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Tenside
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Shampoos, Pflegespülungen, Waschlotionen und Reinigungsmittel ist eines gemeinsam. Ohne Tenside kommen sie nicht aus. Tenside können vielfältige Aufgaben übernehmen. Sie sind für die Reinigungswirkung verantwortlich, können als Lösungsmittel eingesetzt werden oder als Emulgatoren. Emulgatoren haben die Aufgabe, zwei verschiedene Lösungen miteinander zu verbinden. Tenside können aber auch die Schaumbildung stabilisieren oder reduzieren. Je nachdem, welche Form der Tenside eingesetzt wird.
Um die vielfältigen Möglichkeiten zu verstehen, ist leider ein bißchen Chemie unumgänglich. Tenside sind Stoffe, die einen wasserliebenden und ein fettliebenden Anteil haben. Stellen Sie sich das wie bei einer Medikamentenkapsel in zwei verschiedenen Farben vor. In der nebenstehenden Grafik ist der wasserliebende Teil, den man hydrophil nennt, blau gezeichnet. Der fettliebende Teil der - Kapsel - , der lipophile Teil, ist gelb. Tenside machen das Wasser weicher. Durch diesen Aufbau sind Tenside in der Lage, die Oberflächenspannung des Wassers herabzusetzen. Sie machen das Wasser - weicher - . Und das geht so: Der hydrophile Teil des Tensides steckt sozusagen seinen Kopf ins Wasser. Der lipophile Teil kuckt oben raus. So entsteht eine ganz neue Oberfläche, die aus dicht an dicht liegenden lipophilen Anteilen von Tensiden besteht. Tenside können zwei Flüssigkeiten miteinander Verbinden. Dieser Vorgang kann auch genutzt werden, wenn ölige und wässrige Flüssigkeiten miteinander verbunden werden sollen. Durch den Zusatz von Tensiden wird daraus eine Lösung, weil der hydrophile und der lipophile Anteil der Tenside die beiden Flüssigkeiten miteinander verbindet. Solche Lösungen nennt man Emulsionen und das Tensid wird als Emulgator eingesetzt. Tenside können elektrische Ladungen tragen. Sicher haben Sie sich auch schon mal gefragt, was die Angaben auf den Packungen bedeuten, z. B. - Enthält nicht mehr als 5 Prozent anionische und nichtionische Tenside. - Ionen, das sind elektrisch geladene Atome oder Moleküle. Bei den Tensiden kann der hydrophile Teil Träger von Wasserstoffatomen mit einer solchen elektrischen Ladung sein. Die Fachbegriffe dafür leiten sich von den Begriffen für Elektroden ab. Die positive Elektrode wird Kathode genannt, die negative Elektrode wird Anode genannt. Das kann man z. B. so auch an einer Autobatterie finden. Es werden vier verschiedene Tenside unterschieden. Bei den Tensiden gibt es verschiedene Möglichkeiten der elektrischen Ladung:
Kationische Tenside tragen eine positive Ladung im hydrophilen Teil. Anionische Tenside tragen eine negative Ladung im hydrophilen Teil. Amphotere Tenside tragen sowohl eine positive, als auch eine negative Ladung. Nichtionische Tenside tragen keine Ladung. Anionische Tenside haben die größte Waschkraft. Je nach der elektrischen Ladung erfüllen Tenside eine unterschiedliche Funktion. Die anionischen Tenside in einem Haarshampoo wirken folgendermaßen: Der lipophile Teil des Tensids verankert sich im Schmutz, weil der Schutz fetthaltig ist. Der hydrophile Teil bleibt im Wasser. Die Oberflächenspannung des Wassers ist herabgesetzt und es kann tief in die Spalten des Schmutzes eindringen. So werden die schmutzigen Anteile in kleinen Teilchen abgespalten und ausgespült. Die negative Ladung des Tensid hilft noch mit. Hautoberfläche und Haaroberfläche besitzen auch eine natürliche leicht negative Ladung. Zwei negative Ladungen stoßen sich gegenseitig ab, wie bei einem Magneten mit gleichem Pol. So werden die negativen Tenside von dem - negativen Haar - abgestoßen und nehmen den Schmutz, in dem sie sich verankert haben, gleich mit. Kationische Tenside werden in Konditionern eingesetzt. Die kationischen Tenside werden dagegen eingesetzt, um die Kämmbarkeit des Haares zu verbessern. Sie sollen mit ihrer positiven Ladung die negative Ladung der Haare herabsetzen. Solche Tenside werden oft als Konditioner bezeichnet. Sie glätten das Haar und erhöhen so seinen Glanz. Gleichzeitig wirken kationische Tenside auch keimtötend. Sie werden deshalb auch oft als Konservierungsstoff eingesetzt. Amphotere Tenside unterstützen die Wirkung. Amphotere Tenside tragen sowohl positive, als auch negative Ladungen in sich. Sie unterstützen also beide Vorgänge und werden deshalb als Co-Tenside eingesetzt. Nichtionische Tenside sind vielseitig verwendbar. Die nichtionischen Tenside sind hautverträgliche Substanzen, die verschiedene Eigenschaften haben. Sie unterstützen die Waschkraft des Shampoos, werden als Emulgatoren oder Schaumstabilisatoren eingesetzt, oder zu Verdickung des Shampoos zugefügt. Aggressive Tenside können auch schädigen. Tut man zu viel des Guten, so können Tenside auch den natürlichen Fettfilm der Haut angreifen. Das kann zu allergischen Reaktionen führen. Normalerweise reicht aber die Hornhaut als Schutz aus. Die Schleimhäute haben aber keine Hornhautschicht und sind deshalb ungeschützt. Aggressive Tenside können dort Brennen und Ziepen hervorrufen. Als besonders aggressiv gilt das Laurylsulfat, das aber, weil es billig ist, immer noch vielfach verwendet wird.
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Talgdrüsen-Nävus
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Beim Talgdrüsen-Nävus (Naevus sebaceus) handelt es sich um eine Fehlbildung im Bereiche der Oberhaut mit besonderer Betonung der Talgdrüsen. Die Male treten vorwiegend am behaarten Kopf oder am Rande des Gesichts auf. Talgdrüsen-Nävi sehen rundlich oder auch unregelmäßig aus. Sie sind scharf begrenzt und stehen oft in einer Reihe. In dem betroffenen Bereich fallen meistens die Haare aus. Wachsende Nävi sollten dringend entfernt werden. Der Talgdrüsen-Nävus tritt meistens in der Kindheit und der Pubertät auf und bildet sich häufig im Erwachsenenalter von selbst zurück. Deswegen wird auch meistens mit einer Therapie abgewartet. Kommt es jedoch zu Wachstum oder Wucherung des Nävus, sollte er dringend entfernt werden. In diesen Fällen kommt es häufiger zur Ausbildung von bösartigen Tumoren.
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Strahlenpilzkrankheit
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Dieses Bakterium gehört zur normalen Mundschleimhaut-Flora und ist ein grampositives, verzweigtes Stäbchenbakterium. Früher wurde die Strahlenpilzkrankheit häufig fälschlicherweise als Pilzinfektion eingestuft. Durch kleine Verletzungen der Haut dringt der Erreger ein. Die Erreger dringen durch Hautrisse oder kleine Verletzungen der Haut tief in das Gewebe ein. Ursache kann auch sein eine Zahnextraktion, eine Bißverletzung oder ein Abszeß im Mundbereich. Dringt der Strahlenpilz an diesen Eintrittspforten ein, ruft er im Gewebe eine Entzündung hervor. 90 Prozent sind Mund- Hals- Infektionen. Die Aktinomykose im Mund-Hals-Bereich ist deshalb auch mit über 90 Prozent die häufigste Form der Infektion. Kommt Speichel in die Lunge, so kann sich dort die Krankheit ausbreiten und zur Lungenentzündung führen. AIDS-Kranke sind besonders gefährdet. Normalerweise tritt eine Strahlenpilz-Infektion nur bei einer Schwächung Immunsystems durch andere Erkrankungen auf. Insbesondere sind sehr häufig AIDS-Kranke betroffen. Krankheitsbild
Feste rote Knötchen entwickeln sich zu eitrigen Abszessen. Die Strahlenpilzkrankheit, oder kutane Aktinomykose ist eine selten vorkommende, chronische Entzündung, die meistens im Bereich des Kieferwinkels oder anderen Körperspalten (Gesäßspalte u.ä.) beginnt. Charakteristisch sind dabei brettharte Knoten unterhalb einer geröteten Haut. Die Knoten verwandeln sich mit der Zeit zu eitrigen Abszessen, die nach außen durchbrechen können.
Die Lymphknoten sind in der Regel nicht vergrößert. Wenn sich die Entzündung weiter ausbreitet, kann sie die Knochen schädigen. Befällt der Strahlenpilz Darm oder Lunge, so kommt es zu mit starken Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Gewichtsverlust. Diese Symptome treten normalerweise nicht auf, wenn die Infektion im Kopfbereich stattfindet. Behandlung
Genaue Erregerbestimmung ist notwendig. Um den Erreger genau zu bestimmen, wird ein Wundabstrich gemacht. Unter dem Mikroskop ergibt sich ein typisches Bild. Das Bakterium kann außerdem in einer Kultur angezüchtet werden. Gezielte Behandlung mit Antibiotika. Als erstes muß die eitrige Wunde chirurgisch saniert werden. Das bedeutet, sie eitrigen Entzündungen werden aufgeschnitten, gesäubert und vom Eiter befreit. Nach der Säuberung erfolgt eine antibiotische Behandlung von mehreren Wochen bis Monaten. Die Antibiotika werden zunächst intravenös injiziert und später oral verabreicht. Die Behandlung dauert häufig so lange, weil die Entzündung dazu neigt, chronisch zu werden und/oder immer wieder zu kehren. Bestimmung der körpereigenen Abwehr. Ist ein HIV gefährdeter Mensch betroffen, so sollte der Zustand seiner körpereigenen Abwehr untersucht werden. Hier besteht besonders die Gefahr einer Verschleppung in die Lunge.
Soor / Kandidose
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Erkrankungen durch diesen Hefepilz äußern sich besonders in Körperfalten, am Nagelwall und an Schleimhäuten. Kandidose ist häufig eine Folgeerscheinung primärer Erkrankungen. Candida albicans gehört bei 30-50% der Menschen zur physiologischen Haut- und Schleimhautflora. Aus diesem Grund kommt es zum Ausbruch von Soor nur, wenn sich das gesunde Gleichgewicht der Haut verändert. Obwohl sie Kandidose auch so vorkommt, tritt sie viel öfter als Folgeerkrankung auf, z. B. bei
Breitbandantibiotika- oder Cortison-Therapie, Diabetes mellitus oder geschwächter Immunabwehr. Bei Diabetes kann eine Pilzinfektion an den Füßen zu schweren chronischen Wunden führen. Deshalb ist eine regelmäßige Inspektion der Haut, besonders an den Füßen erforgerlich. Wie die richtige Phrophylaxe und Therapie aussehen sollte, lesen Sie hier. Kandidose kann lebensbedrohend sein, wenn sie Herz, Lunge, Niere oder Gehirn befällt. Bei schweren Immunschwäche-Krankheiten wie AIDS oder nach Transplantationen kann eine Kandidose in einen lebensbedrohlichen Zustand übergehen und Herz, Lunge, Nieren oder das Gehirn befallen. Die übertragung von Candida-Pilzen kann von erkrankten und nichterkrankten Personen sowohl über direkten Kontakt, als auch indirekt über Hygieneartikel oder Nahrungsmittel erfolgen. Haut-Soor
Hautsoor bildet rote, schuppig auslaufende Herde. Hautsoor zeigt sich in hellroten, entzündlichen Pusteln, die am Rand schuppig auslaufen. Diese roten Herde können leicht einreißen und gelegentlich bluten. Begünstigend für die Entstehung von Hautsoor wirken übergewicht, mangelnde Hygiene und feuchte Haut. Der Pilz fühlt sich besonders in Hautfalten wohl. Der Hautsoor entsteht vornehmlich in Körpereinfaltungen, z. B.
Leistenregion, Genitalregion, Analregion, unter den Brüsten und unter den Achseln. Nur bei trockener Haut kann die Infektion abheilen. Die Therapie sollte bei den Entstehungsbedingungen für den Hautsoor ansetzen. Manchmal ist es gar nicht notwendig, Medikamente zu verordnen. Eine umfangreiche Beratung kann ausreichend sein. Bei übergewichtigen hat es sich bewährt, Leinentücher in Hauteinfaltungen zu legen, damit diese trocken bleiben. Das hilft z. B. in die Leistenregion und unter den Brüsten. Puder hilft ebenfalls, ein trockenes Milieu zu schaffen. Nyastin-Paste, Zink-Lotion oder Pyoktain-Lösung unterstützen die Therapie. Mund-Soor
Beläge in der Mundschleimhaut bis in die Speiseröhre kennzeichnen den Mundsoor. Beim Mundsoor befällt der Pilz Candida die Zunge und die Mundschleimhaut. Die Infektion kann sich bis in Hals und Speiseröhre ausbreiten. Der Pilz bildet einen cremig weißen, stecknadel- bis münzgroßen Belag. Der Belag ist abwischbar. Bei Entfernung der Beläge entstehen rötliche leicht blutende Erosionen. Häufig sind Kinder und Säuglinge betroffen. Der Mundsoor kommt häufig bei Säuglingen und Kindern vor. Auch älteren Menschen erkranken daran. Dann ist die Ursache häufig eine ungenügende Pflege von Zahnprothesen. Pilztötende Suspensionen helfen. Die Therapie besteht in der Gabe von pilztötenden Suspensionen, z. B. Nyastin, Amphotericin B, Miconacol, Natamycin. Bei Zahnprothesenträgern sollte zusätzlich eine Verbesserung der Mundhygiene durchgeführt werden. Genital-Soor
Bei Frauen wird eine Kandidose der Geschlechtsorgane häufig erst spät bemerkt. Der Genital-Soor der Frau äußert sich auf der Schleimhaut, ähnlich wie beim Mundsoor, durch weißliche, ablösbare Beläge. Hinzu kommen Juckreiz und Brennen. Oft ist nur die Schleimhaut der Scheide betroffen. Dann entsteht kein Juckreiz und die Frau merkt häufig nicht, daß sie eine Pilzinfektion hat. In diesem Fall wird durch Geschlechtsverkehr unbemerkt Genitalsoor auf den Geschlechtspartner übertragen. Die Genital-Kandidose befällt vor allem Frauen im mittleren Alter. Beim Mann kann es zu starken Entzündungen kommen. Beim Mann wird der Genital-Soor meistens früher festgestellt. Er äußert sich in einer Rötung, später in einem weißen, schuppigen Belag der Eichel. Starke Entzündung und Erosionen des Genitals können folgen, ebenso wie die Verengung und Verklebung der Harnröhre (Phimose). Die Therapie muß immer beide Geschlechtspartner umfassen. Die Therapie besteht, wie auch beim Mund-Soor, in äußerlicher Auftragung von pilztötenden Cremes und Suspensionen. Wie bei allen Genital-Erkrankungen ist auch bei der Kandidose die Behandlung des Partners von größter Bedeutung, um einen - Ping-pong-Effekt - , bei dem sich beide immer wieder gegenseitig anstecken, zu vermeiden. Nagel-Kandidose
Bei bestimmten Berufen ist Nagel-Kandidose häufiger. Die Nagel-Kandidose ist typischerweise bei Berufsgruppen anzutreffen, deren Hände arbeitsbedingt häufig feucht sind, z. B. Reinigungspersonal, Friseure, Küchenhilfen. Dadurch tritt sie häufiger an den Händen als an den Füßen auf. Sie ist gekennzeichnet durch rötlich verfärbte und geschwollene Umgebung des Nagels. Auf Druck entleert sich daraus Eiter. Das Nagelhäutchen ist meist angegriffen oder fehlt ganz. Mit Baumwolle ausgekleidete Handschuhe helfen. Die Therapie besteht hier bei berufsbedingter Kandidose in Meidung der auslösenden Faktoren. Ist das nicht möglich, sollten mit Baumwolle ausgekleidete Handschuhe benutzt werden. Ansonsten ist wie bei anderen Pilzerkrankungen eine örtliche Behandlung mit Antimykotika sinnvoll.
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Sebostase
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Die Sebostase ist eine Erkrankung, bei der die Talgdrüsen zu wenig Talg produzieren. Die verminderte Talgproduktion führt bei den Betroffenen trockener Haut und spröden Haaren. Die Haut kann infolge dessen einreißen und an den Rissen nässen. Sie erscheint weniger elastisch, und Bakterien und andere Erreger finden leichter Eingang. Auch Schuppen sind die Folge. Sebostase kann verschiedene Ursachen haben. Die Erkrankung zeigt sich typischerweise bei älteren Menschen, selten im jungen Alter. Die Ursachen sind, wie bei der Seborrhö, mannigfaltig. Häufiges Waschen und Duschen kann die Haut ebenso entfetten, wie kalt-trockene Umgebung (z.B. Kühlhäuser). Auch kalte und trockene Winter können eine Sebostase hervorrufen. Ebenfalls können dafür genetische Ursachen in Frage kommen und andere Hauterkrankungen, z. B. Verhornungsstörungen. Die Haut muß immer gut eingefettet werden. Die Therapie der Sebostase besteht in der Einfettung der Haut und bei der Behandlung von weiteren, auf dem Boden der Sebostase entstandenen Hautinfektionen in Verwendung von fetthaltigen Salben.
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Narben
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Mit Bindegewebszellen und Fasergewebe wird die Lücke aufgefüllt. Ist die Verletzung jedoch besonders tief oder ist die Wundheilung z. B. durch eine Entzündung gestört, können sich unschöne, wulstige und rote Narben bilden. Nach und nach werden aber sogar diese Narben blasser und etwas flacher.
Behandlung: Mit speziellen Pflegeölen (Apotheke, Drogerie) kann man unschöne Narben durch sanfte Massagen schneller zum Verblassen bringen. Fühlt man sich trotzdem noch von den Schrammen gestört, kann der Hautarzt sie mit Kortison-Injektionen behandeln. Auch der Laser wird bei unschöner Narbenbildung eingesetzt. Er trägt die obersten, verdickten Hautschichten ab.
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Die ersten Fältchen
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Die ersten Fältchen
Die Haut wird mit den Jahren trockener, weniger durchblutet und verliert an Elastizität. Zugleich nimmt ihre Dicke ab, erste Knitterfältchen stellen sich ein. Aus Fältchen werden mit der Zeit Falten, die auch keine noch so teure Creme wegzaubern kann. Pigmentunregelmäßigkeiten, die sogenannten Altersflecken, können hinzutreten.
Ein Sprache für sich: Falten und Fältchen
Im Gesicht sind die ersten Anzeichen meistens feine Linien zwischen Nase und Mundwinkeln und die sogenannten Krähenfüße seitlich um die Augen. Diese Linien entstehen durch die häufig wiederholten, immer ähnlichen Bewegungen der Gesichtsmuskulatur, zum Beispiel beim Lachen oder Stirnrunzeln. Sie sind Ausdruck des besonderen und individuellen Charakters des Menschen und geben ihm eigentlich erst sein Gesicht. Mimikfältchen machen unser Gesicht lebendig und für unser Gegenüber leichter - lesbar - .
Die feinen Fältchen, an denen manch eine(r) sich stört, fördern damit sozusagen ein bißchen das gegenseitige Verstehen (auch wenn wir unsdessen meist nicht bewußt sind).
Tickt beim einen langsamer, beim anderen schneller: die innere Uhr
Die bei jedem Menschen nach einem genetischen Code unvermeidlich ablaufende Alterung wird als Zeitalterung bezeichnet.
Man kann aber leicht beobachten, daß der Alterungsprozeß sehr unterschiedlich schnell abläuft. Manche Menschen behalten ihre glatte, jugendliche Haut viel länger als andere und sehen oft zehn und mehr Jahre jünger aus, als sie tatsächlich sind. Wie schnell wir altern, ist vor allem eine Frage unserer - inneren Uhr - , der genetischen Disposition, an der wir nichts ändern können.
Aber wie gesagt: nicht nur! Eine unausgewogene Ernährung zum Beispiel, Dauerstreß oder Sonnenlicht sind äußere Faktoren, die die Hautalterung beschleunigen.
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Der Pilz-Check: Fuß- und Nagelpilz erkennen
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Je früher jedoch ein Pilz erkannt und therapiert wird, desto größer ist die Chance, den Eindringling schnell wieder loszuwerden.
Ob eine Nagelpilzinfektion (Onychomykose) sich immer aus einem Fußpilz entwickelt, ist unter Fachleuten noch umstritten. Sicher ist, dass der Erreger in der Regel der selbe ist. Bei manchen Patienten beginnt ein Fußpilz auch gleichzeitig mit einer Infektion der Nägel. Es ist daher wichtig, dass man beide Pilzarten selbst erkennen kann (s. Checklisten).
Wenn Sie eine Neuinfektion zum Beispiel in den Zehenzwischenräumen bemerken und den Eindruck haben, dass sich Ihr Fußpilz noch nicht ausgebreitet hat, können Sie sich zunächst selbst behelfen. Für die Selbstbehandlung gibt es in der Apotheke viele hochwirksame Pilzmittel, die äußerlich angewendet werden.
Falls schon die Nägel betroffen sind, sollten Sie in jedem Fall einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen, der Ihnen unter anderem spezielle Medikamente gegen den Pilz verschreibt. Vergessen Sie nicht: Eine Nagelpilzerkrankung ist infektiös und die Therapie dauert Monate. Je früher Sie die unter medizinischer Aufsicht beginnen, desto eher sind Sie den Pilz wieder los.
Schrittweise Ausbreitung
Eine Nagelpilzinfektion hat einen typischen Verlauf. Sie beginnt meist am vorderen und seitlichen Nagelrand und breitet sich dann immer weiter nach hinten aus, bis der ganze Nagel befallen ist. Meist erkrankt erst ein einziger Nagel, der dann die anderen nach und nach infiziert. Dieser Prozess kann sich über mehrere Monate hinziehen.
Wann zum Arzt?
Sie sollten immer zum Arzt gehen, wenn
Sie sich nicht sicher sind, ob es sich überhaupt um einen Pilzbefall handelt. Sie mehr als vier Pilzinfektionen pro Jahr haben. ein Fuß- oder Fingernagel betroffen ist. Nur wenn der Arzt Gewebe entnimmt und eine Pilzkultur anlegt, kann er sicher erkennen, ob ein Pilz vorliegt und um welchen Pilz es sich handelt. Ein gezielt ausgesuchtes Anti-Pilz-Medikament ist effektiver als ein Mittel, das gegen alle möglichen Pilze wirkt.
Ansteckungsgefahr
Pilze sind hochgradig ansteckend. Kratzen Sie sich deshalb nie an den infizierten Stellen, sonst droht eine Rückansteckung. Außerdem: Sie können sich mit einer Fuß- und Nagelpilzerkrankung auch an anderen Körperstellen schnell infizieren.
Verwechslungsgefahr
Es gibt andere häufige Nagelerkrankungen, die nicht durch Pilze verursacht werden, aber ähnlich aussehen. Sie müssen anders therapiert werden. Zum Beispiel die Schuppenflechte (Psoriasis). Wenn Sie an anderen Hautstellen Anzeichen für eine Schuppenflechte finden, handelt es sich bei den Nagelveränderungen vermutlich auch um Schuppenflechte. Endgültige Gewissheit gibt nur eine Pilzkultur (s. Kapitel - Lexikon - ).
Fußpilz-Checkliste
Sie könnten einen Fußpilz haben, wenn Sie folgende Merkmale an ihrer Haut beobachten:
Zwischen den Zehen: Juckreiz, Hautrötung, Schuppung, Hauterweichung zwischen den kleinen Zehen im weiteren Verlauf: kleine Pusteln oder Bläschen, der Rand der infizierten Hautstelle schuppt stärker, Einrisse und Schrunden in der Haut. Fußsohlen: auffallend verdickte Hornschicht, starke Abschuppung.
Nagelpilz-Checkliste
Sie könnten an einem Nagelpilz erkrankt sein, wenn Sie Folgendes an Ihren Nägeln
entdecken:
Die Nagelplatte wirkt stumpf und ist nicht mehr durchsichtig, sondern getrübt beziehungsweise weiß oder gelblich verfärbt, im späteren Stadium sogar braun. (Die Verfärbung entsteht, wenn der Pilz das Keratin im Nagel auflöst und luftgefüllte Hohlräume zurückbleiben.) Der Nagel ist deutlich verdickt, weil sich die Nagelplatte vom Nagelbett abhebt (so genannter Holznagel). Der Nagel wirkt porös und bröckelig.
Das normale Abwehrsystem des Körpers
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Wir besitzen angeborene, unspezifische Abwehrmechanismen, die auch als natürliche Abwehr / Widerstandskraft bezeichnet werden und ein spezifisches Abwehrsystem, unser Immunsystem.
Die Phagozytose - eine natürliche Abwehrreaktion
Das angeborene, unspezifische und das erworbene, spezifische Abwehrsystem verfügt über eine Reihe von Eiweißen sowie Zellen, die den gesunden Körper gegen Stoffe schützen, die von außen in ihn eindringen wollen. Bei jedem körperfremden Stoff, mit dem wir durch Nahrungsaufnahme, Hautkontakt, Einatmen oder einen Insektenstich in Kontakt kommen, prüft unser Abwehrsystem, ob es sich um einen schädlichen, fremden oder um einen unschädlichen Stoff handelt
Hat das Immunsystem erkannt, daß es sich um einen fremden Stoff handelt, der für unseren Körper schadlich sein könnte, mobilisiert es die körpereigenen Abwehrkräfte. Dazu gehören vor allem Freßzellen, die den wissenschaftlichen Namen Makrophagen tragen und die sogenannten Immunglobuline. Die Freßzellen sind weiße Blutkörperchen, die auch in die verschiedenen Körpergewebe eindringen können und die Fähigkeit haben, als fremd erkannte Stoffe in sich selbst aufzunehmen (zu fressen), zu verdauen und dadurch unschädlich zu machen. Diesen Freßvorgang nennt man Phagozytose.
Die Bildung von Antikörpern
Immunglobuline sind Eiweiße, die ebenfalls einen fremden Stoff erkennen können und diesen durch Anlagerung gewissermaßen neutralisieren. Die Immunglobuline werden daher auch als Gegenkörper oder Antikörper bezeichnet. Die Begegnung zwischen einem körperfremden Stoff, der als Antigen bezeichnet wird, und den entsprechenden Antikörpern wird als Antigen-Antikörperreaktion bezeichnet. Antigene sind also Stoffe, die mit Antikörpern reagieren können und auch die Bildung von Antikörpern in bestimmten Zellen hervorrufen. Solche Antigen-Antikörperreaktionen verlaufen beim Gesunden völlig unbemerkt, d.h. sie führen zu keinen erkennbaren Symptomen.
Wurden durch das Eindringen eines als fremd erkannten Antigens einmal Antikörper gebildet, so ist der Körper bei einem erneuten Zusammentreffen mit dem gleichen Antigen in der Lage, dieses Antigen sofort durch Anlagerung zu neutralisieren. Der Körper ist nun immun gegen dieses Antigen.
Eine solche Immunität, d.h. die Bereitschaft zur sofortigen, gesunderhaltenden Abwehr gegen ein Antigen und seine schädigende Wirkung, kann man durch eine Immunisierung erreichen. Denken Sie z.B. an die Grippeschutzimpfung: durch die Injektion der Grippe- (Influenza-) Virusantigene wird die Bildung von Antikörpern ausgelöst, die bei einem eventuellen Befall der Nasen-schleimhaut mit Grippeviren diese sofort neutralisieren und an einer Vermehrung hindern können. Im Kleinkind- und Kindesalter reift unser Immunsystem. Es lernt, den Körper gegen eine immer größere Anzahl schädigender Stoffe unserer Umgebung durch die Bildung spezifischer Eiweiße, durch die Aktivierung von Freßzellen und die Bildung bestimmter Immunzellen, gesund zu halten.
Cellulite: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
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Cellulite
Entscheidend dafür ist, wieviel Fett in den Depots gespeichert wird und wie stark das Bindegewebe ist. Das aber wird von der Mutter auf die Tochter vererbt. Daß das gerecht ist, hat niemand behauptet, sinnvoll ist es in jedem Fall. Denn diese Fettspeicher, die in der Pubertät gebildet werden, haben eine wichtige Aufgabe. Sie dienen in der Schwangerschaft als Vorratsdepots.
Je älter man wird, um so mehr läßt die Spannkraft des Bindegewebes nach. Auch die Elastizität der Haut nimmt ab und damit ihre Fähigkeit, die darunterliegenden Fettpolster, die auch schlanke Frauen natürlicherweise haben, - in Schach - zu halten. Als Dellen werden sie unter der Haut sichtbar, als - Orangenhaut - , die vor allem Frauen (weniger ihre Männer, wie Umfragen belegen) als störend empfinden.
Keine Radikalkuren!
Je dicker die Fettschicht an Oberschenkeln und Gesäß ist, desto stärker ist die Neigung zu Cellulite. Vermeiden Sie deshalb übergewicht. Sinnvoll ist vor allem, von früher Jugend an auf seine Figur zu achten, weil durch starke und häufige Gewichtszu- und wieder -abnahme das Bindegewebe in der Unterhaut besonders - ausgeleiert - und damit schlaff wird. Bei starkem übergewicht sind alle anderen Maßnahmen zur Beseitigung der Cellulite jedoch zum Scheitern verurteilt. Deshalb gilt als erstes: übergewicht langfristig reduzieren!
Was Orangenhaut nicht mag: Sport
Profi-Sportlerinnen sind der beste Beweis: Ihre durchtrainierte Muskulatur stützt das Bindegewebe so stark, daß Cellulite meist keine Chance hat. So weit brauchen Sie gar nicht zu gehen: Regelmäßige Bewegung, zum Beispiel Joggen, Schwimmen und Radfahren, kräftigt die Muskulatur an Oberschenkeln und Gesäß in jedem Fall, und das Gewebe wird insgesamt straffer. Auch gezielte Gymnastik für die Problemzonen an Po, Oberschenkeln und Hüften wirkt - vorausgesetzt Sie lassen nicht locker und üben fleißig dreimal die Woche.
Schwere Beine vermeiden
Lymphstauung und Flüssigkeitsansammlungen im Unterhautgewebe verschlimmern die Cellulite. Legen Sie deshalb - vor allem im Sommer, wenn es warm ist - immer wieder die Beine hoch. Das läßt sich meist auch bei sitzenden Tätigkeiten im Büro zwischendurch für einige Minuten realisieren.
Leichte Massagen oder Trockenbürsten der Beine - immer zum Herzen hin - können den Lymphabfluß fördern und die Versorgung des Bindegewebes verbessern. Auch dadurch wird das Hautbild straffer und schöner.
Angeschmiert
Cremes und Salben, die auf die Problemzonen aufgetragen werden, sind nach Ansicht von Hautärzten bei Cellulite wirkungslos, weil diese Produkte gar nicht bis in die Unterhaut vordringen und die für die Cellulite verantwortlichen Bindegewebsstrukturen verändern können.
Fallen Sie nicht auf unhaltbare Versprechungen verschiedener Anbieter herein, die Ihnen eine einfache Beseitigung der Cellulite in Aussicht stellen.
Cellulite durch die Pille?
Möglicherweise. Denn die Pille kann bei entsprechend empfindlichen Frauen zu einer Gewichtszunahme an den Oberschenkeln führen und damit zu vermehrter Wassereinlagerung im Fettgewebe. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Frauenarzt über Alternativen.
Möglichst nie Orangenhaut
... kann Ihnen niemand versprechen, denn die Veranlagung zu Cellulite wird vererbt. Sie können aber einiges tun, um Po, Schenkel und Bauch in Form zu halten:
Würzen Sie lieber mit Kräutern als mit Salz. Denn Salz hält Wasser im Gewebe zurück. Trinken Sie mindestens 2 Liter pro Tag. Am besten Mineralwasser oder Tee. Das fördert die Entschlackung. Verzichten Sie auf Zigaretten. Nikotin verengt die Gefäße und schwächt dadurch das Bindegewebe. Fettreiche Lebensmittel blähen die Fettzellen regelrecht auf. Eine ballaststoffreiche Kost macht nicht nur satt, sie sorgt auch für eine regelmäßige Verdauung. Auch das kommt der Schönheit zugute. Viel hilft viel - das gilt auch für den Sport; aber nicht hin und wieder mal zwei Stunden, sondern lieber nur 20 Minuten, und das aber dreimal die Woche. Auf die Regelmäßigkeit kommt es an! Vermeiden Sie Crash-Kuren. Sie leiern das Bindegewebe aus. Große Wunder - k(l)eine Wirkung
Um der Cellulite zu begegnen, setzen Kosmetikstudios zunehmend auf High-Tech. Das ist teuer, und die Wirkung solcher Verfahren ist umstritten und meist nicht belegt.
Laserstrahlen dringen nur begrenzt in das Gewebe ein. Eine sichtbare Glättung der Hautstruktur ist daher nicht zu erwarten.
Tiefenwärme: Bei dieser Behandlung werden die Oberschenkel in heiße Gummimanschetten gepackt. Die Wärme soll das Fett dann buchstäblich zum Schmelzen bringen. Auch hier gilt: alles graue Theorie, überzeugende Nachweise fehlen.
Lymphmassagen regen den Lymphfluß an und verbessern dadurch die Versorgung des Bindegewebes mit Nährstoffen. Daß man damit Cellulite - wegstreicheln - kann, ist nicht stichhaltig belegt.
Reizstrom stimuliert die Muskeln durch leichte Stromstöße. Eine Festigung des Bindegewebes - wie durch regelmäßigen Sport - ist fraglich.
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