanose
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Bei Arsenexposition (Haustrunk der Winzer; Arsenmedikation: Pilulae asiaticae, Fowler-Lösung, Antipsoriatika); meist mit weiteren Arsennebenwirkungen wie Arsenkeratosen, Basaliome, Morbus Bowen.
Klinik
Fächenhafte schmutziggrauschwarze Melanodermie (Rumpf), fleckige Hyperpigmentierungen seltener.
Welche Stoffe können Allergien auslösen ?
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Pollen
Als erstes sind die Pollen zu nennen, also der Blütenstaub der durch den Wind und Insekten bestäubten Pflanzen. Der Begriff Pollen stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet eigentlich Staubmehl. In den sehr kleinen Pollenkörnern, die mit dem Wind über viele Kilometer verstreut werden, befindet sich die männliche Erbsubstanz der Pflanzen. Die verschiedenen Pollenarten sind nur unter dem Mikroskop durch ihr verschiedenes Aussehen zu unterscheiden. Bedeutungsvoll sind die Pollen von den verschiedenen Gräsern, Bäumen, Getreide, Blumen und Kräutern.
Kot der Hausstaubmilbe
Nach den Pollen ist der Kot der Hausstaub-Milbe das zweitwichtigste Allergen. Hausstaub-Milben sind sehr kleine Tierchen, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind und zu den Spinnentieren gehören. Sie sind so klein, daß auf dem Kopf eines einzigen Streichholzes Hunderte von Hausstaub-Milben Platz finden. Die Milben ernähren sich von abgelösten Hautschuppen, abgestorbenen Insekten oder anderen kleinen Speiseresten, wie sie besonders auf Teppichen und in den Betten in praktisch jeder Wohnung zu finden sind. Das Allergen aus dem Kot der Milbe ist das wichtigste Allergen im Hausstaub, in dem sich selbstverständlich noch andere Allergene befinden können.
Hautschuppen von Haustieren
Allergene können auch die Hautschuppen von Haustieren sein, wobei an erster Stelle Pelztiere genannt werden müssen. Besonders die beliebten Meerschweinchen und Goldhamster führen bei Kindern häufig zum allergischen Schnupfen oder auch zum allergischen Asthma. Hautschuppen von Katze und Hund, daneben auch vom landwirt-schaftlichen Nutzvieh wie Rindern, Pferden, Schafen und Ziegen, kommen als Allergene in Frage. Gelegentlich reicht schon ein Fell auf dem Fußboden oder an der Wand, um eine Allergie auszulösen.
Mehl und Holzstaub
Einige Allergene treten bevorzugt bei der Ausübung bestimmter Berufe auf, so z.B. Roggen- und Weizenmehl in der Bäckerei und Holzstäube in der Tischlerei. In Häusern und Wohnungen kann eine Reihe von chemischen Stoffen Allergien auslösen, vor allem Lösungsmittel, wie sie in Farben und Lacken, in Nagellack-Entfernern und Verdünnungsmitteln, in Körperpflegemitteln oder in Reinigungsmitteln vorkommen. Holzschutzmittel und Formaldehyd sind weitere chemische Substanzen, die unter bestimmten Umständen Allergien auslösen können.