Eine gesunde Kopfhaut ist die Basis für schönes Haar. Wie Haare aussehen, ist aber auch abhängig von der richtigen Haarpflege. Dabei werden Haartypen nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, die sich u. a. am Zustand der Kopfhaut oder an Schäden in der Haarstruktur orientieren. Die normale Bandbreite bei gesunder Kopfhaut umfaßt fünf verschiedene Haartypen. Allgemein kann man von fünf verschiedenen Haartypen ausgehen:

Strapaziertes Haar entsteht, wenn das Haar schädigenden Einflüssen dauerhaft ausgesetzt wird. Dazu gehören z. B. chemische Haarbehandlungen, aber auch Umwelteinflüsse. Trockenes Haar entsteht, wenn der schützende Fettfilm, der gesundes Haar umgibt, fehlt. Dann verlieft das Haar seine Feuchtigkeit. Es wirkt dann oft glanzlos und spröde. Feines oder dünnes Haar hat einen optischen Mangel an Halt und Volumen. Es fällt nach dem frisieren leicht zusammen. Fettendes Haar entsteht durch eine überproduktion von Talg in der Kopfhaut. Der Talg läßt das Haar strähnig und fettig aussehen. Schuppen entstehen durch eine übermäßige Reizung der Kopfhaut. Sie sind oft die Folge von Rückständen nicht gründlich ausgespülter Haarpflegemittel. Auch äußere Einflüsse, wie z. B. trockene Heizungsluft, können die Entstehung von Hautschuppen begünstigen. Meistens besteht außerdem ein unangenehmer Juckreiz. Hautkrankheiten müssen medizinisch behandelt werden. Die hier dargestellten Haartypen betreffen die Bandbreite der gesunden Kopfhaut. Bei verschiedenen Hauterkrankungen, z. B. bei der Schuppenflechte, entstehen für das Haar besondere Probleme, die mit einer normalen Haarpflege nicht behoben werden können.

Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Umfassende Informationen zu verschiedenen Hautkrankheiten, deren Diagnosen und Behandlungen. Ihre Webseite enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Leitlinien für die dermatologische Praxis.