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Die Anhidrose
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Christ- Siemens- Touraine- Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit. Die Betroffenen haben keine Schweiß-, Talg-, Speichel- und Schleimdrüsen. Eine Anhidrose (hidros, [gr.]=Schweiß) ist sehr selten. Sie tritt im Rahmen von Erbkrankheiten mit Beteiligung der Haut auf. Ein Beispiel ist das Christ-Siemens-Touraine-Syndrom, bei dem die Schweiß-, Talg-, Speichel- und Schleimdrüsen angeborenermaßen fehlen. Das Fehlen bzw. die mangelnde Ausbildung der Drüsen in diesem Fall bewirkt bei den Betroffenen eine Hitzeunverträglichkeit. Es besteht die Gefahr einer lebensbedrohlichen überhitzung und Fieber. Auch Entzündungen der Haut und der Schleimhäute kommen häufig vor. Sie sind eine Folge der durch die Trockenheit entstehenden Hautrisse. Das obengenannte Syndrom zeichnet sich weiterhin durch mangelnde Behaarung, Zahndefekte, Mißbildungen des Schädels und Störungen des Nervensystems aus. Vorsicht vor überhitzung, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei anderen erblichen Hauterkrankungen, wie einigen Verhornungsstörungen, kann es auch zum Fehlen oder zur Mißbildung von Schweißdrüsen kommen. In der Regel können diese Betroffenen sich normal entwickeln und erfahren keine größeren Schäden, jedoch sollte bedacht werden, daß im Säuglings- und in Kleinkindalter häufig überhitzungszustände auftreten.
Der anaphylaktische Schock
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Sofort den Notarzt anrufen!
Der anaphylaktische Schock ist die stärkste allergische Reaktion vom Soforttyp. Je schneller allergische Reaktionen nach dem ersten Kontakt mit einem auslösenden Allergen auftreten, desto schwerer verlaufen wahrscheinlich die Komplikationen. Ein anaphylaktischer Schock führt zu einem lebensbedrohenden Versagen des Herz-Kreislauf-Systems. Die Betroffenen müssen sofort ins Krankenhaus. Auf frühe Symptome achten. Die ersten Anzeichen sind meistens ein Brennen auf und unter der Zunge und im Rachenbereich. Hinzu kommen Juckreiz und Hitzegefühl. Diese zeigen sich auch oft an Händen und Füßen. Danach entwickeln sich rasch
Rötung, Juckreiz, Quaddeln und ödeme. Der gesamte Kreislauf bricht zusammen. Diese äußeren Symptome werden begleitet von
zunehmenden Angstgefühlen, verengten Luftwegen, übelkeit und Erbrechen, Krämpfen, Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Schwäche, Urin- und Stuhlabgang, Bewußtlosigkeit.
Auslöser
Die Auslöser für einen anaphylaktischen Schock kommen hauptsächlich aus drei Bereichen:
Medikamente tierische Gifte Nahrungsmittel Medikamente Bei den Medikamenten gehören zu den häufigsten Auslösern Antibiotika, Rheumamittel, Organextrakte, Röntgenkontrastmittel, Allergenextrakte für Hauttests, Blutersatzmittel, Blut und Blutprodukte. Tierische Gifte Zu den häufigsten Auslösern bei den tierischen Giften gehören die Gifte von Wespen, Bienen, Hornissen, Hummel, Ameisen u.ä. Nahrungsmittel Bei den Nahrungsmitteln sind als häufige Auslöser bekannt: Hühnerei, Milch, Nüsse, Schalentiere und Fische. Behandlung Als erstes Schocklagerung! Natürlich ist vor allem wichtig, daß schnell gehandelt wird. Der Körper des Betroffenen sollte flach gelagert werden. Eine leichte Tieflage von Kopf und Oberkörper ist wichtig, damit das Blut nicht ""in den Beinen versackt"", sondern für das Gehirn und andere lebenswichtige Organe zur Verfügung steht. Adrenalin wirkt in Sekunden. Dann wird sofort Adrenalin gespritzt. Adrenalin steigert in Sekundenschnelle die Herz-Kreislauf-Funktion. Es ist ein starkes Streßhormon. Es bewirkt, daß die Leistung des Herzens ansteigt und sich die Blutgefäße verengen. Außerdem erleichtert es die Atmung. So wird erreicht, daß der Körper wieder mehr Blut zur Verfügung hat. Infusionen gleichen den Flüssigkeitsmangel aus. Als Folge des Schocks ist die Flüssigkeitsmenge in den Gefäßen vermindert. Dieser Mangel wird durch schnell laufende Infusionen ausgeglichen. Das soll vor allem helfen, den Blutdruck wieder zu steigern. Gleichzeitig mit der Infusion wird dem Körper Cortison zugeführt. Es soll die Entzündungsreaktion des Körpers hemmen. Therapie muß individuell angepaßt werden. Ein anaphylaktischer Schock muß immer individuell behandelt werden. Die Behandlung muß sich an der Schwere der Reaktion ausrichten. Deshalb können die Maßnahmen unterschiedlich sein.
Alterswarze oder seborrhoische Keratose
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Die Alterswarze wird auch seborrhoische Warze oder Fettwarze genannt. Sie ist die häufigste Hautveränderung im fortgeschrittenen Alter. Männer und Frauen entwickeln diese harmlosen Alterserscheinungen im gleichen Maße. Oft kommen sie in familiär gehäuft vor. Die Alterswarze kann auch bei jüngeren Menschen auftreten.
Das Aussehen der Alterswarze kann sehr unterschiedlich sein. Oft ist sie linsen- bis münzgroß. Sie haben eine hellbraune bis schwarze Farbe und sind flach. Sie können leicht über die Hautebene herausragen und verdickt sein. Besonders zu Anfang sind die dunkleren Flecken oft klein und scharf begrenzt. Mit der Zeit werden die Flecken größer und ragen aus der Haut heraus. Ihre Oberfläche ist dann fettig und krümmelig. Die Alterswarze tritt bevorzugt im Gesicht, am Oberkörper und am Handrücken auf. Handteller und Fußsohlen sind nie betroffen. Alterswarzen werden, wegen ihres Aussehens, öfters mit dem Muttermal oder mit bösartigen Melanomen verwechselt. Die Anzahl der Warzen kann mit dem Alter zunehmen. Dabei werden sie auch größer, dicker und dunkler. Wichtig ist, daß seborrhoische Warzen stets gutartig sind und sich aus ihnen keine Tumoren entwickeln können. Aus diesem Grunde stellen sie kein gesundheitliches Problem dar. Sie können aber optisch störend sein. Dann können sie vereist und herausgeschnitten werden. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn die störende Alterswarze noch nicht zu groß ist. Andernfalls kann die möglicherweise entstehende Narbe genauso unschön aussehen, wie die Warze selbst.
Das allergische Kontaktekzem
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Die Symptome treten nach 24 bis 48 Stunden auf. Das allergische Kontaktekzem ist der häufigste Ekzemtyp. Es entsteht 24 bis 48 Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen und äußert sich in dem Einwirkungsbereich des Allergens in Rötungen, ödemen und Bläschen, die platzen und nässen können. Anschließend können diese Herde verkrusten oder Schuppen bilden. Bei chronischen Verläufen zeigen sich Hautveränderungen auch an Stellen, die keinen Kontakt mit dem Allergen hatten. Kontaktekzeme entstehen akut dort am Körper, wo die Haut mit dem Allergen in Berührung gekommen ist. Das Gesicht reagiert dabei besonders empfindlich. Es gibt auch chronische Verläufe des Kontaktekzems. In diesem Fall werden die Allergene über die Lymphbahnen oder die Blutgefäße weitertransportiert. Dann kommt es auch an Stellen zu allergischen Hautreaktionen, die nicht mit dem Allergen in Berührung gekommen sind. Chronische Konkaktekzeme haben ein leicht verändertes Erscheinungsbild. Die anfängliche Entzündungsreaktion entwickelt sich zurück. Die Herde neigen aber dazu, Schuppen zu bilden. Die Oberhaut entwickelt in einer überschießenden Reaktion besonders viel Hornhaut. Der Auslöser muß gefunden werden. Der Therapie geht eine sorgfältige Anamnese voraus. Es gilt genau zu ermitteln, welche Stoffe aus dem täglichen Leben des betroffenen Menschen als mögliche Allergene in Frage kommen. Die Lokalisation des Ekzems, sowie der Zeitpunkt des Auftretens sind dabei wichtige Hinweise. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Eine Unzahl von Stoffen und Mitteln kommen in diesem Zusammenhang in Frage, unter anderem Haarpflegemittel, Kosmetika, Salben, Cremes, Sprays, Schmuck, Brillengestelle, Hörgeräte, Uhren sowie alle möglichen Kleidungsstücke. Der Epikutantest kann möglicherweise das Allergen nachweisen. Hat die Suche nach den möglichen Auslösern einige Substanzen oder Stoffe als Möglichkeit ergeben, kann ein Epikutantest durchgeführt werden. Bei diesem Test werden die verdächtigen Substanzen auf einem Pflaster aufgebracht. Das Pflaster wird dann mit einer Klammer auf die Haut aufgeklebt. Das geschieht meistens auf dem Rücken. Dort bleibt das Pflaster dann für 1 bis 3 Tage. Es darf nicht zu früh entfernt werden, weil sich die Reaktion ja erst entwickeln muß. Danach kann man dann die Reaktion der Haut ""ablesen"". Berufsunfähigkeit und Meldepflicht. Wenn bei einem Allergietest festgestellt wird, daß der Auslöser ein ""Berufsstoff"" ist, muß der Arzt die zuständige Berufsgenossenschaft benachrichtigen. Die Benachrichtigung muß auch erfolgen, wenn lediglich ein Verdacht besteht. Im weiteren Verlauf muß dann geklärt werden, ob der Betroffene den Beruf weiter ausüben kann. Geht das nicht, besteht eine Berufsunfähigkeit. Meistens werden Kortikosteroide eingesetzt. Grundlage der Therapie eines Kontaktekzems ist die Meidung des auslösenden Allergens. Das ist die Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung. Medikamentös werden in der Regel Kortikosteroide eingesetzt. Sie können in Form von Salben aufgetragen werden. Bei nässenden Ekzemen werden feuchte Umschläge mit dem Medikament empfohlen, bei sehr trockenen Erscheinungsformen fetthaltige Salben.
Kryopeeling
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üblicherweise wurden bislang dazu Verfahren benutzt, bei denen eine Sonde mittels verschiedenartiger Kältemittel auf eine sehr tiefe Temperatur gebracht wurde, um anschließend zur Behandlung von Patienten genutzt zu werden (Temperaturen bis - 190° C) Reaktionen und Hauttypen Reaktionen Es gibt heute zuverlässige Behandlung in der Kälte-Cosmetic (z.B. CRYOCARE®). Entscheidend ist, dass man die gewünschten pathologischen Kältereaktionen am Hautorgan sicher erreicht und auf keinen Fall übertherapiert. Bei der Kryotherapie sind folgende Reaktionen zu unterscheiden: - Erfrierung 1. Grades (Hautrötung) - Erfrierung 2. Grades (Blasenbildung) - Erfrierung 3. Grades (Gewebstod)
Hauttypen Speziell für Indikationen in der Kälte-Cosmetic wird in der Regel die Erfrierung 2. Grades gesucht. Man sollte jedoch folgende Hauttypen unterscheiden, um bei einer Behandlung diesen Einfluss bei der Behandlungszeit zu berücksichtigen: Sehr dünne Haut: die Augen-Region Dünne Haut: Handrücken und Fingerrücken, Anal- und Genitalregion Normale Haut: das übrige Hautorgan Dicke Haut: Rücken, Zehenbeugen und Zehenkuppen Reaktionen und Hauttypen Worauf wird ihr Arzt achten, worauf müssen Sie achten? - Temperatur - Hauttyp - Auflagedruck (durch erhöhten Auflagedruck kann die Behandlungszeit verkürzt werden) - Wärmeübergang an der Hautoberfläche (Die Hautoberfläche sollte gereinigt und fettfrei sein) - eine Kältebehandlung genügt, dicke Hautveränderungen können jedoch mehrere Sitzungen benötigen - behandelte Stelle sollte in der Folgezeit eingecremt werden, - kein vorzeitiges Abrubbeln der Blase oder Schuppen - Schuppen fallen nach bis zu 12 Tagen im Gesicht sowie an anderen Gliedmaßen nach bis zu 3 Wochen von alleine ab und hinterlassen eine junge rosafarbene Haut - vor zu starken Sonneneinstrahlungen schützen - nach 2-4 Wochen wird sich diese Haut der normalen Körperfarbe anpassen Indikation und Komplikationen Indikation
Je nach Indikation ergeben sich geringfügig unterschiedliche Behandlungszeiten - Alterspigmentierung (Bei älteren Menschen auftretende linsen- bis talergroße braune Flecken besonders auf Handrücken, Streckseite der Unterarme, Gesicht.) - aktinische Keratosen (Durch Sonnenstrahlung bewirkte Verhornung.) - Keloid (Wulstnarbe, derbe, bindegewebige, manchmal juckende sternförmige Hautwülste entwickeln sich auf Narben, nach Verbrennungen, Verätzungen, Impfungen oder spontan.) - Akneknoten (Aknenarben, entstehen im Verlauf der Akne.) - Lentigines (Leberflecken, linsengroße, rundliche oder ovale braune Flecken, die im Gegensatz zu Sommersprossen beständig sind.) - Cavernöses Angiom (Durch Gefäßsprossung entstandene, geschwulstartige Neubildung des Gefäßgewebes.) - Alterswarzen sowie virale Warzen
Indikation und Komplikationen Komplikationen
Im Zuge der neuen Techniken wie Laser, Mikrodermabrasion und Coblation sind viele ärzte von der Kältetherapie abgekommen. wie bei allen Hautverjüngungsmaßnahmen: Narbenbildung unregelmäßige Verfärbung der Haut (hell oder dunkel) Gewebstod
Haartransplantation
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System der Haartransplantation - Haarumverteilung Das System der Haartransplantation (auch Haarverpflanzung) liegt in der Umverteilung der eigenen Haarwurzel. Dabei werden die Wurzeln aus dem Hinterkopfbereich auf die kahlen Flächen am Kopf versetzt und füllen so z.B. Stirnglatze oder Geheimratsecken auf. Es entstehen bei dieser Maßnahme also keine neuen Haare, vielmehr verteilt der Arzt überschüssige Haare aus dem Hinterkopf an die kahlen Stellen. Körperhaare aus anderen Regionen wie Bart- oder Achselhaare weisen eine andere Beschaffenheit auf und eignen sich nicht zur Transplantation. 1959 wurde der Begriff Spenderdominanz geprägt, welche die eigentliche Grundlage für eine erfolgreiche Haartransplantation verhieß. Danach bleibt die genetische Information einer jeder Haarwurzel auch nach Verpflanzung erhalten, sie wird mitverpflanzt. Demzufolge wachsen aus dem Haarkranz des Patienten entnommene Haarwurzeln zeitlebens weiter, egal, wo sie hinverpflanzt werden, weil das Zeitprogramm der im Haarbereich vorhandenen Wurzeln vorwiegend für länger als das erreichbare Alter programmiert ist. Haarverpflanzung für Frauen? Selbstverständlich! Liegt eine androgenetische Alopezia vom weiblichen Typ, Schäden durch Verbrennungen, Unfälle oder ein verschobener Haaransatz vor, kommt auch für Frauen eine Haarverpflanzung in Betracht, ebenso bei schwachem oder lichtem Haaransatz. Liegt eine gesundheitliche Störung als Ursache des Haarausfalls vor (z.B. nach einer fieberhaften Infektionskrankheit, nach inneren Erkrankungen oder als Arzneimittel-Nebenwirkung), kann die Transplantation nicht helfen. Ebenso ist bei Alopezia areata - dem kreisrunden Haarausfall - wegen des wechselhaften, zu Spontanheilungen neigenden Verlaufs von einer Haartransplantation abzuraten. Außer wenn die innere Erkrankung ersichtlich zum Stillstand gekommen ist. Indikation: - kosmetische Maßnahme - Ersatz von Haaren bei Augenbrauen - androgentische Alopezie (veranlagungsbedingter, hormoneller Haarausfall) - medizinisch korrektive Therapie - alle Formen narbigen Haarausfalls (Verletzungen, Verbrennungen, infolge Bestrahlung, Dauerzug) - Ersatz von Haaren bei Hasenscharten
Können fremde Haare verpflanzt werden? Das Immunsystem des Menschen erkennt „fremde Eindringlinge“ sofort und stößt diese ab. Damit scheidet die Verpflanzung von anderem als Eigenhaar aus. Haare von anderen Menschen werden umgehend abgestoßen. Mit Medikamenten kann eine derartige Reaktion unterdrückt werden, wie bei der Transplantation wichtiger Organe (Herz, Nieren usw.). Bei einer kosmetischen Maßnahme wie der Haartransplantation ist das Risiko dieser Medikamente (Immunsuppressiva) durch entstehende Nebenwirkungen viel zu hoch. Haartransplantation - Die Operation Vor der Operation: Neben den üblichen Sicherheitsmaßnahmen (siehe oben) muss auf die Waschung von Gesicht, Ohren, Hals und Haaren mit antibakteriellen Seifen aufmerksam gemacht werden. Es gibt zurzeit drei Techniken: Holes-Technik, Punktier-Technik und die Laser-Punktier-Technik. Bei der Holes-Technik wird ein Mikrohohlbohrer zur Produktion von zylindrischen Kanälen eingesetzt (dort wird das neue Haar eingesetzt). Die Punktier-Technik schlitzt die Haut nur an und die neuen Haarwurzeln werden dann dort hinein gedrückt. Die Laser-Punktier-Technik nutzt den Laser zur präzisen Bohrung der Haut und soll den Vorteil genießen, dass es gleichzeitig Blut stillt. Viele Kollegen sprechen sich gegen diese Lasertechnik aus, weil aus noch nicht klaren Gründen die Haare nicht angehen. Leider wie bei vielen neuen Techniken muss der Arzt erst mal seine Erfahrung machen. Haartransplantation - nach dem Eingriff Nach dem Eingriff: - die ersten 2 Wochen darf kein Stress, Sport und starke Anstrengung aufkommen (zu hoher Blutdruck kann das Transplantat abstoßen) - für 4 Wochen keine Sonneneinstrahlung und Hitze - Alkohol und Rauchen vor und nach der OP reduzieren (mind. unter 5 Zig. / Tag) - vorübergehende Augen- und Stirnschwellung (dann nicht Autofahren) - Am Hinterkopf werden die Nähte nach 10 Tagen entfernt - Wenn die Haare nach ein paar Tagen gewaschen werden, dürfen die Krusten auf den Transplantaten nicht entfernt werden (Krusten fallen nach 10 Tagen von alleine ab)
Altersfalten und Aknenarben: Laser-Skin- Resurfacing"
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Unter dem Schlagwort des ""Skin-Resurfacing"" steht es als Alternative und Ergänzung zum klassischen Face-Lifting und der Dermabrasion. Besonders gut lassen sich feine Knitterfältchen um Augen und Mund herum glätten. Mimikfalten wie z.B. die Nasolabialfalte sind weniger geeignet.
Bei der Antifaltenkur mit Laserlicht wird mit ultrakurzen Laserimpulsen präzise steuerbar die faltige Haut gegelättet. Dabei kommt es nicht nur auf die Glättung an, sondern auch auf die Tiefenwirkung: Hitze, die in die Lederhaut eindringt, bringt Kollagenfasern zum Schrumpfen und regt zudem die Bildung neuer Fasern an. Durch die Neuordnung und Straffung der Kollagenstruktur ähnelt die Haut derjenigen von jungen Menschen. So kann man sich das klassische Lifting in vielen Fällen sparen.
Das Prinzip der Laser-Skin-Resurfacing Therapie ist einfach: Der gebündelte Lichtstrahl trifft die Haut und verwandelt Licht in thermische und photoakustische Energie. Erkranktes oder anormal ausgebildetes Gewebe, das z.B. rötlich oder bräunlich verfärbt ist, wird so behandelt. Somit eignet sich der Laser in idealer Weise für die Bekämpfung von Rötungen, geplatzten äderchen, Altersflecken oder sogar Tattoos. All das läuft nahezu schmerzfrei ab, denn die ultrakurzen Lichtblitze (ca. 0,000 000 1 Sekunden reagieren nur mit dem Zielobjekt (z.B. Pigment). Die neueste Generation der Lasergeräte ist dabei so präzise steuerbar, dass nur ein hundertstel Millimeter der obersten Hautschicht angegangen und geglättet wird – Falten verschwinden so ohne die Gefahr einer Narbenbildung.
Besenreiser
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Besenreiser sind kleinste Adern in der Haut, die sich erweitert haben und mit Blut gefüllt sind und deshalb durch die Haut als hellrote Gefässbäumchen, dunkelblaue äderchen (Teleangiektasien) oder rötliche Flecken sichtbar sind. Auf Glasspateldruck blassen die Besenreiser ab. Besenreiser können an allen Stellen der Haut auftreten, treten aber gehäuft an den Beinen auf. Welche Gefahren bestehen ohne Behandlung? Besenreiser sind im Wesentlichen ein ästhetisches Problem. Sie treten bei Menschen mit einer angeborenen Bindegewebsschwäche auf. Besenreiser können aber auch auf ein Venenleiden hinweisen, da die Besenreiser mit grösseren Venolen und Venen in Verbindung stehen. Bei Venenleiden sind Venenklappen und Venenabschnitte defekt und das gestaute Blut der Venen kann sich bis in die Besenreiser ""zurückstauen"" und damit die kleinsten Gefässe der Lederhaut erweitern. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Behandlung der Besenreiser ein Venenleiden sicher auszuschliessen. Besteht ein Venenleiden, muss dieses zuerst behandelt werden. Anschliessend können die Besenreiser behandelt werden. Primär steht die klassische Sklerosierungstherapie/Verödung mit Aethoxysklerol im Vordergrund. Flächige äderchen können gut mit dem Laser angegangen werden.
Haarentfernung
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Durch Vorschalten verschiedener
Filter oder durch Variation der Intensitäten können die Geräte individuell auf Haut- und Haarfarbe eingestellt werden. Die Geräte arbeiten um so effektiver, je dunkler die Haarfarbe ist. Das Licht der Geräte wird nur von pigmenttragenden Haaren absorbiert und in die Tiefe weitergeleitet und schädigt dort die Haaranlage durch die entstandene Hitze. Weisse Haare können daher nicht erfolgversprechend behandelt werden, hier muss auf die klassische Nadelepilation zurückgegriffen werden. Meistens sind zwischen 4-8 Behandlungen in vierwöchigen Abständen nötig, um einen Behandlungserfolg zu sehen. Durch einer Laserbehandlung kommt es zu einer deutlichen Verlangsamung des Haarwachstums, zum Dünnerwerden der Haare und schliesslich im Idealfall zum vollständigen Aufhören des Haarwachstums. Die Lasertechnik hilft besonders dort, wo andere Methoden nicht oder nur mit dem Risiko von Nebenwirkungen zum Ziel führen. Problemzonen wie z.B. Bikini-, Achsel- oder Gesichtsbereich, aber auch Beine können schnell und sauber von Haaren befreit werden. Die Frage nach der Dauer des Therapieerfolges kann noch nicht beurteilt werden, dafür müssen die Ergebnisse von Langzeitstudien abgewartet werden. Die besten Ergebnisse erreicht man bei der Behandlung von Gesicht, Bikinizone und Achselhöhlen. Weniger effektvoll scheint derzeit der Erfolg einer Laserbehandlung von Haaren an Beinen und Rücken. Eine Langzeitepilation mit dem Laser ist schmerz- sowie nebenwirkungsarm bis -frei.
Gesäßvergrößerung
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Eine ästhetische Vergrößerung bei latein- und südamerikanischen Frauen Damen (> 40 Jahre) in Deutschland und Homosexuellen. Eine Konturkorrektur nach Muskelerkrankungen, bei angeborenen Defekten, bei neurologische Erkrankungen, Rekonstruktion nach Verletzungen und Implantataustausch. Warum sind die Südamerikaner hier so führend? Weil die Größe des Gesäßes der dort ansässiger Frauen einen ähnlichen sexuellen Stellenwert wie die Größe der Brust in Europa und USA hat.
Die Operation: Durch einen 5-7 cm langen, senkrechten Schnitt in der mittleren Pofalten werden die Implantate mittig, oben unter den Pomuskel geschoben. Das Implantat erhält seine hohe Lage aus 2 Gründen. es sieht sportlicher und attraktiver aus beim Sitzen stört es nicht. Gesäßvergrößerung Vorher wird das Gesäß im Sitzen, im Ruhe- und im Angespannten-Zustand inspiziert und markiert. Heutzutage werden mehr Festgel-Implantate gewählt, weil sie sich natürlicher anfühlen. Diese gibt es in allen Formen. Bei manchen Patienten ist eine gleichzeitige Fettabsaugung der Flanken und unteren Pofalte, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, indiziert. Falls bereits eine Erschlaffung der Pohaut vorhanden ist, kann eine ovale Hautentfernung im Bereich der unteren Pofalte eine Verbesserung erbringen.
Nach der Operation - für die ersten Tage haben sie ein Redon Drainage (Einmalgerät mit kontinuierlicher Saugdrainge) damit sich kein großer Bluterguss bilden kann - Antibiotika und Schmerzmedikation bei Bedarf - Miederhose für 3 Wochen (Tag und Nacht) - Bettruhe für die ersten 2 Tage (Bauch- oder Seitenlage) - der Patienten sollte auf dem Bauch schlafen und auf weichen Kissen sitzen - nach 3 Wochen sind übungen erlaubt Tipp: Intramuskuläre Spritzen sollten sicherheitshalber nicht mehr in den Po gegeben werden.
Gesäßvergrößerung Mögliche Komplikationen - Schwangerschaftsstreifen am Po (verlieren ihre rote Farbe nach 2 Jahren) - Nervenschmerzen (für 2 Wochen) - Sitzbeschwerden bis zu 3 Monaten - breite Narbe - nicht symmetrisch - nach einem Sturz: geplatztes Implantat - Bluterguss - Entzündung - bindegewebige Verkapselung - falls nach Jahren das Implantat entfernt wird, kann eine Delle übrig bleiben zurückblätternDie beliebtesten Artikel · Fettabsaugen · Schweißdrüsenabsaugung · Lidstraffung · Botox · Fruchtsäurepeeling