Fixes Arzneimittel-Exanthem

Das fixe Arzneimittel- Exanthem hat seinen Namen, weil es nach dem Absetzen des ""schuldigen"" Medikamentes nicht vollständig verschwindet. Die Hauterscheinungen bleiben sozusagen in ruhender Form erhalten und können nach erneuter Gabe wieder aufflammen.
Die roten Flecken verursachen ein leichtes Brennen. Zuerst kommt es 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme des auslösenden Medikamentes zur Bildung von roten Flecken. Es kann sich um einen scharf begrenzten, roten,etwa münzgroßen Fleck handeln. Es können sich aber auch mehrere Flecken bilden. Die Rötungen bilden sich vor allem in gelenknahen Bereichen und auf Schleimhäuten. Die Flecken verursachen ein leichtes Brennen.

Im ""Ruhezustand"" sind die Flecken dunkelbraun. Im weiteren Verlauf des fixen Arzneimittel- Exanthems verliert der Fleck seine Rötung und nimmt eine dunkelbraune Tönung ein. So kann er monatelang bleiben. Nimmt der Betroffene dann dasselbe Medikament wieder ein, flammt das Exanthem erneut auf und verursacht wieder ein Brennen.

Das ""schuldige"" Medikament muß in einem Test ""verhaftet"" werden. Fixe Arzneimittel- Exantheme können von einer Vielzahl von Medikamenten verursacht werden. Als Hauptauslöser sind bisher Antibiotika oder Salicylate, z. B. Aspirin, bekannt. Um ein Wiederaufflammen zu vermeiden, sollte das ""schuldige"" Medikament in einem Epikutantest ermittelt werden.

Kortikoidhaltige Salben können ein Abheilen beschleunigen.
Neben den bisher beschriebenen Symptomen verursacht das fixe Arzneimittel- Exanthem keine weiteren Beschwerden. Es kann nach Wochen oder Monaten von selbst verschwinden. Eine Beschleunigung kann örtlich durch kortikoidhaltige Salben erreicht werden.