Durch eine starke Talgproduktion und Bildung von Hornzellen verstopfen bei der Akne die öffnungen der Talgdrüsen. Zunächst entstehen Mitesser. In dieser Talgmasse fühlen sich Propioni-Bakterien, die auch auf gesunder Haut vorhanden sind, besonders wohl. Sie vermehren sich und führen zu kleinen Entzündungen und Abszessen, was wir dann als Aknepustel sehen. Die Entzündungen können gerade bei schweren Formen oft Narben zurücklassen. Bei genetischer Veranlagung kann das vernarbte Gewebe sich erheblich verdicken (Keloide). Besonders betroffen sind das Gesicht, der Hals, die Oberarme, der Rücken und die Genitalregion.

Bei Jugendlichen entsteht Akne während der Pubertät durch die Hormonumstellung und der damit verbundenen erhöhten Talgproduktion. Oft wird die Veranlagung zu Akne von Vater und Mutter an die Kinder weitergeben. Fetthaltige Kosmetik, bestimmte Arzneimittel, Chemikalien und Umweltgifte stehen ebenso im Verdacht, die Pickel sprießen zu lassen.

Acne aestivalis auch Mallorca - Akne genannt Eine Art allergische Reaktionen auf Sonnenschutzmittel oder Kosmetika und Sonne mit Pickel einhergehend, die der normalen Akne ähnlich sind.

Acne comedonica Leichte form einer Akne und fast ausschließlich im Gesicht, Stirn, Nase oder Wange anzutreffen. Es finden sich praktisch ausschließlich geschlossene und offene Komedonen.

Acne conglobata Schwerste Form der Akne mit Riesenkomedonen, Abszessen und starken Vernarbungen.

Acne cosmetica Durch langzeitige, kontinuierliche Anwendung von Feuchtigkeits-, Gesichts-, Nacht- und Sonnenschutzcremes auftretene Akne

Acne excoriee des jeunes filles Akneform, die vor allem bei jungen Mädchen durch dauernde, zwanghafte Manipulation an echten und vermeintlichen Pickeln und Mitessern entsteht.

Acne fulminans Seltene, schwere Akneform bei männlichen Jugendlichen mit großen Eiterpickeln, Geschwüren und Krusten, oft mit Fieber verbunden.

Acne infantum Seltene, ab dem 3. Lebensmonat auftretende Akneform bei Kleinkindern und Säuglingen.

Acne vulgaris - Gewöhnliche - Akne, die durch eine verstärkte Verhornung und Verstopfung der Talgdrüsen entsteht. Der angesammelte Talg kann nicht mehr abfließen, Bakterien wandern ein und führen zu einer Entzündung. Es entstehen Pickel.

Chlorakne Unkontrollierter Kontakt der Haut mit chlorhaltigen Chemikalien (Doxine, Holzschutzmittel) z.B. im Berufsleben kann zu dieser schmerzhaften, schwer heilenden Hauterkrankung führen.

Medikamentenakne Bestimmte Schlaf- oder Beruhigungsmittel und Epilepsiepräparate können eine Akne auslösen.

Seveso-Akne Schwere Form der Akne, ausgelöst durch giftige, chlorierte Substanzen (Dioxine).

Steroid-Akne Akneform die durch langdauernde - auch niedrig dosierte - Anwendung von Kortisonpräparaten auftreten kann.

Strahlen-Akne Nach Röntgenbestrahlung der Haut, insbesondere mit höheren Dosen auftretende Akneform mit zahlreichen offenen und geschlossenen Komedonen.

Teerakne ölakne

 

 

 

 

 

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Autor: Hautinfo Redaktion

FAQ

FAQ zu Hautinfo.de

1. Warum gilt eine gesunde Bräune als Zeichen von Gesundheit?
Eine gesunde Bräune wird oft mit Wohlstand und Erholung assoziiert. Umfragen zeigen, dass viele Europäer glauben, dass Bräune Gesundheit signalisiert, trotz der Warnungen vor übermäßigem Sonnenkonsum.

2. Welche Hautpflegeprodukte sind für empfindliche Haut geeignet?
Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Produkte empfehlenswert, die wenig Inhaltsstoffe enthalten und hypoallergen sind. Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Haut zu achten und bei Bedarf dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

3. Was ist die Photodynamische Therapie (PDT) und wie funktioniert sie?
Die PDT ist ein Verfahren zur Behandlung von Lichtschädigungen und zur Hautverjüngung. Sie hilft, Frühformen von Hautkrebs zu erkennen und zu behandeln, während sie gleichzeitig die Neubildung von Kollagen fördert.

4. Wie kann ich meine Haut im Winter optimal pflegen?
Im Winter ist es wichtig, die Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes zu schützen, da kalte Temperaturen und trockene Raumluft zu einem Verlust der Hautfeuchtigkeit führen können. Regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes und das Trinken von ausreichend Wasser sind entscheidend.

Weiterführende Informationen:

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