Die Bezeichnung Thrombose ist die Herleitung des griech. Wortes Thrombus. Thrombus bedeutet übersetzt Pfropf. Leidet man unter Thrombose, so verstopft ein Klumpen Blut ein Blutgefäß, meist eine Vene im Bein oder Becken. Die Gerinnung des Blutes, die eigentlich helfen soll Wunden zu verschließen, schadet nun dem Körper. Ab dem 60. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose zu entwickeln und somit ist das Lebensalter der Hauptrisikofaktor für eine Thrombose.

 


Menschen, die über einen längeren Zeitraum liegen müssen und hormonelle Veränderungen, wie beispielsweise in der Schwangerschaft oder durch die Anti-Baby-Pille, erhöhen das Risiko für eine Thrombose und lassen das Blut leichter gerinnen. Lange Reisen im Flugzeug oder im Bus können für Menschen mit einem erhöhten Thromboserisiko gefährlich werden, da durch das lange sitzen mit angewinkelten Beinen das Blut in seinem Fluss gebremst wird. Gehört man zu einer Risikogruppe und möchte verreisen, so sollte man vorher mit einem Arzt über eine Vorsorge sprechen. Auch sollte man sich zuerst Rat von einem Arzt einholen, bevor man Medikamente zur Vorsorge einnimmt. Das Schmerzmittel Aspirin hat eine blutverdünnende Wirkung, jedoch hat es auf die Venen keinen Effekt und ist somit zur Thrombose-Vorbeugung ungeeignet. Allerdings gibt es kleine Tipps, die sie zur Vorsorge anwenden können. Man sollte die Beine ab und zu bewegen, die Zehn wackeln oder die Wadenmuskulatur anspannen, denn wenn die Muskeln arbeiten, hilft der Wechsel aus Anspannung und Entspannung den Venen, das Blut zurück zum Herzen zu transportieren. Außerdem kann man spezielle Reisestrümpfe (Kompressionsstrümpfe) kaufen, die den Blutfluss unterstützen. Zusätzlich sollte man immer viel trinken, um sein Blut flüssig zu halten. Alkohol jedoch sollte nicht getrunken werden, da er die Gefäße erweitert und das hat zufolge, dass das Blut in den Venen versackt. Da eine Lungenentzündung oder ein Beinbruch ebenfalls ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose sein können, sollte man wenn man im Urlaub einen Unfall hatte oder krank geworden ist, vor dem Rückflug mit dem behandelnden Arzt über eine Thrombose-Prophylaxe sprechen.
Die häufigsten Anzeichen für eine Thrombose sind Schwellungen am Fußknöchel oder am Bein. Außerdem machen sich oft Wadenschmerzen ähnlich wie bei einem Muskelkater bemerkbar. In manchen Fällen verfärbt sich die Haut bläulich. Oft bemerken Betroffene nichts, da die Anzeichen nicht immer eindeutig sind.

 

Behandelt man eine Thrombose allerdings nicht, kann das schwerwiegende Folgen haben. So erleiden beispielsweise viele Patienten mit einer Beinvenenthrombose an einer Lungenembolie, die lebensgefährlich sein kann. Die Lunge wird nicht mehr ausreichend durchblutet, da das Blutgerinnsel von der Beinvene mithilfe des Blutstroms in die Lunge geschwemmt wird und diese somit verstopft. In Deutschland sterben bis zu 100.000 Menschen im Jahr an den Folgen einer Lungenembolie. Mit einer Thrombosebehandlung versucht man das Blutgerinnsel am weitern Wachstum zu hindern und gleichzeitig wird die Gefahr einer Embolie minimiert. Bei der Behandlung wird meistens zunächst der Wirkstoff Heparin (Blutgerinnungshemmer) gespritzt oder Tabletten mit anderen Wirkstoffen werden verschrieben. Zusätzlich werden Kompressionsstrümpfe oder –verbände angeordnet.

 

 

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