Ab dem 1. Januar 2015 wird die Berufskrankheitenliste um eine wichtige Erkrankung erweitert: Der Hautkrebs gilt dann als neue Berufskrankheit.

Als Berufskrankheiten sollen ab 2015 Plattenepithelkarzinome und flächig auftretende aktinische Keratosen (heller Hautkrebs) anerkannt werden.

Beide Tumorarten zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland; sie sind auch in der Tendenz zunehmend.

 

 

 

 

 

 

Wie der Verband der Deutschen Dermatologen mitteilte, bekommen Menschen, die in ihrem Beruf über Jahre der Sonne ausgesetzt sind, bei einer Form von hellem Hautkrebs (Stachelzellkrebs) und Vorstufen somit zum ersten Mal geregelte Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

Zu den Anspruchsberechtigten mit erhöhtem Hautkrebsrisiko durch die Arbeit im Freien gehören zum Beispiel Dachdecker, Landwirte und Seeleute, Bauarbeiter, Briefträger, Skilehrer und Bademeister.

Diese Personen haben- verglichen mit dem „normalen Bürger“- ein um 77 Prozent erhöhtes Risiko, an Stachelzellkrebs zu erkranken. Bei Basaliomen ist das Risiko um etwa 43 Prozent erhöht.

Die Unfallversicherung zahlt dann für diese Berufsgruppen neben der Behandlung und Reha-Maßnahmen auch Entschädigungen + Renten. Die Leistungen können bei weitem über den Beträgen liegen, die private oder gesetzliche Krankenkassen erstatten. Zudem gelten sie auch für Rentner.  

Die Unfallversicherung rechnet mit Mehrkosten von rund 20,5 Millionen Euro pro Jahr für hellen Hautkrebs.

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

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