Durch einen Allergietest (Allergie) läßt sich herausfinden, welche Pollen die Allergie auslösen. Viele Menschen sind gegen verschiedene Pollen einer Pflanzengruppe allergisch, man nennt das die Kreuzallergie. Manchmal kann aus einem - einfachen - Heuschnupfen längerfristig auch ein allergisches Asthma werden.

Stoffe, die häufig Heuschnupfen auslösen

Baumpollen (z.B. Haselnuß, Eiche, Ahorn, Ulme) im Frühjahr. Gräserpollen (Heuernte) im Sommer. Kräuterpollen (z.B. Beifuß) im Spätsommer u.Herbst. Was Sie tun können

Allergieauslösende Substanzen meiden. Zur Vorbeugung und zur Behandlung können Calciumtabletten und ein Nasenspray oder Augentropfen mit Cromoglicinsäure verwendet werden. Sind die Nasenschleimhäute angeschwollen, kann man abschwellende Nasentropfen benutzen (Schnupfen). Bei geröteten Augen können kurzfristig Augentropfen gegen Bindehautentzündung helfen. Bei starken, akuten Beschwerden helfen antiallergische Tabletten (sogenannte Antihistaminika) oder Tropfen. Hierbei sind Tabletten mit modernen Wirkstoffen, die nicht müde machen (z.B. Terfenadin), vorzuziehen. Zur Vorbeugung und Behandlung gibt es auch einige homöopathische Mittel (z.B. mit Luffa). Wann Sie zum Arzt müssen

Wenn Sie nicht wissen, worauf Sie allergisch reagieren. Wenn Sie Atemnot oder andere asthmatische Beschwerden haben. Wenn sich die Beschwerden auch nach Selbstbehandlung nicht bessern. Was Ihr Arzt tun kann

Einen Allergietest durchführen. Verordnung stärkerer antiallergischer und entzündungshemmender Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen (z.B. mit Cortison) gegen die Beschwerden. Vorbeugung

Auf die Pollenvorhersage achten (Tageszeitung, Radio, Telefonservice), einen Pollenflugkalender aus der Apotheke besorgen und bei Pollenflug der entsprechenden Pflanzen möglichst im Haus bleiben. Besonders stark ist der Pollenflug morgens. Türen und Fenster in der Pollenflugsaison möglichst geschlossen halten. Vor dem Schlafengehen täglich die Haare waschen, um Pollen zu entfernen. Meer und Hochgebirge sind nahezu pollenfreie Zonen. Daher während der Zeit des stärksten Pollenfluges möglichst Urlaub nehmen und in diese Regionen fahren. Weitere Maßnahmen: Allergie. Wer noch helfen kann

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen AAK e.V. Hauptstr. 29 35745 Herborn Tel. 02772/41237 Bundesgeschäftsstelle Allergiker und Asthmatiker Bund e.V. Hindenburgstr. 110 41061 Mönchengladbach Tel. 02161/10207 Pollenflug-Vorhersage Generalansage: 0190/115480 Regionalansagen einzelner Bundesländer: 0190/115481 Schleswig-Holstein 0190/115482 Hamburg 0190/115483 Niedersachsen, Bremen 0190/115484 Mecklenburg-Vorpommern 0190/115485 Nordrhein-Westfalen 0190/115486 Hessen 0190/115487 Brandenburg, Berlin 0190/115488 Sachsen-Anhalt 0190/115489 Thüringen 0190/115490 Sachsen 0190/115491 Saarland 0190/115492 Rheinland-Pfalz 0190/115493 Baden-Württemberg 0190/115494 Bayern

 

 

 

Autor: Hautinfo Redaktion

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1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

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