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Gürtelrose
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Entstehung
Wer Windpocken hatte, kann auch Gürtelrose bekommen. Die Gürtelrose, oder Herpes zoster, ist eine Zweitinfektion. Die Erstinfektion führt im Kindesalter zu Windpocken. Das Virus ist in beiden Fällen das Varicella-Zoster-Virus. Bekommt ein Kind Windpocken, so heilt die Erkrankung ab. Das Virus im Körper des Kindes wird aber nicht vernichtet. Es ""versteckt"" sich in den Nervenknoten. Man sagt dazu, es bleibt ""stumm"". Die Gürtelrose entwickelt sich, wenn die körpereigene Abwehr geschwächt ist. Ist die Immunabwehr eines Menschen mit einer ""stummen"" Varicella-Zoster-Infektion geschwächt, kann es zur rasanten Vermehrung der Viren und zur Wiederaufflammen der Infektion kommen. Davon betroffen sind oft älteren Menschen, Menschen mit Immundefekten, z. B. AIDS, Menschen nach Transplantationen oder nach anderen schweren Infektionen, z. B. Grippe. Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr sind besonders häufig betroffen. Die Gürtelrose kann in jedem Alter auftreten. Am häufigsten betroffen sind Menschen zwischen dem 50.-70. Lebensjahr. Normalerweise ist das Immunsystem des Kindes in der Lage, eine Gürtelrose zu verhindern. Bekommen Kinder eine Gürtelrose, so muß unbedingt eine genaue Untersuchung stattfinden. Nach der Gürtelrose besteht lebenslange Immunität gegenüber dem Erreger der Windpocken und der Gürtelrose. Krankheitsbild
Kleine schmerzende Rötung Bläschen breiten sich entlang der Dermatome, wie ein Gürtel, aus. Nach ein bis zwei Wochen nach dem Aufflammen der Infektion kommt es zu allgemeinen Krankheitssymptomen wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Danach erscheinen gürtelförmige schmerzende Rötungen entlang eines oder mehrerer Hautnervensegmente (Dermatome). Diese leicht erhabene Rötung entwickelt in den nächsten Tagen Bläschen. Die Bläschen füllen sich mit einer eitrig weißen Flüssigkeit. Sie trocknen nach ein bis zwei Wochen aus. Es entstehen häufig Narben, besonders dann, wenn sich die Bläschen vorher entzündet haben. Besonders gefürchtet sind Neuralgien, die sich oft als Spätfolge einstellen. Oft kommt es bereits vor Erscheinen der Bläschen zu starken ""Nervenschmerzen"" (Neuralgien). Neuralgien bergen die Gefahr der Entwicklung von chronischer Schmerzen. Sie sind auch als Spätfolge der Gürtelrose besonders gefürchtet. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich eine Neuralgie entwickelt, nimmt mit steigendem Alter zu. Behandlung
Die Therapie besteht in der Gabe von Virostatika. Die Behandlung besteht in medikamentöser Therapie mit antiviralen Mitteln, wie Aciclovir, Brivudin, Famciclovir oder Valaciclovir. Um einen schnellen Behandlungserfolg zu erzielen, sollte mit der Behandlung schnell begonnen werden. Am besten ist ein Behandlungsbeginn innerhalb der ersten drei Tage nach dem Auftreten der Bläschen. Bei schweren Symptomen oder wenn die Betroffenen sehr schwach sind, ist eine intravenöse Gabe von Aciclovir sinnvoll. Schmerztabletten können sinnvoll sein. Bei starken Schmerzen sollten zur Unterstützung schmerzlindernde Mittel gegeben werden. Entzünden sich die Bläschen durch Bakterien, können auch Antibiotika sinnvoll sein. In seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen. In der Regel ist die Erkrankung harmlos und heilt nach zwei bis drei Wochen ab. In wenigen Fällen kann es jedoch zu Komplikationen kommen, wie zu einer Zoster-Hirnentzündung. Ist das Gesicht von einer Gürtelrose betroffen, besteht die Gefahr einer Mitbeteiligung der Bindehaut des Auges.
Bienen, Wespen und Hornissen
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Wenn der Sommer kommt, dann sind sie auch wieder da: Bienen, Wespen und Hornissen. Da ist schon so manch einer gestochen worden. In den meisten Fällen führen die Stiche zu roten und juckenden Quaddeln, die auch stark anschwellen können. Oft sind die Stiche schmerzhaft. Allergiker müssen besonders aufpassen. Bei Imkern, die häufiger gestochen werden, wird wegen der Antikörperbildung häufig eine leichtere Reaktion hervorgerufen. Bei einigen Menschen aber kann es zu einer heftigen allergischen Reaktion kommen. Wer allergisch gegen Bienen-, Hornissen- oder Wespengift ist, kann einen anaphylaktischen Schock bekommen, der lebensbedrohend sein kann. Deshalb sollten Allergiker im Sommer und Herbst immer Notfallmedikamente bei sich tragen. Behandlung bei entzündeten Stichen. Bei einer normalen Reaktion kann bei stark entzündeten Stichen ein kortisonhaltiges Mittel verordnet werden. Gefahr bei Stichen im Mund. Insektenstiche im Mundraum können, wenn sie stark anschwellen, ebenfalls lebensbedrohend sein. Tipps zur Vorbeugung: Zur Vorbeugung kann im Sommer und Herbst einiges getan werden:
Vermeiden Sie bunte Kleidung. Sie lockt Insekten an. Kein Obst oder Süßes im Freien verzehren. Besondere Gefahr droht bei Getränkedosen. Insekten können im Inneren verborgen sein. Die Stiche im Mundbereich sind besonders gefährlich. Ein Moskitonetz oder feinmaschige Fensternetze halten Insekten ab.
Bakterieller Fußinfekt
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Eine bakterielle Fußinfektion geht meistens aus von den Zehenzwischenräume. Die Erreger sind Bakterien wie Streptokokken, Proteus, Pseudomonas oder E.coli. Ist die Hautflora gestört oder besteht eine Fußverletzung, gelangen die Bakterien besonders leicht ins Gewebe. Ebenso ist eine bestehende Fußpilzinfektion eine gute Grundlage für diese Art der Infektion. Feuchte, schwitzende Füße sind besonders gefährdet. Sommerlich heiße Temperaturen begünstigen das Auftreten der Erkrankung. Feuchte, schwitzende Füße, die in zu dichten Schuhen oder Gummistiefeln stecken, sind besonders gefährdet. Gewebe ""verschmilzt"". Durch in das Gewebe eingedrungene Bakterien entwickelt sich eine Entzündung der Zehenzwischenräume. Es kommt zu einer Gewebseinschmelzung und teilweiser Verschmelzung der Zehenzwischenräume. Die Füße verbreiten einen unangenehmen Geruch. Zur Behandlung wird der Fuß äußerlich trockengelegt. Antibiotika, z. B. Ampicillin oder Amoxicillin, werden verabreicht. Vorbeugend kann man im Sommer Sandalen tragen. Bei feuchtem Wetter sind Socken aus Baumwolle zu empfehlen. In besonderen Fällen können die Füße eingepudert werden. Dabei müssen aber bestehende Wunden an den Füßen besonders desinfiziert werden. Das beugt einer Wiederkehr der Erreger vor.
Oberarmstraffung
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Die ästhetische Oberarmstraffung (Brachioplastik) ist laut Literatur seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt. Jedoch war sie noch nie sehr populär. Erstens wegen der Popularität der Fettabsaugung und zweitens, weil die Ergebnisse nicht zufrieden stellend sind. Diese Operation bedarf einer strengen Indikation, da die Haut-Unterhaut-Schicht, die hierbei gestrafft wird, über einer pausenlos tätigen Muskulatur und Anspannung liegt. Das besagt, dass auch bei der besten Technik die Narbenqualität im Inneren des Oberarms nicht vorhersehbar ist und nicht in der Hand des Chirurgen liegt. Daher sollte auch dieses einfache Verfahren nur dann eingesetzt werden, wenn die Patientin bei einer strengen – negativen Aufklärung es trotzdem wünscht.
Technik: Bei noch genug straffer Haut reicht bisweilen eine reine Fettabsaugung aus. Ansonsten wird das überschüssige Gewebe in Vollnarkose entfernt, wobei die Schnittführung an der Oberarminnenseite erfolgt. Die Narbe, gerade oder zickzack angelegt, verblasst nach einiger Zeit und ist dann kaum noch sichtbar.
Nach dem Eingriff Hierbei ist ein stationärer Aufenthalt von 3 – 5 Tagen zu empfehlen. Kleinere Oberarmstraffungen können ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt werden.
- Ein Kompressionsverband für ca. 3 bis 4 Wochen nach dem Eingriff ist Usus. - Klinikaufenthalt: 1-3 Tage - Dauer der OP: 1-2 Stunden - Narkoseart: Vollnarkose - Gesellschaftsfähig: nach ca. 2 Wochen mögliche Komplikation: - ggf. unschöne Narbenbildung - Infektion - Nervenverletzung/Empfindungsstörung - vorübergehender Lymphstau - unzureichende Entfernung und Asymmetrien
Um das gewünschte ästhetische Ergebnis zu erreichen, braucht der Chirurg ihre Mitarbeit: nach Straffungs-Operationen an Gliedmaßen ist je nach Ausgangsbefund für ca. 6 bis 8 Wochen das Tragen spezieller Kompressionsbekleidung erforderlich. Je nach Größe des erforderlichen Eingriffes ist für 2 bis 5 Tage mit leichten bis mittelstarken Schmerzen zu rechnen. Einen Beruf mit gering gradiger körperlicher Belastung können sie nach 5 bis 10 Tagen wieder aufnehmen. Sauna, Solarium und intensive Sonnenbestrahlung sollten Sie für mind. 3 Monate nach der OP vermeiden. über die Möglichkeiten krankengymnastischer Maßnahmen (z. B. Lymphdrainagen o. ä.) wird von der OP-Größe abhängig gemacht. Hier ist es das Ziel, die OP - bedingte Schwellungsphase möglichst zu verkürzen.
Botulinumtoxin-A (Botox®)
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Die Injektion von Botulinumtoxin-A (Botox®) dient der Beseitigung folgender Erscheinungen: horizontale Stirnfalten, Falten in der Glabella, Krähenfüßen, Tabaksbeutelmund, Raucherfalten, Traurigkeitsfalten, Mundwinkel, Querfalte zwischen Kinnspitze und Unterlippe, Kinnrunzeln, Pflasterstein-Muster, Truthahn-Hals.
Botulinumtoxin-A (Botox®) ist ein natürlich vorkommendes Bakteriengift, dessen Wirkung auf einer Blockade von bestimmten Nervenimpulsen beruht. Wird Botox® in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die dorthin geleiteten Nervenimpulse, so dass der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Andere Nervenfunktionen, wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut, werden dadurch fast nicht beeinflusst. Die Schweißsekretion lässt aber nach.
Anwendungsbereiche Botulinumtoxin-A ist ein natürlich vorkommendes Bakteriengift, dessen Wirkung auf einer Blockade von bestimmten Nervenimpulsen beruht. Wird es in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die dorthin geleiteten Nervenimpulse, so dass der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Andere Nervenfunktionen, wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut, werden dadurch fast nicht beeinflusst. Die Schweißsekretion lässt aber nach. Botulinumtoxin-A wird seit Jahren als zugelassenes Medikament beim Menschen zur Entspannung von Muskelverkrampfungen eingesetzt. Der Einsatz bei z. B. mimisch bedingten Falten erfolgte allerdings außerhalb der medizinischen Indikation, eine Zulassung für diese spezielle Indikation besteht nicht. Er dient ausschließlich der ästhetischen Korrektur dieser Falten. Durch die gezielte Hemmung bestimmter Gesichtsmuskeln, hauptsächlich im Stirnbereich, neben den Augen und über der Nase kann dort ein Verstreichen der Faltenbildung erzielt werden. Die Wirkung hält in der Regel etwa 3 – 9 Monate an, so dass für einen nachhaltigen Effekt in der Regel Wiederholungsbehandlungen erforderlich sind (optimal nach 3 Monaten).
Die Anwendung: Durch mehrere Injektionen werden die unschönen Stirn- und Zornesfalten sowie die Krähenfüße für längere Zeit beseitigt. Vorher und nachher werden Gesicht und Stirn gekühlt, so dass keine Blutergüsse entstehen. Nach einer Kühlung von ca. 10 Minuten sind die Einstichstellen nicht mehr erkennbar. Sie können anschließend Ihre Tätigkeiten ausführen.
Komplikationen, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen Mögliche Komplikationen
Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen Fällen auch zu einer Hautreizung oder –infektion, zu einer leichten Schwellung oder zu einem kleinen Bluterguss kommen. Deshalb sollte eine Woche vor der Behandlung weder Aspirin ® (Azetylsalizylsäure), noch irgendein anderes blutverdünnendes Medikament eingenommen werden. Bei ungleichmäßiger Wirkung kann vorübergehend ein unebenmäßiger (asymmetrischer) Gesichtsausdruck entstehen; so dass eine Korrektur, das heißt ein Nachspritzen des Medikaments innerhalb der nächsten Tage erforderlich sein könnte. Allergien gegen diese Mittel sind nicht bekannt. Trotzdem müssen sie uns alle Allergien und Krankheiten, die sie haben, unbedingt nennen. Infektionen sind praktisch nicht möglich. Die toxische Grenze des Mittels beginnt erst mit der 100-fachen Menge der gespritzten Dosis.
Aus diesem Grunde ist auch eine überdosierung kaum möglich. Andere schwere Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Wir bleiben oberhalb der Augenbrauen, so dass eine Absackung der Augenbrauen sehr selten, aber manchmal möglich ist. Trotz aller Vorsicht werden manchmal auch Muskeln gelähmt, die nicht therapiert werden sollen. Diese Effekte bilden sich jedoch zurück und sind sehr selten. Bei wiederholter Anwendung können die Muskeln manchmal dünner werden (atrophisieren). Auch dieser Effekt ist nicht behandlungsbedürftig und verschwinden in der Regel wieder von allein. Weitere sehr selten vorkommende Nebenwirkungen sind: leichtes Unwohlsein, Müdigkeit, Gliederschmerzen, kurzfristige Sehstörungen, trockenes Auge, Hautausschlag, Juckreiz und Mundtrockenheit.
Gegenanzeigen: Schwangerschaft, Stillzeit, Myasthenia Gravis, Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom und Koagulopathien.
Wechselwirkungen: Bei der Einnahme bestimmter Medikamente ist zu befürchten, dass es zu Wechselwirkungen zwischen diesen Medikamenten und Botulinumtoxin kommt. Diese Medikamente können die Wirkung des Botulinumtoxins beeinflussen, so dass der Arzt unbedingt über die Einnahme bestimmter Arzneistoffe informiert werden muss. Dazu gehören: Aminoglykosid-Antibiotika, Anästhetika u.ä. und Muskelrelaxantien.
Nach einer erfolgreichen Botulinumtoxin-A -Behandlung wird man nicht mehr in der Lage sein, z.B. die Stirn ganz hochzuziehen, dieses ist normal. Nach einer Spritze tritt die Wirkung erst nach 3 - 5 Tagen ein. Solange sollte keine Beurteilung erfolgen. Die Einstichstellen dürfen für ca. 6 bis 8 Stunden nicht massiert werden (Gesichtswäsche erst nach 6 Stunden). Außerdem ist das Verspüren eines leichten Druckgefühls über den Augenbrauen möglich. Sehr selten können leichte Kopfschmerzen für ein paar Tage auftreten, welche allerdings nach Einnahme von gewöhnlichen Kopfschmerztabletten in der Regel wieder abklingen. Eine Wiedervorstellung zur Kontrolle ist nach 1 Woche empfehlenswert, wobei manchmal eine Korrektur bzw. ein Nachspritzen nicht ausgeschlossen ist. Falls man mit dem Ergebnis zufrieden ist, braucht man nicht nach einer Woche zur Kontrolle erscheinen.
Bodylifting nach Lockwood
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Nach einer Gewichtsabnahme ist im Allgemeinen die Elastizität der Haut unzureichend um sich faltenfrei über das neue Körpervolumen anzugliedern. Dies ist häufig im Gesicht, am Hals, an den Oberarmen, am Bauch und an den Oberschenkeln zu sehen. Bei schlaffem Bindegewebe oder mit zunehmendem Alter sind dieselbe Erscheinungen oft ersichtlich. Die lockere, schlaffe Haut am Oberschenkel wird im Allgemeinen als belästigend empfunden. Eine Hautschlaffheit kann nur durch eine Hautstraffung korrigiert werden, während straffe Haut mit Fettdepots vorteilhaft durch ein Fettabsaugen korrigiert werden kann. Die überschüssige Haut ist entweder an den Innenseiten der Oberschenkeln lokalisiert, welches das übliche ist, oder ringsherum.
Die Operation Prinzip: Die Haut wird von der Muskulatur gelöst und wie ein Strumpf nach oben gezogen und verkürzt.
Betäubung: Vollnarkose
Technik: Zur Zeit ist eine übliche hohe Bikinischnittlinie in d.h. an den Innenseiten wird der Schnitt hoch in der Leisten-Pofalte gelegt. In schwierigen Fällen mit ausgeprägter Hautschlaffheit bis zu den Knien hinunter ist es notwendig auch einen Schnitt senkrecht an den Innenseiten zu legen. Noch seltener ist der ganze Oberschenkel ringsherum zu straffen, wobei der Schnitt zirkulär gelegt wird. Die Haut wird gelöst und den Gegebenheiten passend gekürzt. Einen leicht komprimierenden Verband wird angelegt. Oft wird eine Liftoperation mit einer Fettabsaugung kombiniert.
Operationsdauer: 5-7 Stunden
Nachsorge: Antibiose für die ersten Tage. Bei sehr großen Eingriffen können 1-2 Blutkonserven benötigt werden. Krankenhausaufenthalt. Die unmittelbare Nachsorge ist wegen der Platzierung der Wunden relativ unbequem. Man soll in den meisten Fällen nicht bettlägerig bleiben sondern sich schnell wieder bewegen.
Mögliche Komplikationen Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkulierte Risiken eingestuft werden.
- bei zu geringer Hautentfernung kann es zum Widerauftreten der Deformität kommen - belästigendes Strammheitsgefühl, besonders bei Lageänderungen - um die Wunden zu entlasten, sollte man die ersten 8 Tage nicht normal sitzen (liegen und stehen ist erlaubt) - täglich duschen - die Fäden sollten am 8-12. Tag entfernt werden - anfänglich leicht irritierte Wunden sind zu erwarten - die Narben können durch die senkrechten Zug- und Zerrbelastungen verbreitet werden - eingeschränkt arbeitsfähig bis zu 3-4 Wochen - körperliche Belastungen sollten für 2-3 Monate vermieden werden
Nachblutung: Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Deshalb kann für die ersten 7-10 Tage eine Drainage von Nöten sein. Bei kräftiger Nachblutung muss die Wunde wieder geöffnet werden. Dieses Risiko wird durch Einnahme von Schmerztabletten wie z.B. Aspirin und Vitamin E erhöht. Diese sollten möglichst ab zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff vermieden werden.
Infektion: Trotz sterilen Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Prophylaktisch wird eine antibiotische Behandlung eingesetzt.
Narben: Da die Narben in ständiger Bewegung sind, werden die Narben ständig von Zerr- und Schwerkräften beeinflusst. Deshalb können in den meisten Fällen verbreitete Narben erwartet werden.
Nach der Operation sind folgende Maßnahmen zu treffen
Bewegen Sie ihre Beine regelmäßig, damit der Blutrückstrom aus den Beinen gefördert wird. Jedoch vermeiden Sie beim Aufstehen und Gehen jeglichen Zug auf die Nähte, damit die Wundheilung nicht beeinträchtigt wird. Gehen und Stehen ist nach Beendigung der Bettruhe gegenüber dem Sitzen vorzuziehen.
Nach dem Eingriff muss für ca. 6-8 Wochen eine Kompressionshose getragen werden. Duschen bzw. Baden sollten Sie solange nicht wie die Wundfäden nicht entfernt sind, da es sonst zu einer Entzündung kommen kann. Sport sowie Sonneneinstrahlung sollten die ersten Wochen vermieden werden. Durch die Sonneneinstrahlung kann sich der Rückgang der Schwellung verzögern und es kann zu einer bleibenden Bräunung der Hautnarben kommen.
Bauchdeckenplastik / Bauchdeckenstraffung
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Die verschiedenen Arten von Bauchdecken „lokalisierte Fettdeformität mit straff-elastischer Haut“
Die Haut oberhalb des Nabels kräuselt sich oder überdeckt als hängende Falte den Nabel. Besonders im Sitzen wirkt solche erschlaffte Bauchhaut faltig und runzelig. Eine Straffung der Bauchhaut mit und ohne Fettentnahme führt zu einem glatten Bauch. Schwangerschaftsstreifen im Unterbauchbereich werden dabei beseitigt, ebenso eventuell vorhandene Operationsnarben. Bei dieser Korrektur resultiert eine Narbe in der unteren natürlichen Bauchfalte. Die Patienten können später wieder einen nicht zu kleinen Bikini tragen. Deshalb heißt der Schnitt auch Bikini-Schnitt. örtlich begrenzte Fettansammlungen am Unterbauch bei sonst relativ schlankem Körper und Gliedmaßen stören als vorgewölbter, kleiner Fettbauch. Er bleibt auch bei Gewichtsabnahme bestehen und kann durch keine andere als die chirurgische Maßnahme beseitigt werden. Auch dabei werden die Schwangerschaftsstreifen am Unterbauch mit entfernt.
Stärkere Ausprägungen in Form von Fettwülsten an Ober- und Unterbauch zusammen mit Erschlaffung der Bauchhaut, Schwäche des Bindegewebes und der Muskulatur, gibt es in verschiedenen Schweregraden. Sie sind im Gegensatz zur generellen Adipositas (Fettansatz am ganzen Körper) durch konservative Maßnahmen wie allgemeine Gewichtsabnahme durch Diät, Gymnastik und Massage, nur wenig oder gar nicht zu beeinflussen. Ihre Beseitigung bleibt der ästhetischen Chirurgie vorbehalten.
Ursachen, Voraussetzungen, Vorbereitung Ursache der Fettablagerung
Die Fettablagerungen an bestimmten Körperteilen haben nichts zu tun mit allgemeinem übergewicht bei zu starker Kalorienaufnahme oder Drüsenstörungen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen lassen sich offensichtlich zwei Arten von Fettgeweben beim Menschen unterscheiden. Im Gegensatz zur Fettleibigkeit scheinen die Fettablagerungen bei Frauen an Hüften, Oberschenkeln und Bauch vorwiegend von Sexualhormonen gesteuert zu sein. Man bezeichnet sie manchmal als sekundäres Geschlechtsmerkmal, wie es z.B. der Busen oder der Behaarungstyp sind. Männer neigen mehr dazu, ihre Fettdepots in die Bauchwand und an den Lenden über dem Hüftkamm einzulagern. Die Ursache hierfür ist wahrscheinlich ebenfalls die Wirkung von Hormonen.
Ursachen, Voraussetzungen, Vorbereitung Voraussetzungen und Erfolgsaussichten
Operative Eingriffe zeigen sehr gute Erfolge bei erschlaffter Bauchhaut mit eventuellen Schwangerschaftsstreifen und bei den oben genannten lokalen Fettansammlungen (Depots). Trotz erfolgreicher allgemeiner Gewichtsabnahme bleiben diese Depots bestehen und lassen sich nur auf chirurgischem Weg reduzieren. Der Erfolg ist von Dauer. Einmal operativ entferntes Fettgewebe (= entfernte ""Fettzellen"") wächst nicht an gleicher Stelle nach. Beim Dickerwerden bleibt die Zahl der Fettzellen unverändert, nur das Volumen, bzw. der Inhalt der einzelnen Fettzellen vergrößert sich. Wo alle Zellen entfernt sind, kann auch kein Fett mehr gespeichert werden. Die Erfolgsaussichten, d.h. die kosmetischen Ergebnisse der Korrektur, werden natürlich immer größer sein, je geschickter, erfahrener, routinierter und sorgfältiger der operierende Arzt ist und je gewissenhafter die Nachbehandlung durchgeführt wird.
Zur Vorbereitung der Korrektur bedarf es einer persönlichen Beratung, einer Untersuchung und eines medizinisch aufklärenden Gespräches. Dabei werden die Details, individuelle Besonderheiten, mögliche Komplikationen, Risiken sowie spezielle Fragen und Wünsche der Patienten erörtert.
Die gründliche laborchemische Untersuchung des Blutes soll über Leber- und Nierenfunktion, über den Zustand des Herzens, des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Elektrolythaushaltes sowie über den Blutstatus Aufschluss geben. Eventuell werden noch ein EKG und eine Röntgenaufnahme der Lunge angefertigt. Von den Ergebnissen wird die Art der Narkose abhängig gemacht, die für den Patienten am schonensten ist.
Sehr wichtig für die Erzielung eines guten Resultates sind die Festlegung der Schnittführung und das Anzeichnen der Haut- und Fettpartien, die entfernt werden sollen. Am Patienten werden an der Bauchhaut genaue Abmessungen vorgenommen und die späteren Hautschnitte nach Art einer Schablone vorgezeichnet.
Die Operationsmethoden haben sich im Laufe der letzten Jahre der stürmischen Entwicklung der ästhetisch-Plastischen Chirurgie immer wieder geändert und sind immer mehr perfektioniert worden. Der Schnitt verläuft horizontal, leicht wellenförmig in der unteren natürlichen Hautfalte oberhalb der Schambehaarung und kann später durch einen nicht zu kleinen Bikini bedeckt werden, weshalb er auch Bikini-Schnitt genannt wird. Die Haut zwischen Nabel und Schambehaarung wird zusammen mit der darunter befindlichen mehr oder weniger dicken Fettschicht querovaler (in Form eines Halbmondes) entfernt. Schwangerschaftsstreifen (Striae), die an der Unterbauchhaut meistens besonders stark ausgeprägt sind, ebenso wie vorhandene Operationsnarben, fallen damit fort.
Die Bauchmuskulatur und die bindegewebige Muskelhülle müssen meistens ebenfalls gestrafft werden, d.h. bei einer Rektusdiastase, das sind auseinanderweichende, gelockerte gerade Bauchmuskeln, sollten diese Teile der Muskulatur im senkrechten Verlauf durch Einzelknopfnähte zur Mitte hin gestrafft werden. Der Bauchinnenraum bleibt unberührt. Er wird nicht in die Operation einbezogen. Da bei der Bauchdeckenstraffung relativ große Wundflächen entstehen, treten aus dem umgebenden Gewebe Blut und Gewebsflüssigkeit (Wundsekret) aus, welches sich als so genanntes Serom unter der Bauchhaut sammelt und durch eine weiche Drainage nach außen abgeleitet wird.
Nachoperative Schmerzen Die Spontanschmerzen sind selbst am ersten Tag nach der Operation nur mäßig stark und Tabletten oder Zäpfchen reichen immer aus, sie zu unterdrücken. Im Allgemeinen werden als nachoperative Folgezustände Schmerz bei Bewegung und ein gewisses Zuggefühl verspürt. Diese Beschwerden verlieren sich innerhalb weniger Wochen.
Nachbehandlung und Dauer des Klinikaufenthaltes Ein kurzer Klinikaufenthalt ist in den meisten Fällen erforderlich (1-3 Tage). Die Lage im Bett durch leichte Erhöhung des Oberkörpers und Knierollen soll den Bauch entspannen, so dass die Wundränder spannungsfrei verheilen können. Schon am Abend des Operationstages sollen die Patienten mit Hilfe der Schwester kurz aufstehen. Vom ersten Tag nach der Operation an können und sollen sie selbst herumlaufen, am Tisch essen, zur Toilette gehen, usw.
Der Verband Der sterile Verband wird in der nachoperativen Phase öfter gewechselt. Eine einfache elastische Leibbinde mit Klettverschluss, über einem weichen Polsterverband getragen, garantiert eine gleichmäßige Kompression. Es muss darauf geachtet, dass während der ersten 2 Wochen Kleidungsstücke vermieden werden, welche die Taille einschnüren könnten; die Durchblutung darf nicht gestört werden. Selbstverständlich muss auch vom Rauchen abgeraten werden.
Das Fädenziehen Da mit resorbierbarem Nähmaterial genäht wird, das der Körper allmählich auflöst, brauchen keine Fäden gezogen werden.
Die Narbenbildung Die Narbenbildung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Mehrere Faktoren sind mitbestimmend für das letztendliche Aussehen der Narben: die Veranlagung, die Struktur der Haut, der Zustand des Bindegewebes und der elastischen Fasern, das Verhalten der Patienten usw.. Die in der ersten Zeit noch geröteten Narben blassen nach und nach ab. Ein vorsichtiges Verhalten des Patienten in der nachoperativen Phase kann sehr viel zu einer schönen Narbenbildung beitragen. Dabei sollte insbesondere eine überdehnung der Narben durch Gymnastik usw. in der ersten Zeit unbedingt vermieden werden. Ferner ist es wichtig, im Laufe der ersten Monate regelmäßig eine Narbensalbe einzumassieren, und ggf. zeitweilig eine spezielle Folie aufzukleben. Sollte sich nach Ablauf eines Jahres zeigen, dass die Narbe breiter als im Anfangsstadium geworden ist, ist eine operative ambulante Nachkorrektur in örtlicher Betäubung, eventuell auch nur von Teilstücken, angezeigt. Diese verläuft meist sehr erfolgreich, da die Narben zu dieser Zeit nicht mehr unter Spannung und Dehnung der Bauchhaut beeinflusst werden. Die angeborene Neigung zu unschöner Narbenbildung, wie hypertrophische Narben oder gar Keloide, kommt zum Glück sehr selten vor.
Mögliche Komplikationen Haut-Gewebeuntergang durch Durchblutungsstörung (2%) Es sind sogar Todesfällen gemeldet worden, wegen Blutgerinnselverschleppung (Thromboembolien) nach Vollnarkosen (0,04%) Schmerzen und Spannungsgefühle nach der Operation können mitunter länger andauern Bisweilen kommt es infolge der Durchtrennung von Hautnerven zu einem vorübergehenden Taubheitsgefühl im Bereich der Oberschenkel oder Bauchdecke Zur Vorbeugung gegen Thrombosen und Embolien ist das Tragen von Antithrombosestrümpfen in der ersten Zeit der nachoperativen Phase wichtig Frühes Aufstehen möglichst am Abend des Operationstages, unbedingt aber am nächsten Morgen, wird gefordert Trotz gewissenhaftester Blutstillung während der Operation kann sich auch nach deren Abschluss immer noch ein Gefäß öffnen und es kann sich dadurch ein Bluterguss (Hämatom) verschieden großer Ausdehnung bilden. Er ist meistens an einer gewissen bläulichen oder rötlichen Verfärbung der Haut zu erkennen. Diese Blutergüsse stellen keine Komplikation dar, sie können nur bei verschiedenen Menschen infolge verschieden starker Blutungsneigung unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Wundinfektionen, die zu Eiterungen und Gewebsverlust führen können, sind dank gewebeschonender und keimfreier Operationstechnik und sehr wirksamer Antibiotika sehr selten geworden. In seltenen Fällen von ganz dünner Haut kann es im Bereich der größten Spannung zu verzögerter Wundheilung kommen. Die Verzögerung kann sich auf einige Wochen belaufen.
Nach der Korrektur Sitzende Beschäftigung ist in der ersten Zeit am günstigsten Duschen ist ca. 6-10 Tage nach der Operation mit einer speziellen desinfizierenden Seifenlösung erlaubt. Während der ersten sechs Wochen sollte nicht gebadet werden. Es ist ratsam, für ca. 2 Monate auch den Bauch durch ein straff sitzendes Mieder zu stützen und zu entlasten. Für gute Darmtätigkeit sollte in jedem Fall durch Diät und schlackenreiche Kost gesorgt werden. Die Benutzung der Sauna und des Solariums ist erst nach ca. 2 Monaten zu empfehlen. Viel Bewegung, z.B. Spazieren gehen ist ratsam. Mit sportlichen Aktivitäten sollten Patienten je nach Sportart (Reiten, Tennis, Kegeln, Rudern, Judo, Karate, Ballspiele, Krafttraining, Aerobic u.a.) erst nach ca. 3 Monaten beginnen. Später kann sich der Patient selbstverständlich wieder sportlich betätigen. Die Bauchdeckenstraffung mit Fettentfernung vermindert nicht wesentlich das Körpergewicht, sondern vermindert das Volumen des Leibesumfanges und verbessert die Figur und die Körperproportionen. Die Korrektur der unschönen Bauchdecke ist ein sehr erfolgreicher Eingriff, der zu einem ästhetisch, positiven Ergebnis führt und die Menschen von körperlichen Beschwerden und psychischen Belastungen befreit, Ihnen den dauernden Kampf um die jugendliche Figur erleichtert und zur Wiederherstellung des persönlichen Wohlbefindens einen sehr großen Beitrag leistet.
Fruchtsäurepeeling
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Allgemeines zu Hautveränderungen: Kein Organ des menschlichen Körpers zeigt auf so unbarmherzige Weise die Spuren des Alterns wie die Haut. Neben einer persönliche Anlage zum Hautaltern (intrinsic aging) sind in unseren Breitengraden und bei unserer Rasse die Lichtschäden die Hauptverursacher der Altersveränderung (Photoaging). Die lichtgeschädigte Haut wird rauh, fleckig, die Elastizität geht verloren, Falten treten auf und prägen sich immer mehr aus. Im Feinbild verdünnt sich die Oberhaut, es treten atypische Zellen auf, das Pigment verteilt sich irregulär, in der Lederhaut verändert sich das Bindegewebe, die Elastizität geht verloren. ähnliche Veränderungen an der Haut verursachen Hauterkrankungen wie Akne. Hier stehen die typischen Narben und Pigmentveränderungen im Vordergrund.
Fruchtsäurepeeling - Anwendungsgebiete Bei folgenden Hautveränderungen wird eine Chemical-Peeling (Fruchtsäurepeeling) Behandlung empfohlen: - Akne
- Entzündungen
- grobporige Haut
- offene und geschlossene Komedonen
- Hautalterung
- Fältchen
- Pigmentflecken
- stumpfer, fahler, rauher Teint
Diese Methode, entfernt durch Anwendung einer bestimmten chemischen Lösung an der Oberfläche der Haut Zelllagen verschieden intensiv entfernt werden. Durch den darauf folgenden kontrollierten Wundheilungsprozess entsteht eine frische Haut (Rejuvenation). Diese Beschreibung soll Ihnen eine Basisidee über Peeling Methoden geben, sie soll Ihnen die Möglichkeit der Therapie erläutern und auch zu erwartende Ergebnisse vermitteln.
Fruchtsäurepeeling - Anwendungsgebiete Um die geschädigte Haut für den Eingriff vorzubereiten, wendet man eine Kombination aus Fruchtsäuren, Retin A Cremes und Bleichsubstanzen an. Diese können wochenlang vor und nach dem Eingriff verabreicht um das Ergebnis zu verbessern. Diese Substanzen bringen von sich aus schon einen Verjüngungseffekt und beugen andererseits allfälligen Nebenwirkungen der Behandlung vor.
Das Fruchtsäurepeeling darf nicht eingesetzt werden bei…
- wiederholt auftretenden Herpesinfektionen
- Neigung zur verstärkten Narbenbildung
- Neigung zu vermehrten oder verminderten Pigmentbildungen
- Allergie gegenüber den eingesetzten fruchtsäurehaltigen Substanzen
- bei zu erwartender stärkerer UV-Bestrahlung nach der Behandlung
Fruchtsäurepeeling - Methoden Oberflächen Peels: Dabei kommen Fruchtsäuren (20-50%) die Jessner´sche Lösung oder eine 10%ige Trichloressigsäure zu Einsatz. Eine Anästhesie ist nicht notwendig, die auftretende Rötung verschwindet meist noch am selben Tag. Nach 1-4 Tagen ist die Rückkehr zu einer normalen Tätigkeit möglich. (Wochenendeingriff). Eine Alternativmethode dazu ist die Mikrodermabrasion.
Mittleres Peeling: Trichloressigsäure (35%ig), Fruchtsäuren (70%ig) werden auf die vorpräparierte Haut appliziert. Manchmal ist eine pharmakologische Ruhigstellung des Patienten notwendig. Die geschädigte Haut wird sich in den nächsten Tagen abschälen, man sollte etwa eine Woche soziale Kontakte meiden. Ein Lichtschutz ist mehrere Monate danach notwendig. Eine Alternativmethode dazu ist z.B. Laser Resurfacing oder Coblation.
Fruchtsäurepeeling - Methoden Tiefes Peeling: Phenol Peeling wirkt sehr tief und kann deshalb sehr tiefe Schäden setzten. Diese Methode wurde vom Laser Resurfacing fast abgelöst. In den Händen von Profis ist diese Methode immer noch sehr gut.
Fruchtsäurepeeling (Chemical Peeling) – Ablauf Das Peeling
Vor dem Peeling:
- kein Make-up oder Parfüm
- Die Haut sollte vorher mit einer milden Seife gereinigt sein
Vorgehen: - Die Peelinglösung wird in wöchentlichen bis 14tägigen Abständen aufgetragen
- Start mit einer niedrigen Konzentration der Lösung, in der Regel 20%ige
- dünnes Aufgetragen mit einem Pinsel auf die betroffenen Hautarealen
- Nach 1 - 5 Minuten, tritt ein leichtes Brennen auf der Haut auf, welches sofort mit einer Pufferlösung neutralisiert wird
- Hiernach können Feuchtigkeitscreme auf die Haut aufgetragen werden
- Die Anzahl der Peelings hängt vom Hauttyp und vom Ziel ab und beträgt im Durchschnitt 6 –10 X
- Die Auswahl der Konzentration der Peelinglösung orientiert sich am Ausmaß der Irritation der Haut. Ist die Haut wenig irritiert, kann zügig auf die maximale Konzentration gesteigert werden.
Fruchtsäurepeeling (Chemical Peeling) – Ablauf Im Allgemeinen wird eine Peeling-Behandlung sehr gut vertragen und zeigt bei leichten bis mittleren kosmetischen Problemen eine hohe Wirksamkeit. Aber auch hier muss sich der Patient im Klaren sein, dass von einem solchen kosmetischen Verfahren keine Wunder erwartet werden.
Nach dem Eingriff: Entsprechend Ihrem Hauttyp und der Art des Peels wird eine lokale Nachbehandlung verordnet. Je nach Eingriff werden auch Gesichtsschwellungen auftreten, die nach 1-5 Tagen verschwinden. Die Peels werden für gewöhnlich in der lichtarmen Zeit durchgeführt. Ein Lichtschutz ist danach absolut erforderlich (<Lichtschutzfaktor 15. Das Chemical Peeling ist heutzutage die häufigste angewandte ästhetische dermatologische Methode. über die oberflächliche Reparatur von sommerlichen Lichtschäden bis hin zur Korrektur von Falten und Pigmentverschiebungen sind viele Anwendungen möglich und Erfolg versprechend. Im kurativen Bereich sind die Entfernungen von Hautkrebsvorstufen, gutartigen Hautveränderungen durchaus möglich.
Blepharoplatik
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Was ist eine Augenlidstraffung?
Die Augenlidstraffung (Blepharoplastik) ist eine Methode zur Entfernung von Fett – normalerweise mit einem überschuss von Haut oder Muskelgewebe – an den oberen und unteren Augenlidern. Durch eine Augenlidstraffung können herabhängende Oberlider und Tränensäcke unter Ihren Augen korrigiert werden – Merkmale, die Sie älter und müder aussehen lassen und sogar Ihre Sehkraft beeinträchtigen können. Allerdings können durch die Blepharoplastik-Operation keine Krähenfüße oder andere Falten, dunkle Schatten unter den Augen oder nach unten hängende Augenbrauen korrigiert werden. Es ist ebenfalls nicht möglich, Merkmale Ihrer ethnischen oder rassischen Herkunft Ihrer Augenkonturen zu verändern. Die Augenlidstraffung (Blepharoplastik) kann entweder als alleinige Operation durchgeführt werden, oder in Verbindung mit anderen Gesichtsoperationen, wie z. B. einem Augenbrauenlifting, Mikrodermabrasion oder einem Laser skin resurfacing, einer unblutigen Hauterneuerungsmethode zur Reduzierung von Hautunebenheiten, Pigmentstörungen und feinen Falten. über diese Methoden beraten wir Sie gerne in einem gesonderten Informationsblatt.
Was ist eine Augenlidstraffung?
Wenn Sie eine Augenlidstraffung in Erwägung ziehen, soll Ihnen dieses Informationsblatt einige Grundinformationen über die Behandlungsmethode geben – wann ist die Operation zu empfehlen, wie wird sie durchgeführt und welche Resultate können Sie erwarten. Natürlich werden hier nicht alle Ihre Fragen beantwortet, da diese von Patient zu Patient unterschiedlich sind. Bitte fragen Sie uns alles, was Ihnen nicht klar ist.
Wann ist eine Operation zu empfehlen? Der Alterungsprozess wird von vielen Faktoren beeinflusst und kann daher auch schon sehr früh einsetzen. Schon ab dem 35. Lebensjahr können herabhängende Oberlider, eine erschlaffte Muskulatur oder eine Fettvermehrung (Tränensäcke) auftreten, besonders bei Rauchern oder Menschen, die sich viel der Sonne ausgesetzt haben oder erheblich bedingt rasch erschlaffendes Bindegewebe aufweisen.
Eine Augenlidstraffung kann dieses Problem lösen. Dieser Eingriff ist allerdings nur für Patienten geeignet, die physisch gesund und psychisch stabil sind und realistische Erwartungen mit dem Begriff verbinden. Eine Blepharoplastik kann Ihr Erscheinungsbild verändern und Ihr Selbstvertrauen erhöhen, aber sie wird kein perfektes Idealbild produzieren. Bevor Sie sich für die Operation entscheiden, sollten Sie sorgfältig Ihre Erwartungen überdenken und mit uns darüber sprechen. Einige Vorerkrankungen und Stoffwechselstörungen erhöhen das mit einer Blepharoplastik-Operation verbundene Risiko. weiterblättern zurück zu Augenlidstraffung
Wann ist eine Operation zu empfehlen?
Dazu gehören z. B. Schilddrüsenprobleme (Unter- oder überfunktion, M. Basedow), trockene Augen oder ein Mangel an Tränenflüssigkeit, hoher Blutdruck, Kreislaufprobleme, Herzschwäche und Diabetes. Einige Medikamente begünstigen Blutungen und Wundheilungsstörungen. Daher sollten Sie uns unbedingt alle Medikamente nennen. Eine Ablösung der Netzhaut oder ein Glaukom sind ebenfalls Gründe, zurückhaltend zu sein – lassen Sie dieses vorher durch Ihren Augenarzt prüfen.
Welche Risiken beinhaltet die Operation?
Wenn eine Augenlidstraffung (Blepharoplastik) durch einen erfahrenen Operateur durchgeführt wird, sind Komplikationen selten und normalerweise gering. Die Möglichkeit von Komplikationen ist jedoch bei jeder Operation gegeben: Dazu gehören Infektionen oder Reaktionen auf die Narkose, Blutergüsse oder Nachblutungen, Verletzung von oberflächlichen Gefäß- und Nervenästen, auffällige Narbenbildungen oder Pigmentstörungen. Sie können die Risiken reduzieren, indem Sie die Anweisungen Ihres Operateurs vor und nach der Behandlung beachten. Nebenwirkungen, die möglicherweise durch eine Blepharoplastik entstehen, beinhalten doppelten oder verschwommenen Blick für einige Tage, Schwellung der Augenlider, Blutergüsse und eine leichte Asymmetrie bei der Heilung oder Vernarbung. Nach der Operation haben einige Patienten Schwierigkeiten, ihre Augen beim Schlafen zu schließen. In ganz seltenen Fällen ist dies eine bleibende Erscheinung. Eine andere, sehr seltene Komplikation ist das Ektropium, eine Fehlstellung mit Erschlaffung (Schwäche) der Unterlieder. weiterblättern zurück zu Augenlidstraffung
Welche Risiken beinhaltet die Operation? Wenn eine Fehlstellung mit Erschlaffung des Unterlides vorliegt, kann nach dem Laser skin resurfacing oder Mikrodermabrasion um die Augen herum vorübergehend ein Ektropium entstehen, im Extremfall auch ein permanentes Ektropium zurückbleiben. Diese unerwünschte Komplikation kann durch eine zusätzliche Operation (Lidwinkelfixierung/Kanthopexie) während der Operation oder zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert werden.
Wie bereiten Sie sich auf die Operation vor?
Bei Ihrem ersten Arztbesuch ist es sehr wichtig, dass Sie uns u.a. über eventuelle Allergien und andere ernsthafte Erkrankungen, über die Einnahme von Medikamenten sowie ob Sie rauchen oder nicht, informieren. Wir werden einige Untersuchungen durchführen, wie z. B. Ihre Augenlider auf deren Elastizität prüfen, aber auf eine augenärztliche Untersuchung kann man nicht verzichten, sie ist zusätzlich unbedingt erforderlich. Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen, nehmen Sie diese bitte zur augenärztlichen Untersuchung mit. Zur Operation erscheinen Sie am besten mit der Brille, die Kontaktlinsen sind für ca. zwei Wochen kontraindiziert. Gemeinsam werden wir Ihre Ziele und Erwartungen vor der Operation diskutieren.
Wir müssen besprechen, ob Sie alle vier Augenlider oder nur die Unter- oder Oberlider korrigiert haben möchten, ob Haut und Fett entfernt werden sollen oder ab andere Behandlungen zusätzlich geeignet sind. Wir werden Ihnen die Operationstechniken erklären und die Narkose, die angewendet wird, sowie Sie über die Risiken und Kosten informieren. weiterblättern zurück zu Augenlidstraffung
Wie bereiten Sie sich auf die Operation vor?
Wir werden Ihnen spezielle Anweisungen zur Vorbereitung der Haut geben. Sie sollten eine Woche präoperativ das Rauchen einstellen sowie die Einnahme von Vitaminen oder anderen Medikamenten, z. B. Aspirin, nichtsteroidale Antiphlogistika, absetzen. Die sorgfältige Beachtung dieser Anweisungen wird zum reibungslosen Ablauf Ihrer Operation beitragen. Während Sie Ihre Vorbereitungen treffen, denken Sie bitte daran, jemanden zu haben, der Sie nach der Operation nach Hause fährt und der sich – falls nötig – einige Tage um Sie kümmert.
Welche Narkose ist erforderlich? Die Operation kann unter örtlicher Betäubung und einer zusätzlichen intravenösen Sedation durchgeführt werden. Beim Einsatz des Lasers empfehlen wir aber aus Gründen des Komforts für den Patienten und der Lasersicherheit eine Vollnarkose – in diesem Fall werden Sie während der gesamten Operation schlafen, eine Lokalbetäubung, die häufig zu ausgedehnten Blutergüssen führen kann und das Operationssitus durch Anschwellung verändert, entfällt. Vor einer Vollnarkose wird sich der Narkosearzt vor dem Eingriff mit Ihnen unterhalten und Sie untersuchen.
Bitte kommen Sie für Vollnarkosen am Operationstag nüchtern (letzte Nahrungsaufnahme und Trinken) sollten mindestens 6 Stunden zurückliegen.
Ablauf der Operation Eine Blepharoplastik (Augenlidstraffung) dauert in der Regel eine bis drei Stunden. Dies hängt von der Ausdehnung der Operation ab. Wenn Sie alle vier Augenlider korrigieren lassen, werden wir wahrscheinlich erst die unteren, dann die oberen Lider operieren. In der Regel werden die Hautschnitte den natürlichen Linien Ihrer Augenlider folgend gesetzt: in der Falte der oberen Lider und gerade unter den Wimpern der Unterlider. Diese Einschnitte können bis zu den Krähenfüßen oder Lachfalten an den äußeren Ecken Ihrer Augen ausgedehnt werden.
Durch diese Hautschnitte wird die Haut von dem unterliegenden Fett- und Muskelgewebe getrennt, übermäßiges Fett beseitigt und häufig herabhängende Haut oder Muskulatur entfernt. Der Wundverschluss erfolgt mit sehr feinen Stichen, damit ein gutes kosmetisches Ergebnis erzielt wird. Bei Fettsäckchen unter den Augenlidern erfolgt die Schnittführung unterhalb Ihrer unteren Augenwimpern, welches eine minimale Narbe auf der Haut hinterlassen wird.
Nach der Operation der Augenlidstraffung werden die Wunden durch Verbände oder Salben geschützt. Ihre Augenlider können sich nach der Narkose straff und wund anfühlen, aber Sie können diese Missempfindungen durch Medikamente mildern. Sollten Sie starke Schmerzen haben, rufen Sie uns sofort an. Nehmen Sie nur Medikamente ein, die wir Ihnen empfohlen haben. Sie sollten Ihren Kopf für einige Tage hochlegen und zur Verminderung der Schwellungen und Druckstellen kalte Kompressen verwenden. Es wird Ihnen gezeigt werden, wie Sie Ihre Augen zu reinigen haben, die für etwa eine Woche lang klebrig sein werden. Viele ärzte verschreiben Augentropfen, falls Ihre Augen zu trocken sind oder brennen bzw. jucken.
Es ist ebenfalls möglich, dass Ihr Blickfeld zeitweise eingeschränkt ist. Bitte teilen Sie uns Ihre Beschwerden jeweils mit. Wir werden Ihre Fortschritte in den ersten zwei Wochen sehr genau verfolgen. Die Fäden werden teilweise nach ca. 4-5 Tagen entfernt, der Rest wird (bei Lasertherapie) 10-14 Tage nach der Operation gezogen werden. Wenn die Fäden gezogen sind, werden die Spannungsgefühle um die Augen nachlassen und Sie werden sich sehr viel besser fühlen.
Was sollten Sie nach der Operation im Alltag beachten? Sie sollten nach 2-3 Tagen in der Lage sein, zu lesen und Fernsehen zu schauen. Sie sollten sich aber nicht übermäßig anstrengen und nicht lange lesen. Allerdings wird es Ihnen für ca. zwei Wochen nicht möglich sein, Kontaktlinsen zu tragen und Sie könnten sich für eine gewisse Zeit dabei unwohl fühlen. Die meisten Patienten sind imstande, innerhalb einer Woche oder nach 10 Tagen in die öffentlichkeit und zur Arbeit zu gehen. Danach, abhängig von dem Heilungsprozess, empfehlen wir, Make up aufzutragen, um evtl. noch bestehende Schwellungen abzudecken. Sie sollten für einige Wochen Sonnenlicht, Wind und andere Reizungen vermeiden und auf alle Fälle eine Sonnenbrille mit 100% UVA-, UVB-Filtern tragen sowie einen speziellen Sonnenblocker für die Augenlider verwenden. Sie sollten Ihre Aktivitäten in den ersten 3-5 Tagen nach der Operation auf ein Minimum reduzieren und anstrengende Aktivitäten bis zu drei Wochen vermeiden. Es ist besonders wichtig, sportliche Aktivitäten zu vermeiden, da es dadurch zum Ansteigen Ihres Blutdruckes kommt. Weiterhin sollten Sie auf den Genuss von Alkohol verzichten und nicht rauchen. zurückblättern
Erbium - YAG-Laser
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Geeignet zur Behandlung mit dem Erbiumlaser sind kleine Fältchen, Akne und weitere Narben, Pigmentflecken, Altersflecken, Tätowierungen, Keratosen (Verhornungsstörungen). LightSheer-Laser Die wesentliche Indikation ist die Entfernung störenden Haarwuchses. Dies trifft sowohl klinische Indikationen wie den Hirsutismus (vermehrte Behaarung vom männlichen Typ bei der Frau) und angeborene Mehrbehaarungen als auch kosmetische Indikationen wie z.B. die Enthaarung an Armen und Beinen. Manchmal wird das Gerät auch zur Entfernung eines Damenbartes oder anderer eher kosmetischer Indikationen eingesetzt. Die Behandlung muss mehrfach wiederholt werden, sie funktioniert nur bei dunklen Haaren.