Die Wundheilung ist ein komplizierter und bis heute noch nicht ganz geklärter Vorgang zur Reparation eines Gewebedefektes durch Vernarbung des Bindegewebes und Epithelregeneration, der aus drei überschneidenen Phasen besteht: Exsudationsphase (Reinigungsphase) Proliferationsphase (Granulationsphase) Regenerationsphase (Epithelisierungsphase)

Weiterhin können primäre und sekundäre Wundheilung unterschieden werden:

Primäre Wundheilung: Minimale Bildung von Granulations- und Narbengewebe, welches innerhalb weniger Tage abgeschlossen ist. Dies setzt einen festen Wundverschluss wie bei einer Operationswunde voraus.

Sekundäre Wundheilung: Wundheilungsvorgänge entsprechen denen der primären Wundheilung, sind jedoch viel ausgeprägter und laufen teilweise stark verzögert ab. Wunden, die innerhalb von acht Wochen nicht abheilen und auch keine Heilungstendenz zeigen, werden als chronische Wunden bezeichnet. Solche Wunden sind das Ulcus cruris (Bilder), diabetisches Fußgeschwür, Dekubitus und sekundär heilende Operationswunden.

Faktoren, die die Heilung fördern: jugendliches Alter, guter Allgemeinzustand, keimfreie Wundverhältnisse, gute Durchblutung, Lagerung bzw. Ruhigstellung der Wunde.

Faktoren, die die Wundheilung stören: höheres Lebensalter, Allgemeinerkrankungen (Diabetes, Arterielle Verschlußerkrankung, Bluterkrankungen), herabgesetzte Immunitätslage, Unterernährung, Vitaminmangelerkrankungen, Infektionskrankheiten, wundheilungshemmende Medikamente (Kortison, Chemotherapeutika), Allergien, Immobilität, lokale bakterielle Infektion, Kälte, Austrocknung der Wunde, Wunden nach Bestrahlungen, Wunden unter Spannung.



 

 

 

 

 Anzeige: 

Spezielle medizinische Pflegeprodukte zur Behandlung von Hautkrankheiten finden Sie bei sanDermato.de

 sandermatops

 

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.