Volles und üppiges Haar ist ein Schönheitsideal der meisten Frauen. Das gilt aber nur für die die Haare auf dem Kopf....alle anderen Körperpartien sollten haarlos sein. Haare an Oberlippe, Unterarmen, Rücken, Brust oder Bauchnabel sind alles andere als erwünscht. Frauen empfinden dies als äußerst belastend und empfinden oft Scham für die Haare an den unerwünschten Stellen. Der sog. „Damenbart“ wird am häufigsten gefürchtet und viele suchen nach der besten Methode diesen entfernen zu lassen. Es gibt mehrere Möglichkeiten sich Haare an unerwünschten Stellen entfernen zu lassen.

 

Die günstigste und weit verbreitete Methode ist natürlich die Rasur.Sie hat allerdings den Nachteil, dass sich sehr schnell harte Stoppel bilden und schon am nächsten Tag wieder rasiert werden muss. Alternativ zur Rasur bietet sich die Epilation mit Wachs an. Aber auch hier wachsen die Haare in kurzer Zeit wieder nach, jedoch hat es den Vorteil, dass sich hier keine Stoppeln so schnell bilden, da das Haar durch die Epilation aus der Tiefe des Follikels herausgerissen wird. Das neue Haar wächst zuerst einmal als dünnes Flaumhaar wieder. Man hat dann erst einmal ca. 3 – 5 Wochen eine gewisse Ruhe. Eine weitere mögliche Alternative ist die chemische Epilation. Bestimmte Substanzen wie z.B. Thioglykolsäure sorgen dafür, dass das Haar durch eine chemische Reaktion brüchig wird und es lässt sich dann mit einem Gummispatel ganz leicht „wegschieben“. Leider ist die Wirkung nicht anhaltend. Nach einigen wenigen Tagen wachsen die Haare wieder nach. Außerdem können oft Nebenwirkungen auftreten, wie es z.B. Hautirritationen und Hautrötungen sein können. Gesucht werden langfristige Lösungen, um Haare dauerhaft entfernen zu können. Bei Frauen bei denen sich der Haarwuchs noch in Grenzen hält, wird zu einer Elektrolysebehandlung geraten. Hier werden Haarfollikel durch Strom zerstört. Die Wirkung ist zwar dauerhaft aber für Frauen mit starker Behaarung ungeeignet. Ein weiteres Verfahren zur dauerhaften Entfernung ist die Laserbehandlung. Bei diesem Verfahren wird die Haarwurzel durch Lichtenergie geschädigt. Diese Methode funktioniert allerdings leider auch nur bei dunklen Haaren, da der Laser diese besser erfassen kann. Außerdem sind mehrere Behandlungen notwendig, weil der Laser immer nur die Haare „erwischt“, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden. Es werden 5-10 Sitzungen empfohlen, um eine erfolgreiche Laserbehandlung zu erzielen. Allerdings sollte man diese Therapie auf die Wintermonate legen, denn man sollte die Betroffenen Areale keinem UV-Licht aussetzen, um Hyperpigmentierungen zu verhindern. Zusätzlich muss natürlich ein Sonnenschutz aufgetragen werden.

 

 

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Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.